Kritiken
  • Shrek - Ein Tritt in Disneys Allerwertesten
  • Scary Movie
  • Der Sturm
  • Shanghai Noon
  • Mission Impossible II
  • James Bond 007
  • Diamantencop
  • Sonnenallee
  • Bowfingers große Nummer
  • Das Geisterschloss
  • Werner 3 - Volles Rooää
  • Wild Wild West
  • Notting Hill
  • The Matrix
  • Rushhour
  • Payback
  • Der schmale Grat
  • Düstere Legenden
  • Verrückt nach Mary
  • Der Staatsfeind Nr.1
  • Star Trek - Der Aufstand
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  • Ronin
  • Der Soldat James Ryan
  • Der Eisbär
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    Shrek - Ein Tritt in Disneys Allerwertesten

    Das neue Movie von Dreamworkspictures läuft erst seit kurzem hier in Deutschland, aber erfreut sich dennoch einer ungebremsten Beliebtheit hierzulande.

    Die Geschichte baut auf dem Oger Shreck auf, der allein und zurückgezogen im Märchenwald lebt. Doch seine so geliebte Ruhe wird bald durch eine Horde von Märchenfiguren gestört. Grund ist der böse Lord Farquard der ein Kopfgeld auf sämtliche Märchenfiguren ausgesetzt hat.

    Nun reist Shrek mit seinem neuen Freund dem Esel, den er vor den Rittern des Lords gerettet hat, zu Farquard um sein Land zurückzuholen.
    Dieser hat sich mittlerweile in die schöne Prinzessin Fiona verliebt und will sie heiraten, nur da gibt es noch einen Haken - sie wird von einem bösen Drachen auf einem Schloss gefangen gehalten.

    Um sich nun nicht selber die Finger schmutzig zu machen - welcher Herrscher tut das schon - schlägt Lord Farquard Shrek einen Deal vor. Shrek soll die hübsche Prinzessen retten und der etwas zu klein geratene Lord gibt ihm sein Land zurück.
    Also macht sich Shrek auf die Reise mit seinen ihn immernoch nervtötenden Esel.
    Beim Schloss angekommen wird die Prinzessin etwas unromantisch (schlecht für die Prinzessin) aber schnell aus dem Schloss befreit.

    Wie zu erwarten war, ist die Prinzessin nicht grade sehr angetan von ihrem Erretter - wer ist das schon bei einem Ogergesicht.
    Shrek bringt die Prinzessin zum Lord Farquard, was diese zuerst recht widerwillig hinnimmt. Während des Rückweges lernen sich beide mehr und mehr kennen und fangen an ein wenig Sympathie für einander zu empfinden - was der nervige Esel natürlich immer stören muss.

    Die Handlung nimmt noch einen turbulenten Verlauf und ob nun Farquard und Fiona wirklich heiraten oder ob Shrek einen tollkühnen Rettungsversuch in aller letzte Minute unternimmt wird an dieser Stelle nicht verraten. Man muss sich also schon selbst ins Kino begeben.

    Im Ganzen könnte man den Film mehr der Satire zuordnen, als der klassischen Märchenerzählung, denn sämtliche Märchen (besonders die von Disney) werden komplett durch den Kakao gezogen. Gleich am Anfang wird auf Disney's Märchen angespielt. Das typisch blätternde Märchenbuch, womit sich dann letztentlich Shrek ein bestimmtes Körperteil säubert :) und der kleine Lord Farquard hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Chef von Disney (jedenfalls in den Gesichtszügen, ich will hier keine Aussagen über die Körpergröße treffen...).

    Aber auch Disneyland, die 3 kleinen Schweine, Peter Pan, Robin Hood und Pinochio kommen nicht zu kurz. Insgesamt werden über 100 verschiedene Märchencharaktere im Film gezeigt (also viel Spass beim raten.)

    Natürlich kommt auch kein Film ohne Kritik aus, noch nichtmal so ein Meisterwerk wie Shrek. Die Witze sind wirklich erste Klasse doch wird das meiste Pulver in den ersten 30 Minuten verschossen. Danach wandelt sich dann der Film in ein typisches Märchen mit Drache, Prinzessin und Retter. Wirklich neu sind sämtliche Ideen im Film auch nicht, wie denn auch, wenn das Märchen ansich parodiert ist.

    Die Altersbeschränkung in Deutschland ist auf 0 Jahre gesetzt, für mich etwas zu niedrig da mir es doch schon ein wenig reifer vorkommt wenn der kleine Lord unter der Decke 'nen Ständer bekommt oder manchmal etwas obszöne Wörter den Mund der Helden verlassen.

