Adressen Verkaufen Preis

Anschriften Verkaufspreis

Die Höhe des Preises für die Daten hängt in der Regel in erster Linie vom Umfang der gewünschten oder übertragenen Daten ab. Die Preise richten sich nach Umfang und Tiefe der Informationen. Der genaue Preis für die Daten wird von jeder Gemeinde selbst festgelegt. Allerdings sollten Sie beim Verkauf einer Domain keine zu hohen Erwartungen haben. Die Weitergabe oder der Verkauf ist jedoch ausdrücklich untersagt.

Wie viel sind Adressen bei einem Verkauf Wert? Ausverkaufen, Adresse)

Was macht der Adressenhändler Schober dann, wenn es untersagt ist? Welche Art von Adressen? Außerdem sollten Sie schon viele davon haben. Sie sollten auch etwas gruppiert sein, mit optional gesammelten Adressen kann niemand etwas tun. Die Belastung in der schulischen Ausbildung wird immer grösser. Die Eltern des Hubschraubers üben großen Zustrom aus. Die Lehrkräfte verbringen mehr Schulaufgaben als zuvor.

Private Adressen: Einwohnerkontrolle verkauft an Datahändler

Auch die Einwohnerämter verkaufen private Adressen an Datahändler. Dies teilte das Wirtschaftsmagazin Wiso des ZDF unter Hinweis auf die Behoerde mit. "â??Es kann vorkommen, dass 1.000 Adressen mit einer Abfrage versorgt werdenâ??, sagte Klaudia Zurth, Referatsleiterin im Berliner BÃ??rgeramt, Wiso. Für den Zugang zu den Bürgern sind die Gebühren unterschiedlich: Das Berliner Büro erhebt fünf EUR pro Anschrift, in München beträgt der Preis pro Datensatz 15 EUR.

Die Eintragung in das offizielle Öffentlichkeitsregister ist in Deutschland eintragungspflichtig und umfasst Name, Nationalität, Glaubensgemeinschaft, aktuelle und ehemalige Anschrift, Zivilstand und Nachkommen. Gegenüber Wiso hat der Datenschutzbeauftragte Peter Schaar den Umgang mit Bürgern kritisiert: "Im Zeitalter des Internets hat dies eine neue Dimension erlangt. Aus diesen Angaben werden Profildaten aktualisiert, um den Adressenhandel noch effektiver und profitabler zu gestalten."

Der Bundesinnenminister hat angekündigt, dass er prüft, ob Informationen aus dem Zivilstandsregister "wieder ins Gleichgewicht gebracht werden müssen". Die Euro-Pro Gemeinschaft für Datenverarbeitung aus Grävenwiesbach hat dem Heft mitgeteilt, dass sie Adressen von Registrierungsstellen erhalten hat. Aufgrund eines Datenlecks beim behördlichen Softwarehersteller HSH waren die Angaben der Einwohnerkontrolle in 200 Gemeinden bereits im Juli 2008 über das Netz kostenlos abrufbar.

Adressverkauf: Das Unternehmen mit unseren Informationen

So verkaufen Adresskaufleute unsere personenbezogenen Informationen, nur weil wir ein Zeitungsabonnement eingegangen sind oder an einem Preisausschreiben teilgenommen haben. Vor 15 Jahren nahm Martin Z. aus Wien an einem Internet-Wettbewerb der Bertelsmann-Gruppe teil. Martin Z. hat gerade seinen Führerausweis gemacht und mit dem Studium angefangen.

In das Internet-Formular gab er seine Anschrift und Telefon-Nummer ein und verschickte sie. Natürlich hat Martin Z. das Fahrzeug nicht gewinner. Aber was dann geschah, blieb Martin Z. für den Rest seines Lebens im Gedächtnis: Die Werbe-E-Mails in seinem Briefkasten, die Werbebroschüren in seinem Briefkasten, und Unternehmen haben ihn immer wieder auf seinem Mobiltelefon gerufen, um ihm etwas zu verkaufen.

Wo sie seine Nummer herbekommen haben (er war nicht im Telefonbuch), wollte Martin Z. etwas über die Anrufer wissen. Auch 15 Jahre später sind Unternehmen immer noch bemüht, Martin Z. verschiedene Offerten zu machen. Die Martin Z. ist damit einverstanden, dass seine Angaben von der aarvato AG für Werbezwecke verwendet werden dürfen.

Sie ist Teil des Bertelsmann-Konzerns und verfügt mit der Firma H. A. Z. Direct über eine Tochtergesellschaft, die zu den großen Adressverkäufern im deutschen Sprachraum gehört. Martin Z.'s Informationen landen in einem riesigen Datenpool, der von vielen Unternehmen für das Direct Marketing genutzt wird. Die Unternehmensdaten befinden sich nicht mehr "nur" in den Fängen der aarvato AG, sondern wurden an eine Vielzahl von Abnehmern aus der Versicherungs-, Finanz-, Automobil- und Handelsbranche wiederverkauft.

