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IHKs für Einführung von KopfnotenDatum: 01.09.2007
Da Schule sowohl einen Bildungs- als auch einen Erziehungsauftrag hat, sollten Zeugnisse deshalb klare Aussagen über Leistungen in den Unterrichtsfächern und über persönliche sowie soziale Kompetenzen treffen. Deshalb sind nach Ansicht der IHKs „Kopfnoten“ oder „Noten für Sozialkompetenzen“ unabdingbar und eine seit Jahren von den Unternehmen des Landes immer wieder formulierte Forderung. Mit den Kopfnoten wird einerseits dem Schüler die Bedeutung sozialer Kompetenzen signalisiert und andererseits dem Ausbildungsbetrieb eine bessere Einschätzung der Ausbildungsplatzbewerber möglich. Bundesländer wie Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Bayern oder Baden-Württemberg wenden sie bereits mit Erfolg an. Kopfnoten helfen den Schülern übrigens dabei, konkrete Defizite zu beheben. Wie die „Kopfnoten“ auf dem Zeugnis letztendlich heißen, ist nach Ansicht der Industrie- und Handelskammern zweitrangig. Primär komme es darauf an, dass diese Noten Auskunft geben über persönliche und soziale Kompetenzen wie zum Beispiel Zuverlässigkeit, Lern- und Leistungsbereitschaft, Ausdauer, Verantwortungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Kreativität sowie der Fähigkeit zu Kritik und Selbstkritik, aber auch zu Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit und Toleranz. Aussagen zu diesen Punkten führen nach Auffassung der IHKs nicht zu einer Stigmatisierung der Schülerinnen und Schüler, sondern zu einem „abgerundeten Bild“ der Persönlichkeit. Quelle: IHK Schwerin Zur Übersicht |
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