    Im ganzen ist der Film wunderbar anzusehen für jede Altersklasse und wirklich eine Empfehlung wert. Über Handlung und Niveau lässt sich streiten, aber trotzdem denke ich das jeder seinen Spass haben wird bei diesem Film.

    CS



    Scary Movie

    'Scary Movie' ist das 'Hot Shots' der Horror-Filme. Alles, was die Kinobesucher in den letzten Jahren an Schrecklichem im Kino begegnete ist dabei - Scream, I.W.W.D.L.S.G.H., Düstere Legenden, Matrix.

    Der Film ist auch ohne herausquellende Gedärme ganz schön eklig und wirklich nichts für sanfte Gemüter. Aber vor allem ist der Film komisch. Lachstürme ohne Ende. Eine Joke geht nahtlos in den anderen über.

    Am besten haben mir die Szenen mit dem Killer und seiner Maske gefallen. Die verändert sich desöfteren und spiegelt die aktuelle Situation wider. Kommt besonders gut als die Charaktere kiffen.

    Den Film muss man auf jeden Fall gesehen haben. Besser wäre jedoch zwei- oder dreimal sehen.

    RS



    Der Sturm

    Regie: Wolfgang Petersen
    Darsteller: George Clooney, Mark Wahlberg
    Original-Titel: "The perfect Storm"

    Der Film: Es ist die Geschichte ueber die Besatzung eines Fischerbootes. Kurz
    nachdem sie wieder zurueck in ihr Dorf kamen, moechte der Kapitän schon wieder raus, da er fette Beute wittert. Mit leichten Unbehagen aber mit dem Gedanken an satte Profite machen sie sich wieder auf. Petersen zeigt hier etwas von dem normalen harten Alltag in einem Fischerdorf..
    Zuerst scheint es eine gute Tour zu werden, doch dann bleiben die großen Fische aus und sogar Haie tauchen auf.
    Als auch noch ein Mann benahe verunglückt, wird den Männern klar das dies keine gute Reise wird. Seemänner sind halt abergläubisch. Während an der Küste schon die ersten Vorkehrungen vor dem Hurrikan getroffen werden, ist den Jungs draußen noch nicht bewusst, was für ein Monster sich da aufbaut. Alles scheint sich zum guten zu wenden als mit mal die Fische beißen wie wild. Und es sind prächtige Tiere. Nur leider fällt die Kühlanlage aus. Was machen. Ein Seemann fürchtet keinen Sturm. Also geht es geradewegs nach Hause und damit
    mitten in den Sturm...

    Petersen versteht es die Stimmungen einzufangen und den Zuschauer zu fesseln. Er zeigt uns wie Menschen über sich hinauswachsen und ihr Leben riskieren, damit
    andere hilfebedürftigere überleben. Aber er zeigt auch welche Kräfte Mutter Natur entfachen kann und wie hilflos man ihr ausgeliefert ist. Das einzige, was
    man diesem Film nicht abnimmt ist ein George Clooney als Seebär. Aber darüber kann man hinwegsehen, denn dieser Film soll uns an die vielen Seemänner
    erinnern, die jährlich bei derartigen Naturgewalten umkommen. Es ist sicherlich ein trauriger Film, aber einer der wegen seiner Authenzität sehr viel Charme
    entwickelt.

    FM



    Shanghai Noon

    Darsteller: Jackie Chan, Owen Willson

    1881 wird die chinesische Prinzessin Pei Pei aus der verbotenen Stadt nach Nevada entführt. Vier furchtlose Mitglieder der Leibwache sollen sie zurückholen. Unter Ihnen unser Held. Es kommt, wie es kommen muss. Sie sitzen im Zug und dieser wird, wie zu der Zeit üblich, überfallen. Der Onkel unseres Helden wird dabei leider erschossen und Jackie will ihn rächen, was ihm nicht gelingt. Dafür ist er aber nun von seinen Gefährten getrennt. Also versucht er allein sich auf den Weg zu machen und die hübsche Prinzessin zu retten.
    Unterwegs macht er die Bekanntschaft von Indianern und schließt Freundschaft mit ihnen. Die geben ihm auch gleich die Häuptlingstochter (auch 'ne Hübsche) als Frau und Aufpasserin mit, was unser Greenhorn auch dringend nötig hat. Besonders nachdem er den abgesetzten Banditenchef trifft und beide zu Verbündeten wider Willen werden.
    Da beide regelmäßig in irgendwelche Fettnäpfchen stolpern, haben sie auch bald den Marschall im Nacken. Aber sie finden die Prinzessin, und oh Wunder, die will, trotz dem sie von ihrem Entführer gepeinigt und zu harter Arbeit gezwungen wird, lieber in Amerika bleiben. Und zum guten Schluss finden sich dann alle Parteien zum ultimativen Showdown ein.

