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Klagen gegen Weiterbau der A 14Datum: 06.07.2007
Gegen den Weiterbau der A 14 im Lückenschluss zwischen Cambs und Jesendorf (Landkreise Parchim und Nordwestmecklenburg) sind insgesamt sieben Klagen von Landwirten beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig erhoben worden. "Der Bau der A 14 kann damit schlimmstenfalls verzögert, nicht aber verhindert werden", sagte Verkehrsminister Dr. Otto Ebnet. "Das abgeschlossene Planungsverfahren ist wasserdicht." Die Kläger verfügen über Grundstücke, die für den Autobahnbau in Anspruch genommen werden müssen. Mit den Planfeststellungsbeschlüssen des Verkehrsministeriums vom 27. April 2007 hatte das Ministerium grünes Licht für den Weiterbau der A 14 gegeben. Die konkreten Auswirkungen der Klagen sind zurzeit noch nicht abzusehen, da die gesetzliche Frist zur Klagebegründung noch nicht abgelaufen ist. Klageziele und Klagegründe sind bisher nicht bekannt. So kann momentan auch nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob der Baubeginn für den Lückenschluss dadurch beeinflusst wird. "In jedem Fall handelt es sich aber um eine zusätzliche Hürde, die genommen werden muss", so Ebnet. Planungsgemäß soll die A 14 zwischen Wismar, Schwerin und der A 24 Hamburg - Berlin bis zum Jahre 2009 dem Verkehr übergeben werden. Bis zum Jahre 2013 soll die A 14 dann durchgängig von Wismar bis Magdeburg fertig gestellt werden. Sie wäre dann als Schnellweg von der Ostsee über Magdeburg und Dresden bis Prag durchgängig befahrbar. "Die A 14 hat als Nord-Süd-Trasse für die Häfen Rostock und Wismar aber auch für die Wirtschaftsräume Ludwigslust/Grabow und Nordwestmecklenburg eine große Bedeutung", sagte Ebnet. Quelle: Landesregierung MV Zur Übersicht |
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