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Auswertung der EinschulungsuntersuchungenDatum: 04.07.2007
Zwischen Januar und Mai 2007 waren Kinder mit ihren Eltern zur Einschulungsuntersuchung eingeladen. Die Ergebnisse sind aber nicht nur für die Kinder und deren Eltern wichtig und interessant, ihre Bedeutung geht über die individuellen Auswertungen weit hinaus. „Es ist die einzige Möglichkeit, verlässliche Daten über den Gesundheitszustand von einem ganzen Jahrgang zu erheben“, sagt Amtsärztin Renate Kubbutat. Die Untersuchungen sind standardisiert. In M-V wird das so genannte Bielefelder Modell genutzt, in dem die einzelnen Untersuchungsteile und deren Bewertung genau festgelegt sind. Die Mitarbeiterinnen im Jugendärztlichen Dienst sind außerdem extra geschult, so dass eine standardisierte Vorgehensweise landesweit gesichert ist. Kubbutat: „Es geht dabei nicht nur darum, den Gesundheitszustand und Impfstatus zu überprüfen.“ In Auswertung aller Befunde werde auch eine Empfehlung für die Beschulung und ggf. besonderen Förderbedarf gegeben. Insgesamt sind zwischen Januar und Mai 2007 im Schweriner Gesundheitsamt 821 Kinder untersucht worden. 55 Kinder waren im Vorjahr zurückgestellt worden, 38 Kinder wurden von ihren Eltern bereits vorzeitig vorgestellt, da sie bereits ein Jahr früher zur Schule gehen werden. Für insgesamt 72 Kinder (8,77 Prozent) wurde sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt:
Bei der Untersuchung werden insgesamt 64 verschiedene Kriterien bzw. Befunde erfasst.
Auch in den Bereichen Grobmotorik (114=13,89 Prozent) und Feinmotorik (155=18,88 Prozent) gab es zahlreiche Auffälligkeiten. Insgesamt 713 der Einschüler brachten ihre Hefte für die Vorsorgeuntersuchungen mit. Bei 98 Prozent von ihnen waren alle Vorsorgeuntersuchungen von der U1 bis zur U5 durchgeführt worden. Aus den 741 mitgebrachten Impfausweisen war ersichtlich, dass ein insgesamt guter Durchimpfungsgrad bei den staatlich empfohlenen Impfungen erreicht werden konnte. Amtsärztin Renate Kubbutat kündigte an, dass alle Leitungen der Kindergärten der Stadt noch im Sommer eingeladen werden, um die Ergebnisse vorzustellen, damit die Einrichtungen Rückschlüsse ziehen können. Kommentar zu diesem Thema auf Schwerin Schwerin Quelle: Landeshauptstadt Schwerin Zur Übersicht |
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