    Was sich anhört wie ein klassischer Western, ist eine unterhaltsame und witzige Komödie, die vor allem von den Hauptdarstellern lebt. Geeignet für alle Altersgruppen.

    Urteil: Ein unterhaltsamer Sommerspass mit Action a la Jackie Chan, den man nicht verpassen sollte.

    FM



    Mission Impossible II

    Regie: John Woo
    Darsteller: Tom Cruise (der Rest ist unwichtig und unbekannt, außer Mr. A. Hopkins)

    Irgendwelche Superganoven klauen aus einem Biolabor "Kalimaera", ein Virus, das wenn es nicht innerhalb von 20 Stunden mit dem Gegenvirus bekämpft wird, einen Menschen in sehr kurzer Zeit qualvoll tötet.

    Die CIA hätte davon natuerlich auch gerne 'ne Probe und auf der anderen Seite die Sicherheit das sie alleiniger Besitzer ist. Ein Fall für unseren Superagenten Ethan Hunt (T. Cruise, der viele der Stunts selbst gemacht hat).
    Eine schöne Frau, die zuvor mit dem Obersuperganoven liiert war, spielt auch mit und Superagent Hunt verliebt sich ernsthaft in sie (Das waere 007 nie passiert ;-).
    Was dann kommt, ist eigentlich nicht wirklich neu, halt ein Agententhriller..
    Was den Film interessant macht sind die Special Effects und eine geile Kameraführung, wobei einige Szenen doch sehr an "The Matrix" erinnern. Man merkt deutlich die Handschrift von John Woo ("Im Körper des Feindes").

    Action im XXL-Format und trotzdem um Logik bemüht. Im Vergleich zum Erstling geht es diesmal rasant und fast immer mit Vollgas zu.

    Was stört: Nun ja so cool wie Mr. Cruise tut, ist er halt doch nicht. Aber vielleicht klappt das ja im 3.Teil.

    Urteil: Actionkino, bei dem man nicht groß nachdenken muss. Besserer Durchschnitt.

    FM



    James Bond 007

    Darsteller: u.a. Pierce Brosnan, Sophie Marceau

    Was James Bond so unvergleichlich macht sind seine coolness, cleverness und seine fitness. Und was einen James Bond Film so unvergleichlich macht sind Pierce Brosnan, die Technik und die schönen Frauen.
    Wieder einmal rettet 007 die Welt und tut dies auf erfreulich spannende und witzige Weise.
    Aber auch ein Held ist nicht unfehlbar und so begibt es sich, dass der knallharte Geheimagent von einer anscheinend schwachen Frau auf's Kreuz gelegt wird. In jeder Beziehung.

    Wir befinden uns im Südwesten der ehemaligen Sowjetunion in einem Gebiet mit riesigen Ölvorkommen. Habgier bringt Elektra King, die Tochter und Erbin eines Ölmultis soweit, dass sie das Leben von 8 Millionen Menschen auf ihr Gewissen nehmen will, nur um dadurch die Konkurrenz auszuschalten. Es ist waffenfähiges Plutonium im Spiel und nur eine Szene wird dem Liebhaber schöner Autos weniger schön in Erinnerung bleiben. Der schöne BMW Z3 wird auf brutalste Weise zersägt und bleibt als zweigeteiltes Wrack auf der Strecke.

    Dieser Film ist ein Muss für neue und alte Bond Fans.

    RS



    Diamantencop

    Darsteller: u.a. Martin Lawrence

    Jedermann redet vom Nachfolger von Eddy Murphy. Nur - Eddy Murphy ist noch längst nicht tot. Bowfingers große Nummer ist zwar nicht unbedingt der Reißer des Jahrhunderts gewesen, aber es wird sicherlich noch weitere Kinofilme mit Murphy geben-

    Reißer des Jahrhunderts wird "Diamantencop" kaum werden können, denn der Platz bleibt wohl "Titanic" vorbehalten. Aber zumindest in diesem Jahr ist der Film eines der Highlights.

    Nach einem Einbruch versteckt Tresorknacker (...) seine Beute im Klimaschacht eines Rohbaus. Gleich darauf wird er von der Polizei geschnappt und geht erst einmal in den Knast.
    Da der Raub ein fetter Diamant im Wert von 17 Mio Dollar war, ist es verständlich, dass (...) ihn sich nach zwei Jahren Gefängnis endlich holen will. Zu dumm nur, dass der damalige Rohbau jetzt das Los Angeles Police Department beherbergt und Zutritt nur für Polizisten gestattet ist.
    Tja und damit kommt die Geschichte ins Rollen und als falscher Bulle sorgt (...) für einiges Durcheinander...
    Martin Lawrence kann alles - von lässig-cool bis schräg-durchgeknallt. Der Film hat Spaß gemacht und wenn man noch auf Black Music steht, dann wird man diesen Film mögen.

