Adressenhandel

Adreßhandel

Anschriften und persönliche Informationen sind für Unternehmen wertvoll. Schutz des Datenschutzes Der illegale Adresshandel im Internet floriert. Erfahren Sie, wann Adresshändler Kundenadressen verkaufen dürfen, ob der Adresshandel immer legal ist, und so weiter. Gegenstand des Adresshandels ist der Kauf und Verkauf von Adresslisten, die der Käufer im Rahmen seiner Direktmarketingaktivitäten verwendet.

Adresshandel: Überall finden Datentrader das, was sie suchen - auch in öffentlichen Einrichtungen - Ökonomie

Diese verbreiten ihre Werbebotschaft unfiltriert, alle Zuschauer könnten potentielle Käufer sein. Der Facebook-Skandal und der Datenhandel zwischen Deutschland und der Schweizerischen Bundespost haben in den letzten Woche eine neue Werbeform in den Blickpunkt gerückt: das so genannte Microtargeting. Die geschickte Kombination von Zahlen und Fakten minimierte Streuungseffekte und führte zur Erstellung immer detaillierterer Kundengruppenprofile.

Heutzutage können Luxusgüterhersteller speziell in Wohlstandsgebieten Werbung machen, und Parteien können Wahlhelfer in Gebieten mit einer hohen Anzahl von Wählern stationieren. Deshalb nutzen die Firmen die Dienstleistungen von Adressverkäufern. Fachleute auf der ganzen Welt erfassen und organisieren sie und nutzen sie, um die Population zum Nutzen ihrer Kundschaft zu durchleuchten. Über rund 37 Mio. Anschriften mit einer Gesamtzahl von einer Mrd. Einzelaussagen informiert die DBD.

Dazu gehören unter anderem Fakten zu den Themen Erwerbskraft, Gender, Alter, Ausbildung, Familienstand, Wohnsituation und Autobesitz. Allerdings sollen die Beteiligten nur über so genannte "Mikrozellen", d.h. Haushalte, die in einer Strasse zusammengefasst sind, informiert worden sein. Adressverkäufer nutzen in erster Linie öffentlich zugängliche Datenquellen: statistische Auswertungen über Wahlergebnisse, die Zahl der Gemeindemitglieder oder die Arbeitslosenrate. Die Einwohnermeldebehörden können die personenbezogenen Nutzungsdaten auch zu Werbungszwecken für den Adressatenhandel an die Gesellschaften weiterleiten.

Es wird prognostiziert, dass in den nächsten Jahren mehr als die Haelfte der Bundesbuerger im Sozialnetz sein wird. Ihm ist klar, dass Firmen Verschwendung bei Werbeaktivitäten verhindern wollen. Was mit den freigegebenen Zahlen passiert, lässt sich laut Beckmann zurzeit nicht kontrollieren: "Wahlkämpfer können die Zahlen vor der Tür vergleichen und durch Eingabe zusätzlicher Angaben persönliche Wählerprofile anlegen.

In diesem Bereich werden personenbezogene Daten veröffentlicht, jede vermittelter Anschrift kosten 1,16 EUR.

Schober zählt unter anderem Volkswagen, Telekom und Facebooks zu seinen Stammkunden. Allerdings besteht auch ein begründetes Interessen der Werbebranche an persönlichen Angaben. In diesem Zusammenhang weist er darauf hin, dass sein Betrieb im Einklang mit der aktuellen Rechtslage steht. Wer seine Angaben nicht verwenden darf, könnte einwenden: "Die Rechte der Verbraucher sind in Deutschland gut entwickelt".

Auch interessant

Mehr zum Thema