Adressbroker

Adreßbrokerin

Die Adressbroker (auch Listenbroker genannt) unterstützen Sie bei der Gewinnung von Neukunden mit der richtigen Adressauswahl. mw-headline" id="Siehe_auch">Siehe auch[Edit | edit source code] List-Broker (Adressbroker) sind Firmen oder Broker, die Firmen- und Privatadressen (indirekt zu Marketingzwecken) vermieten oder auflösen. Der Listenmakler hat Marktkenntnis und verschiedene Verbindungen zu Firmen, die ihren Adressstamm für Werbemaßnahmen zur Verfugung stehen lassen wollen. Mit den Adressinhabern führt er Verhandlungen über Genehmigungen für Promotionen und unterrichtet seine Kundschaft über qualitative Unterschiede und Erlöse.

Hochsprung ? Felix Ksell, practice manual Unternehmensgründung: Enterprises successfully created and manage, Gabler publishing house, Wiesbaden 2006, p. 203.

Address Broker Begriffsbestimmung & Begriffsbestimmung

Auch hochsensible Informationen werden in den Datenaufzeichnungen festgehalten. Zu diesen Aufzeichnungen können das Zahlungsverhalten, die Bankverbindung, das Einkaufsverhalten, die Reiseverhalten, Erkrankungen und besondere Präferenzen gehören. Für einen Adressmakler sind diese umfangreichen Datasets sehr nützlich, da sie an Interessenten veräußert werden können, die dann gezielt Marketingkampagnen durchführt. Bei Adressmaklern sind die Informationsquellen sehr unterschiedlich.

Darüber hinaus fungieren die Debitorendaten der Versandhändler als gewinnbringende Informationsquelle für die Adressmakler. Es gibt im Grunde zwei Typen von Adressmaklern: Auf der einen Seite stehen die Datenerfasser und Adress-Sammler. Die Adressmakler erheben aktuell Informationen aus verschiedenen Datenquellen und leiten sie an potenzielle Interessenten weiter. Im Regelfall werden diese Angaben gegen Entgelt ausgeliehen.

Andererseits gibt es Adressmakler, die nur die gesuchten Informationen für die interessierten Werbeunternehmen erheben und diese gegen Entgelt in gesäuberten Verzeichnissen zur Verfuegung gestellt bekommen. Die Adressmakler wählen die Anschriften und Angaben zielgerichtet aus und machen sie den Firmen gegen Entgelt zugänglich. Darüber hinaus gibt es Adressmakler, die beide Versionen auf dem Handel sind.

Adressmakler sind oft auf individuelle Geschäftszielgruppen spezialisiert und erheben spezifische Informationen von potenziellen Käufern. Die erfassten Datenbestände werden dabei optimalisiert und die übertragenen Anschriften und Informationen können für gezielte Werbeaktionen aufbereitet werden. Der Kunde kann die Bedingungen für den inhaltlichen Aufbau der Aufzeichnungen frei wählen. Die Auswahl kann beispielsweise nach der entsprechenden Branche, der Anzahl der Beschäftigten oder der geographischen Lage erfolgen.

Bei Direktmarketing-Kampagnen sind die Daten sehr nützlich, vermeiden Verschwendung und steigern die Rücklaufquote von Werbeaktionen. Adressmakler haben ausreichende und vielseitige Verbindungen zu Firmen, die ihr eigenes Adressbuch für Werbezwecke zur Verfugung stellt. Mithilfe von Address Brokern bekommen Firmen so viele tagesaktuelle Anschriften und Datensatz wie möglich, die Angaben über eine potenzielle Zielperson bereitstellen.

Im Regelfall geht die Weitergabe der Rechte an den Anschriften mit der uneingeschränkten Verwendung dieser Anschriften einher, nicht aber mit dem Recht, die erzeugten Anschriften weiter zu veräußern. Werbetreibende Unternehmen, Marketing-Agenturen und andere Dienstleistungsunternehmen können das Wissen um personenbezogene Nutzerdaten nutzen, um gezielte Werbeaktionen einzuleiten. Durch die persönlichen Angaben kann die Anzeige zielgruppengenau auf die jeweilige Personengruppe ausgerichtet werden und große Dispersionsverluste werden im Vorfeld vermieden.

Reiseveranstalter können persönliche Angaben und Reisepräferenzen nutzen, um genaue Reisepläne zu erstellen und so Verschwendung zu vermeiden. Adressmakler erheben die Informationen und machen sie Interessenten und Unternehmen gegen Entgelt zugänglich. Die Detaildaten ermöglichen es, gezielte Werbeaktionen zu starten und persönliche Offerten anzubieten. Adressmakler differenzieren zwischen den erfassten Informationen und Dingen.

Auf der einen Seite gibt es die sogenannten "warmen" Adressen: Sie haben bereits Kontakte zu dem Betrieb gehabt, in dem sie eine Leistung erworben oder in Anspruch nehmen. Sie sind deshalb werthaltig, weil sie auch Einkaufsverhalten und persönliches Einkaufsverhalten mit einbeziehen. Davon unterscheiden sich die "kalten" Anschriften der Adressmakler.

Mit diesen Anschriften hatten die Menschen noch keinen unmittelbaren Draht zu den Firmen, was gezieltes Handeln erschwert, da sie automatisch angelegt werden. Auch die Reaktion auf eine Mailing-Aktion ist abhängig von den erzeugten Domains. Warmadressen sind viel mehr an Werbesendungen interessiert, weil sie bereits Kontakte zum Werbeunternehmen hatten und daher mehr an neuen Produkten, Angeboten oder Services interessiert sind.

Kalte Anschriften, die nach dem Zufallsprinzip verschickt werden, haben daher eine geringere Ausstrahlung. Adressmakler erzeugen auf Anfrage aus den erzeugten Anschriften und Personendatensätzen ein Datenbild des Verbrauchers, das das entsprechende Einkaufsverhalten beinhaltet. Adressmakler stellen unterschiedliche Datenmengen zur Verfügung. Einerseits können nur die Anschriften angegeben werden, die für Werbezwecke genutzt werden können.

In den Adressbrokern werden sowohl private als auch geschäftliche Adressen angeboten. Vollständige Adressdaten können auch bestellt oder vermietet werden. Bei den Adressbrokern kommen die Daten aus den verschiedensten Herkunftsquellen und können gezielt erfasst werden.

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