    RS



    Sonnenallee

    Darsteller: u.a. Detlev Buck

    Ein wenig Nostalgie gefällig? Na dann los. Es ist gerade mal zehn Jahre her, dass der eiserne Vorhang gefallen ist und mit ihm der "ABV", die "FDJ" und die "Berliner Mauer" unterging.
    Die Sonnenallee liegt an der Berliner Mauer, die zu der Zeit, in der der Film spielt, noch sehr gut bewacht ist.

    In dem Film dreht es sich um Musik, Politik, Sex, Parties, Schule und natürlich die Liebe.
    Und für gute Gags ist auch gesorgt, denn die Gegebenheiten in der DDR erscheinen heute merkwürdig bis komisch.

    Unser junger Hauptdarsteller ist ein eher unscheinbarer Zeitgenosse mit Akne im Gesicht und Brille auf der Nase.
    In jenem Moment, als er die Schöne aus dem Nachbarhaus erblickt, stellt sich für ihn eine Lebensaufgabe. Er will mit ihr zusammenkommen und davon lässt er sich nicht abbringen...

    Es gibt natürlich die üblichen Verwicklungen, die eine solche Geschichte herausfordert, sodass dieser Film fast spannend zu nennen ist.

    RS



    Bowfingers große Nummer

    Darsteller: Steve Martin, Eddi Murphy

    Filme mit Steve Martin sind ja nicht zwangsläufig witzig oder gut oder gar beides.
    Filme mit Eddi Murphy geben aber fast immer eine Lachgarantie, doch in Kombination sind die beiden unschlagbar.
    Der Film ist zwar gnadenlos albern und wenig tiefgründig, aber für einen entspannten Abend genau das Richtige, um gute Laune zu verbreiten.

    Steve Martin alias Bobby Bowfinger krepelt mit seiner Firma "Bowfinger International Pictures" ganz unten in der Filmbranche herum und hofft seit 30 Jahren auf den Durchbruch als Regisseur.
    Durch eine Verkettung aus Missverständnissen, Überheblichkeiten, Wünschen und unerfüllten Träumen kommt Bowfinger auf die Idee einen Film zu drehen, bei dem der Hauptdarsteller gar nicht weiß, dass er mitspielt.
    Heimlich wird dem von Eddi Murphy gespielten Starschauspieler aufgelauert und die Szenen mit ihm, bzw. bei ihm abgedreht.

    Alles, was an Witzigkeit in diese Szenerie passen könnte, wurde auch gebracht.
    Kann man sich ansehen.

    RS



    Das Geisterschloss

    Darsteller: u.a. C. Zeta Jones

    Ich hatte Angst. Ich hatte wirklich Angst, dass mich ein plattes Exemplar des überaus strapazierten Horrorfilmgenres erwarten würde. ABER: Keine pubertären Studenten, keine psychopatischen Axtmörder und keine fadenscheinige Effekte.

    Es ist nicht so, dass man sich bei diesem Film fürchten würde - es ist ja nur ein Film. Aber es wird eine extreme Spannung aufgebaut, die kaum auszuhalten ist. Nur der kurze, aber schmerzhafte Showdown bringt die Befreiung...

    Befreiung wovon mag man sich fragen, denn ein Schlafexperiment in einem alten Schloss klingt ja nicht auf Anhieb nach einem Gruselfilm, der einem Schauer über den Rücken laufen lässt.
    Aber genau das macht dieser Film. Gänsehaut. Dazu trägt natürlich das imposante Schloss bei, das innen mit den aufregendsten Dingen bestückt ist. Da haben sich die Kulissenbauer wirklich Mühe gegeben.
    An den Special Effects gibt es nicht zu meckern und auch die Schauspieler waren wirklich überzeugend. Der Schluss war für meinen Geschmack etwas zu sehr ein Happy End und nicht ganz durchdacht. Aber das schadet dem Film eigentlich nicht wirklich.

    RS



    Werner 3 - Volles Rooää

    Eines gleich vorweg. Eingefleischte Wernerfans waren von dem Film nicht so sehr begeistert, wie ich hörte, wenngleich ich das nicht nachvollziehen kann, denn ich fand ihn witzig und gut gemacht. Vielleicht nicht ganz so gut, wie der zweite Film, aber doch besser, als der Erste.

