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Ausbruch aus der Mercedes-Sackgasse: Wir haben einen klaren Rückweg in die F1. In Zukunft werden Pascal Weihrlein und Mercedes getrennt vorgehen. Die DTM-Fahrerin kann nach einem neuen Gespann Ausschau halten, um in der F1 wieder zu starten. Die Mercedes-Sponsoring hat es bisher für andere Vereine interessant gemacht. Wie ein Endbahnhof könnte der Neuanfang für Pascal Weihrlein sein: Was früher Deutschlands grösste Motorsport-Hoffnung war, wird nicht mehr Teil des Mercedes-Universums sein und ab nächstem Jahr alleine für eine Rückführung in die F1 kämpfen: Mercedes kündigte die Auflösung im Hinblick auf den Grand Prix von Singapur an.

"â??Mein Vertrage mit Mercedes lÃ?uft Ende der Spielzeit 2018 aus, und wir haben uns zusammen entschlossen, die Kooperation nicht fortzusetzenâ??, sagt Wehrlein: "Ich suche nach neuen Möglichkeiten und unternehme derzeit mit anderen Fahrern Ã?ber ein â??Cockpit fÃ?r die kommende Saisonâ??. "Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff erläuterte, dass die Wahl "Wehrlein die bestmöglichen Chancen bieten sollte, eine andere Gelegenheit zu ergreifen, die seinem Talente gerecht wird.

"Vor allem die beiden Arbeitsgruppen Toro Rosso und Haas sind als neue Auftraggeber der Worndorfer vorstellbar - ein solcher Wandel wäre für einen Mercedes-Vertragsfahrer nicht eingetreten. Im Jahr 2015 wurde er zum jüngsten DTM-Meister in der Unternehmensgeschichte und wechselte dann als damals größter deutscher Nachwuchs in die F1. Die Unterstützung von Mercedes wurde nach zwei Jahren bei den Hinterbänkern Manor (2016) und Sauber (2017) zu einem Barrieren.

Für die von der Konkurenz unterstützten Mannschaften, wie den Red Bull-geführten Toro Rosso, kam der Mann aus dem anderen Reitstall nicht in Frage. "Auch die beiden Positionen an den silbernen Pfeilen waren belegt, denn Mercedes hatte sich nach dem überaschenden Ausscheiden von Nico Rosberg Ende 2016 für die versierten Valtteri Bottas entschlossen - und gegen das eigene Wachstum Wehhrlein.

Monatelang war klar, dass Mercedes für Weihrlein eine Art Dead End geworden war, es gab einfach keinen Raum mehr. Selbst der hoch angesehene Esteban Ocon (Racing Point Force India), auch ein Mercedes Junior, wird in der F1 wahrscheinlich im nächsten Jahr kein eigenes Fahrerhaus haben. Das wäre für Hehrlein nur die DTM oder der bevorstehende Formel-E-Start mit dem Newcomer Mercedes.

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