Aus diesem Grund ist Martin Z. heute noch viel öfter als viele andere mit zielgerichteten Werbegesprächen und Mailings zu konfrontieren. Es gibt Martin Z. wirklich - und das ist kein Einzellfall. Es ist ein Beispiel dafür, welche Folgen es haben kann, wie man mit seinen personenbezogenen Informationen umzugehen hat. Aber lesen alle, die ihre Angaben in das Online-Formular eingeben, wirklich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen durch?

Darüber hinaus: Auch wenn die Teilnehmerbedingungen vorsehen, dass die von Ihnen erhobenen personenbezogenen Nutzungsdaten von der analysierten Gesellschaft zu Werbezwecken genutzt werden dürfen, erwartet niemand, dass diese personenbezogenen Nutzungsdaten mit anderen von uns erhobenen personenbezogenen Nutzungsdaten vermischt und zusammengeführt werden. Er sammelt Informationen über uns, schätzt uns, steckt uns in die Schublade und berechnet Rechenwerte über uns - zum Beispiel darüber, wie risikoreich oder rentabel wir sind.

Zugleich verstehen wir oft nicht mehr, welche Informationen über uns und unser Handeln gesammelt werden, an wen es geteilt und veräußert wird, welche Schlussfolgerungen daraus abgeleitet werden und welche daraus resultierenden Entscheide über uns getroffen werden. Der Grund dafür ist, dass sich das Unternehmen mit personenbezogenen Informationen seit den Ursprüngen des Adresshandels entwickelt hat.

"Altbewährte Adressenhändler, Kreditbüros oder Inhaber von Kartensystemen erhalten strahlende Blicke, wenn sie an die umfangreichen Informationen über unser Online-Verhalten erinnern. Damit Sie als Anschrift und Rufnummer in den Datenbestand großer Datenhändler gelangen, müssen Sie nicht einmal im Netz an einem Wettbewerb teilnehmen. Die Informationen gelangen in die Datenbasis von FZ Direct, der Tochtergesellschaft der arcvato AG.

Über 374. 900 Lesern und früheren Abonnent/innen der " Zeit ", 5000. 000 Aktivkunden des " RTL-Clubs " und 270. 200 Aktivkäufern von Beate Uhse werden vom bundesdeutschen Adressenhändler aufbereitet. Datensatz mit Adressen aus den letzten sechs Monaten kostete 150 EUR pro Tsd., mehr als ein Jahr ältere Adressen 140 EUR pro Tsd., wie Christl in seiner Untersuchung anführt.

So wie Martin Z. nicht weiss, in welchen Datenbeständen seine Angaben landen, wissen all diese Menschen nichts über den Umgang mit ihren Angaben. Bereits heute gibt es in den USA Datahändler, die weit über das hinausgehen, was Unternehmen in Österreich oder Deutschland bieten, sowohl in quantitativer und inhaltlicher Hinsicht der erhobenen personenbezogenen Nutzungsdaten als auch in Hinblick auf die Nutzungsart.

Akxiom hat eine der weltweit umfangreichsten Sammlungen von Verbraucherdaten. Also, wenn Martin Z. an der Supermarktkasse ist, nach seiner PLZ fragt und mit seiner Karte bezahlt, kann Akxiom den Kauf anhand dieser Informationen direkt beauftragen. Aber die Einsatzmöglichkeiten von Akxiom gehen darüber hinaus: Martin Z. ist ein leidenschaftlicher Biertrinker und erprobt oft neue Varianten.

Als Martin Z. sich abends auf der Website von GFK anmeldet, wird ihm eine Anzeige für eine neue Bierart gezeigt. Dies alles wird besonders schwierig, wenn solche Datasets nicht nur für Direktmarketingzwecke verwendet werden, sondern auch mit Informationen aus dem Bereich der Kreditreferenzakten und Inkassobüros verbunden werden, um das Zahlungsverhalten und die Bonität von Einzelpersonen zu verifizieren.

Wenn Martin Z. z. B. versäumt hat, eine Rechnungsstellung zu bezahlen, kann dies für ihn noch fataler sein, da die Teilnehmer am Online-Wettbewerb teilnehmen können. Unternehmen müssen innerhalb von acht Kalenderwochen - einmal im Jahr kostenfrei - eine Liste der bei ihnen hinterlegten personenbezogener Nutzerdaten übermitteln. "Es gibt inzwischen auch Ansatzpunkte, dass Verbraucher den Umgang mit personengebundenen Informationen nicht mehr den Unternehmen überlassen, sondern in die eigenen Hände geben.

Christl schätzt diese Situation zunächst skeptisch ein: "Einige Leute empfehlen, dass wir mit unseren Zahlen zielgerichteter sein sollten. Im Moment sind es jedoch vor allem die Firmen, die von unseren personenbezogenen Angaben Gebrauch machen, die wir ihnen viel zu günstig zur Verfügung stellen. Solange Firmen mit unseren Informationen so undurchsichtig sind, denke ich nicht viel darüber nach.

Ich fürchte aber, dass die Unternehmen nur am langen Ende saßen.

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