    Im dritten Wernerfilm schickt sich nun unser Held an, die Welt zu retten. Zumindest seine eigene kleine Welt, mit den paar Leuten, die darin Leben. Gemeinsam mit seinen Bikerkollegen verteidigt Werner sein Revier am Hafen inklusive Hafenkneipe - was auch sonst. Durch einen genialen Plan vereiteln sie die Machenschaften von Baulöwe Günzelsen. Im Grunde genommen geht es den halben Film um Scheiße, und das volles Rooää...

    RS



    Wild Wild West

    Darsteller: Will Smith, Kevin Kline

    Wenn Will Smith einen Film macht, dann ist das ein Pflichttermin, zumindest für jeden, den ich kenne.

    Zusammen mit Kevin Kline hat er dann auch das gemacht, was alle erwartet hatten - seine Rolle gut gespielt.
    Nur leider hat das diesmal nicht ausgereicht, denn weder die Story noch die Umsetzung konnten wirklich überzeugen.
    Theoretisch wäre ein spannender Film mit witzigen Wortgefechten drin gewesen, doch gespannt war man einzig auf den Punkt, an dem es nun endlich los geht.
    Aber es ging nichts los. Die Handlung wurde abgespult, ohne interessante Höhepunkte, ohne viel Wortwitz. Wäre nicht die wirklich simple Story gewesen, man hätte gar nicht gewußt worum es geht.
    Von diesem Film sollte man wirklich die Finger lassen - schade.

    FM



    Notting Hill

    Regie: Roger Michell
    Darsteller: Hugh Grant, Julia Roberts

    Was passiert, wenn sich der größte weibliche Hollywoodstar, Anna Scott, in den erfolglosen englischen Buchhändler, William Thacker, verliebt? Es wird komisch.
    Und das nicht nur weil sich Hugh Grant etwas plüschig anstellt, sondern auch weil dieser Film in den Nebenrollen hervorragend besetzt ist - besonders Spike.
    Der Film spielt im heutigen Londoner Nobelviertel Notting Hill, was ihm diesen britischen Charme verleiht. Dort Kreuzen sich regelmäßig die Wege unserer Helden, jedoch ständig mit anderen Vorzeichen. Somit sind Turbulenzen vorprogrammiert und die Lachmuskeln müssen teilweise Schwerstarbeit leisten. Uupsy daisies, das wollt ich noch gar nicht verraten.

    FM



    The Matrix

    Regie: Larry und Andy Wachowski
    Darsteller: Keanu Reeves, Carry-Ann Moss

    Willkommen im Actionkino des neuen Jahrtausends. Bei diesem Spektakel stimmt alles. Die Story, die einem logisch dargestellt wird und natürlich die special effects.
    Zuerst wird der Zuschauer verwirrt, da er in diesen Film hineingeworfen wird und gar nicht so richtig weiß, worum es geht.
    Was ist "The Matrix" ? Um das zu erklären nehmen sich die Wachowski-Brüder eine gute Stunde Zeit, ohne dabei auf spektukuläre Kampfszenen zu verzichten.
    Wir befinden uns irgendwo um 2200. Keiner weiß das so genau. Es herrscht Krieg zwischen Maschinen und einigen wenigen freien Menschen. Der Rest ist versklavt und wird in riesigen Feldern "gezüchtet", um die nötige Energie für die Maschinen zu liefern. Nebenbei sind die Maschinen in unser Gehirn eingedrungen und simulieren uns die Gegenwart über ein Computerprogramm, genannt Matrix.
    Aber es gibt einen, der die Matrix nach seinen Wünschen verändern kann. Dieser wird gesucht - von den Menschen und von den Agenten (=Maschinen).
    Ob es Keanu ist, müßt Ihr Euch schon selbst anschauen, aber schnallt Euch an....

    FM



    Rushhour

    Regisseur: Brett Ratner
    Darsteller: Jackie Chan, Chris Tucker

    "Rush Hour" ist genau der richtige Film, wenn man keinen Bock auf Disco oder Party hat, aber zu Hause sitzen auch keine Lösung ist.
    Der Film bietet alles, was ein unterhaltsamer, kurzweiliger Abend bieten sollte. Lockere Sprüche, flotte Kampfszenen, unterhaltsame Dialoge - alles dabei.
    Chris Tucker und Jackie Chan alias LA-Polizist Carter und Inspector Lee aus Honkong mischen sich in einen Fall ein, aus dem sie sich eigentlich heraushalten sollten. Leicht vorstellbar, daß das Ganze nicht ganz reibungslos abgeht, um nicht zu sagen, daß die beiden eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Während Carter den Alleinunterhalter mimt und allerlei unsinniges Zeug quatscht, spielt Lee den zurückhaltenden Saubermann.
    Alles in allem keine schwere Kost, aber eine gute Leistung der beiden Hauptdarsteller.

