Vor dem Jahre 1160 , in welchem Heinrich
der Löwe die Obotriten schlug, befand sich auf der
heutigen Schlossinsel eine Festung des hier ansässigen
Slavenstamms.
Sieben Jahre später wurde der Sohn des 1160 im Kampf
gegen Heinrich den Löwen gefallenen Fürsten Niklot
zum Landesherren erhoben.
Zur gleichen Zeit gründete man
für den bisherigen Statthalter des Landes die Grafschaft
Schwerin.
In der folgenden Zeit bis zum 19. Jahrhundert wurde das
Schloss nach den Vorlieben des jeweiligen Herrschers auf-
und umgebaut. Zum Teil waren die Umbaumaßnahmen so
gravierend, daß von den Bauten aus der Zeit des Mittelalters
nichts erhalten geblieben ist.
Das Schloss, wie man es heute sieht,
wurde um die Mitte des letzten Jahrhunderts fertiggestellt.
Verantwortlich dafür waren der damals herrschende Friedrich
Franz II. , der 1842 mit 19 Jahren den Thron bestieg, und
sein Hofbaurat Georg Adolph Demmler.
Ein Studienreise Demmlers nach England
und Frankreich und zwei Entwürfe waren nötig,
bis 1845 dann der dritte Entwurf Demmlers Zustimmung fand.
Nach zwölfjähriger Bauzeit bezog die großherzogliche
Familie ihre Residenz im Schloss.
Interessierten bietet das Schlossmuseum interessante Einblicke
in die Geschichte des Schweriner Schlosses.
Kontaktadresse
Schlossmuseum
Lennéstraße 1
19053 Schwerin
Telefon:
(03 85) 52 52 920
Fax:
(03 85) 56 30 91
Öffnungszeiten
15. April bis 14. Oktober:
Mo bis So von 10.00 - 18.00
15. Oktober bis 14. April:
Di bis So von 10.00 - 17.00
Der Schlosspark ist bestens zum Spazierengehen, Skaten und
Ausruhen geeignet.
Ansicht von Süden.
Von hier aus gelangt man in den Schlosspark, zur Grotte, und
der Eingang zum Schlossmuseum ist auf dieser Seite.