Innenstadt zum Wohnen und Arbeiten bei Schwerinern immer beliebter. Als Gründe werden die Stadterneuerung und Städtebauförderung in den letzten 15 Jahren angeführt.
Die Städtebauförderung in Mecklenburg-Vorpommern feierte in diesem Jahr unter dem Motto „Städte in Bewegung“ ihr 15-jähriges Bestehen. Auch in der Landeshauptstadt wurden die ersten Maßnahmen in den Sanierungsgebieten Altstadt, Schelfstadt und Feldstadt vor 15 Jahren erstmals gefördert. Diese "Fördergebietskulisse“ ist um die Sanierungsgebiete Altstadt-Schloßstraße, Schelfstadt-Erweiterung und Paulsstadt in den vergangenen Jahren angewachsen. Gemeinsam mit dem beauftragten Sanierungsträger, der EGS Entwicklungsgesellschaft, steuert die Landeshauptstadt den städtebaulichen Erneuerungsprozess mit Hilfe der Städtebaufördergelder, die zu je einem Drittel vom Bund, vom Land Mecklenburg-Vorpommern und von der Landeshauptstadt Schwerin getragen werden.
Baudezernent Dr. Wolfram Friedersdorff: „Die Fördergelder werden in Schwerin insbesondere dafür eingesetzt, um öffentliche Räume und Gebäude sowie private Gebäude zu sanieren. Dieser Prozess hat bewirkt, dass die Innenstadt wieder ein attraktiver Ort zum Wohnen und Arbeiten ist. Nicht zuletzt die seit 1996 stetig ansteigenden Einwohnerzahlen in den Stadtteilen Feldstadt und Schelfstadt sind ein Beleg dieser positiven Entwicklung. Aber wir haben noch weitere 15 Jahre Wegstrecke in der Stadterneuerung vor uns“.
Auch in diesem Jahr wurden aus dem Topf der Städtebauförderung Straßen erneuert: die Körnerstraße, die Schul-/Pfaffenstraße, die Gartenhöhe, der erste Bauabschnitt der Fritz-Reuter-Straße und die Röntgenstraße. Auch im kommenden Jahr soll gemeinsam mit der EGS Entwicklungsgesellschaft und der Stadt Schwerin der Städtebau vorangetrieben werden. Im Anschluss an die Arbeiten an der neuen Abwasserkanalisation der Werderstraße wird der Straßenbelag von der Knaudtstraße bis zum Werderhof saniert. Neu ist nach Ende der Bauarbeiten auf der westlichen Fahrbahnseite der Parkstreifen, der dann rundum mit Bäumen bepflanzt sein wird. Auch der Startschuss für die Baumaßnahmen auf dem Platz der Jugend fällt. 2007 konzentriert sich die Sanierung auf die östliche Straßenseite und die Straße vor dem ehemaligen Anna-Hospital. Mit dem Umbau des Platzes an sich wird allerdings erst 2008 begonnen. Darüber hinaus sollen im nächsten Jahr die Bauarbeiten an der Fritz-Reuter-Straße in der Paulsstadt fortgesetzt und abgeschlossen werden. Auch diese Straße erhält an einer Fahrbahnseite einen kombinierten Parkstreifen, der durch Bäume unterbrochen wird, um das Stadtbild aufzuwerten. Weiterhin beginnt 2007 der erste Bauabschnitt am Platz der Freiheit. Nähere Informationen sind auf dem Stadtportal der Landeshauptstadt unter ww.schwerin.de/stadterneuerung zu finden.
Aus Anlass des 15-jährigen Jubiläums der Stadterneuerung hat das städtische Amt für Bauen, Denkmalpflege und Naturschutz den städtebaulichen Erneuerungsprozess in der Schelfstadt in einer Broschüre dokumentiert. Das Heft „300 Jahre Schelfstadt - 15 Jahre Stadterneuerung“ erhalten Interessierte im BürgerBüro des Stadthauses gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro. Ebenfalls ist die Broschüre „15 Jahre Städtebauförderung - Städte in Bewegung“ des Landes Mecklenburg-Vorpommern erhältlich.
Quelle: Landeshauptstadt Schwerin
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