    RS



    Payback

    Regie: Brian Helgeland
    Darsteller: Mel Gibson, Gregg Henry

    Dieser Film wurde nach allen Regeln der Kunst inszeniert. Überzeugende Schauspieler und eine ausgefeilte Story machen aus dem wahrhaft ausgelutschten Genre des Gangsterkrimis einen wirklichen Wahnsinnsfilm.
    Mel Gibson alias Porter, zieht skrupellos und eiskalt seinen eigenen privaten Rachefeldzug durch. Aber der Reihe nach:

    Porter dreht mit seinem Partner Resnick einen Coup, bei dem sie asiatischen Gangstern einen Haufen Geld abnehmen. Eigentlich sollte genug für beide da sein, aber Resnick hat es auch auf Porters Anteil abgesehen. Resnick bringt deshalb Porters Frau dazu ihren Mann zu erschießen und mit ihm durchzubrennen.
    Zwar schwer verletzt, aber dennoch lebend kann Porter sich zu einem, nun nennen wir ihn einen Arzt, schleppen, der ihm die Kugeln entfernt. Ein knappes halbes Jahr kuriert er seine Verletzungen aus, bis er zurückkehrt und mit kalter Entschlossenheit jedes Hindernis aus dem Weg räumt.
    Aber er will nicht nur Rache an seinem damaligen Partner nehmen, sondern auch seinen Anteil aus der Beute. Das dieser nicht mehr verfügbar ist, dürfte klar sein. Resnick hat sich mit dem Geld in eine Gangsterorganisation namens "Outfit" eingekauft, die das Geld auf keinen Fall herausrücken will. Porter greift daraufhin zu härteren Mitteln, die ihm selbst fast das Genick brechen.

    Mit immer wieder unerwarteten Wendungen in der Story bleibt der Film bis zum Ende spannend und die mit schwarzem Humor gespickten Dialoge sind vom Feinsten.

    RS



    Der schmale Grat

    Originaltitel: The thin red line
    Regie: Terrence Malick
    Darsteller: u.a. Nick Nolte, Woody Harrelson, Sean Penn

    Wenn jemand nach 20 Jahren mal wieder einen Film macht und dann noch zum gleichen Thema wie Steven Spielberg, dann hofft man, daß etwas Vernünftiges ´rauskommt.

    Dies ist zweifellos gelungen, auch wenn Malick mit weniger Krieg als Kollege Spielberg aufwartet. Jedoch fesselt er sein Publikum damit, daß er Einblick in die Gefühle seiner Protagonisten gewährt.

    Ob nun der karrieregeile Nolte, der zynische Penn oder der Idealist Caviezel, sie alle erzählen uns ihre Gedanken zum Thema Krieg. Eine eigentliche Geschichte gibt es im Grunde nicht, aber gerade das ist die große Stärke dieses Films. Er versucht nicht, das Schicksal eines Einzelnen zu erzählen, sondern nur kurze Episoden einzelner Soldaten während der Schlacht um Guadalcanal. Somit fehlt es dem Zuschauer auch an einer Identifikationsfigur, aber im Krieg werden immer wieder neue Helden geboren - wie auch bei Malick.

    Ein beklemmendes, verstörendes und sehenswertes Meisterwerk. Da lohnen sich 20 Jahre des Wartens.

    FM



    Düstere Legenden

    Ein Haufen junge Leute, ein paar tote College-Studenten, irre Professoren und viel Grusel. "Düstere Legenden" schließt nahtlos an Filme wie "Scream I + II" und "Ich weiß, was du letzen Sommer getan hast" an.

    Diesmal will irgendein verwirrter Zeitgenosse alte Legenden zur erlebbaren Wahrheit machen und schwingt genüsslich die Axt oder hantiert in lebensgefährlicher Weise mit Seilen und Hälsen herum. Alles führt darauf hinaus, daß einige Eltern viel Geld für das Studium ihrer Kinder sparen.

    In der ersten Stunde waren dann auch drei Tote zu zu beklagen. Allerdings blieb es mir verwehrt weiterzuzählen, weil nämlich irgendwo im Kino eine Sicherung die Hufe hochgerissen hat und damit dem Gruselvergnügen ein jähes Ende bereitete. Zusammen mit ca. 1000 anderen Kinobesuchern holte ich mein Geld zurück und werde es wohl auch nicht für die Fortsetzung des Films einsetzen.

    RS



    Verrückt nach Mary

    Originaltitel: "There Is Something About Mary"
    Regie: Bobby u. Peter Farrelly
    Darsteller: Cameron Diaz, Matt Dillon, Ben Stiller

    Selten so gelacht. Einige witzige Filme gab es ja dieses Jahr schon, aber dieser hebt sich klar vom Klamauk anderer Filme ab.

    Viele Filme begnügen sich damit, die Gags lose aneinanderzureihen. "Verrückt nach Mary" erzählt eine richtige Geschichte, die zwar von den Gags lebt, aber durch sie nicht untergeht.

    Die Story ist kurz erzählt. Junge lädt Mädchen zum Abschlussball ein. Junge holt Mädchen zum Abschlussball ab, aber dann kommt doch noch was dazwischen (aua). Junge wird ins Krankenhaus eingeliefert. Junge und Mädchen verlieren sich aus den Augen. Und dann dreizehn Jahre später...

    Auf den ersten Blick nichts besonders aufregendes, aber die Geschichte läuft teilweise in völlig verrückte Richtungen. Für Liebhaber von deftigen Gags und erstklassigen Schauspielern dürfte dieser Film einen mehr als vergnüglichen Abend bescheren.

    RS



    Der Staatsfeind Nr.1

    Originaltitel: Enemy Of The State
    Dasteller: Will Smith, Gene Hackman, Lisa Bonet

    Wer glaubt, dass er Probleme hätte, weil das Auto nicht anspringt oder weil die Waschmaschine kaputt ist, kennt Dean noch nicht. Dean ist Anwalt. Und Dean hat eine Familie. Und Dean ist der größte Unglücksrabe des Universums, denn er ist zur richtigen Zeit am falschen Ort.
    Zehn Sekunden zerstören das Leben, daß er bis jetzt geführt hat. Er tappt ahnungslos durch einen Alptraum aus Verfolgungsjagten und totaler Überwachung. Das Schicksal lässt nichts aus. Von gesperrten Kreditkarten, verwüsteter Wohnung, Verlust des Jobs bis hin zur Trennung von seiner Frau ist alles dabei...
    Ein gut gemachter Action-Thriller. Spannend und unterhaltend bis zum Schluss und zum Teil erschreckend authentisch. Muss man gesehen haben.

    RS



    Star Trek - Der Aufstand

    Originaltitel: Star Trek - Insurrection
    Regisseur: Jonathan Frakes
    Darsteller: u.a. Patrick Stewart, Brent Spiner, Marina Sirtis, Michael Dorn

    Wirklich gut finden werden diesen Film nur Menschen, die mit der Materie "Star Trek" vertraut sind. Für alle anderen, die es dennoch wagen in diesen Film zu gehen, könnte es ein wenig unverständlich und pseudo - wissenschaftlich zugehen.
    Davon aber mal abgesehen ist der Film sehr gut gelungen. Er ist sogar der beste Star Trek Film, wie ich finde.

    Die Story befasst sich mit einem sehr sensiblen Thema, das sich für die Menschen sehr bekannt anhört. Die ursprünglichen Einwohner eines Planeten sollen umgesiedelt werden, um Platz für ein skrupellose Rasse zu schaffen, die den Planeten gnadenlos ausbeuten wollen und dabei die Zerstörung des Planeten billig in Kauf nehmen.
    Zum großen Glück der Ba'ku gibt es Commander Data, der die Beobachtungsstation der Son'a und der Förderation kurzerhand auffliegen lässt und die sogenannten Forscher als Geiseln nimmt.

    Ab jetzt wird es turbulent, aber auch witzig und romantisch. Die Crew der Enterprise hilft den Ba'ku vor der Bedrohung zu fliehen und tränenrührende ;-) Szenen spielen sich ab, als der vormals blinde Chefingeneur Jeordi LaForge zum ersten Mal einen Sonnenaufgang sieht...
    Für Trekkies ein Pflichttermin, alle anderen sollten klein anfangen und sich erst einmal die Serie auf Sat1 zu Gemüte führen.

    RS



    Blade

    Darsteller: Wesley Snipes

    Sie sind unter uns. Im Allgemeinen treiben sie sich in der Unterwelt herum und kommen nur nachts heraus, um ihren Blutdurst zu stillen. Auffällig sind ihre spitzen Eckzähne und der blasse Teint - Vampire.

    "Blade" greift auf die meisten der altbekannten Klischees über Vampire zurück. Silberkugeln und Knoblauchextrakt werden in rauhen Mengen gegen die Blutsauger eingesetzt.
    Snipes spielt einen Vampirjäger, Richter und Henker. Ein Kreuzzug gegen die satanischen Mächte. Sein Prinzip: "Traue einem Feind nur so weit du ihn auch werfen kannst."
    Allerdings kommen auf den Kraftprotz einige Probleme zu, die er nur mit Hilfe einer "schwachen" Frau bewältigen kann. Abtrünnige Vampire bereiten sich vor, die Weltherrschaft an sich zu reißen und sind bedrohlich erfolgreich dabei.

    "Blade" ist gut gemacht. Nette Special Effects und witzige Gimmicks (die toten Vampire zerbröseln zu Kohlestaub). Für einen Vampirfilm nicht schlecht.

    RS



    Ronin

    Darsteller: Robert de Niro, Jean Reno

    Seit langem wieder ein Actionfilm, der es auch ohne übertriebene und leider schon übliche Explosionen wert ist, gesehen zu werden.

    Dies liegt weniger an der Story sondern an dem großartigen Schauspiel der Ikone Robert de Niro und Frankreichs derzeitiger Nummer eins Jean Reno.
    Beide werden zusammen mit vier weiteren Spezialisten engagiert einen Koffer zu besorgen. Nach dem der Truppe dies gelingt, nutzt einer von ihnen (mal wieder ein Deutscher) die Chance und verschwindet mit dem Koffer. Diesen wollen sowohl die Iren, als auch die Russen, aber das ist auch nicht mehr so wichtig, denn unsere beiden Helden wollen den Deutschen und vielleicht noch etwas mehr. Dabei kommt es zu rasanten Autorennen in Paris und anderswo. Diese sind jedoch nicht zur Nachahmung empfohlen, auch nicht ansatzweise.
    Das Gleichnis mit den japanischen Samurei finde ich etwas weit hergeholt, auch wenn Mr. de Niro es gut fand. Aber er ist ja auch der Gewaltprofi.

    Welchen Zweck Katarina Witt hatte ist mir noch immer nicht klar. Aber sie durfte ihre Sprachkenntnisse (russisch und französisch) sowie ihre (sportliche) Klasse unter Beweis stellen.

    RS



    Der Soldat James Ryan

    Originaltitel: Saving Private Ryan
    Regisseur: Steven Spielberg
    Darsteller: u.a. Tom Hanks, Matt Damon

    Diesen Film einfach als weiteren Kriegsfilm zu bezeichnen wäre wohl zu banal. Steven Spielberg wollte mit diesem Film den alliierten Veteranen des zweiten Weltkriegs ein Denkmal schaffen.
    Ob ihm das gelungen ist, muß jeder für sich entscheiden. Fakt ist, daß Spielberg eindrucksvoll, dramatisch, brutal und ungeschminkt den D-Day und die Tage danach inszeniert hat.
    Allerdings ist der Film nichts für schwache Gemüter. Schon die Eingangssequenz zeigt schonungslos die Brutalität und Hoffnungslosigkeit des Krieges. Allenfalls Unfallchirurgen und Metzger dürfte der Anblick von soviel Blut, Gedärmen und abben Gliedmaßen kalt lassen.
    Der weitere Verlauf des Films konzentriert sich dann auf die Handlung. Basierend auf einer wahren Begebenheit bekommt Tom Hanks, alias Captain Miller, den Befehl, mit seinen Leuten den Soldaten James Ryan zu finden. Dessen drei Brüder sind schon im Krieg gefallen und die Army-Führung will den letzten der vier zu seiner Mutter nach Hause schicken.


    Dieser Film lässt wirklich an Spannung und Dramatik keine Wünsche offen. Bis zum Ende ist man in dem Bann des Films gefangen. Dieser Film ist es nicht nur wert gesehen zu werden, sondern man verpasst wirklich etwas, ihn nicht zu sehen.

    RS



    Der Eisbär

    Regisseur:Til Schweiger
    Darsteller: Til Schweiger, Benno Fürmann, Tom Gerhardt, Heiner Lauterbach

    "Knockin' On Heavens Door" gesehen? Fan von Til Schweiger? Liebhaber von deutschem Kino? Wer alle Fragen mit ja beantworten kann, kommt um diesen Film nicht herum. Allen anderen sei gesagt, daß dies ein wirklich sehenswerter Film mit allerlei schrägen Figuren, witzigen Sprüchen und "geistreichen" Dialogen ist.
    Anfangs wirkt der Film ein wenig unübersichtlich , weil die Wege der einzelnen Protagonisten scheinbar zusammenhanglos verlaufen. Im Laufe des Films kreuzen sich die Wege zunehmend, bis es am Schluss zum unvermeidlichen Schow-Down kommt. Hier überschlagen sich die Ereignisse.
    Erst am Ende ergeben sich die Zusammenhänge und man mag sich nach dem Sinn des Films fragen. Nun, fragen kann man ja, aber eine Antwort wird man wohl kaum erhalten. Alles in allem vielleicht nicht besser als "Knockin' On Heavens Door", aber auch nicht schlechter.

    RS



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