Adresshandel Legal

Adreßhandel Rechtliches

Die WK LEGAL, Wirtschaft & Recht. Sie haben Fragen zum Thema E-Mail-Marketing oder Online-Handel mit Adressen? Der Adresshandel ist erlaubt, aber gesetzlich geregelt durch die .

Bleibt der Adresshandel auch nach der DSGVO noch legal?

Mit über verfügen wir über eine B2B-Adressdatenbank mit 4 Miro-Millionen Firmenanschriften und 2,8 Milo-Mio. Privatanschriften von potenziellen Abnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sie nutzen können und zwar für Ihr Direct Marketing. Sämtliche Adreßdaten werden als CSV-Datei für den Direktdownload zur Verfügung gestellt und können mühelos in EXCEL übernommen werden. Hier wurde der Adresshandel zu erwähnt.

Der Adresshandel bezog sich auf das so genannte Listprivileg, das in 28 Abs. 3 S. 2 BDSG reglementiert war. Soweit ein umfangreiches Nutzungsverbot mit Genehmigungsvorbehalt bezüglich der Verwendung persönlicher Angaben, zu dem grundsätzlich auch der auf das Bundesgesetz über den Datenschutz grundsätzlich anwendbare Adresshandel gehört, ist die Verwendung der Angaben unter grundsätzlich untersagt, es sei denn, es handelt sich um eine ausdrückliche rechtmäßige Genehmigung oder eine Zustimmung des anwesenden Teilnehmers.

Persönliche Angaben werden im Adresshandel nur in seltenen Fällen erhoben. "â??Die Datenverarbeitung persönlicher Angaben zum Zweck des Direktmarketings kann als Ergebnis der Auswertung eines wÃ?hrungsberechtigten Interesses bezeichnet werden.â?? Und weiter, wenn die betroffene Person "vernünftigerweise vorhersehen kann, dass zu diesem Zweck eine mögliche Speicherung auf der Webseite für durchgefÃ?hrt wird. Sie wird damit zu einer OPT-Out-Lösung gewählt, mit der die Betroffenen anschließend der Nutzung ihrer persönlichen Angaben widerstehen können.

Unsere Anschriften stammen aus öffentlichen zugänglichen Unsere Anschriften stammen aus öffentlichen zugänglichen Unsere Anschriften stammen aus öffentlichen zugänglichen Unsere Anschriften stammen aus öffentlichen zugänglichen Die Betroffenen konnten daher bereits erwarten, dass Ihre Angaben für Direktmarketingzwecke verarbeitet werden. Grundsätzlich, die Verwendung der erworbenen Anschriften zunächst erfolgt auf eigene Gefahr. Widersetzt sich eine natürliche oder juristische Personen der Verwendung ihrer personenbezogenen Angaben, werden diese jedoch unter müssen gelöscht.

Darüber hinaus hat jeder Betreffende ein Informationsbedürfnis, woher diese sind. Sämtliche sind auf Verlangen zu löschen.

Adress -Handel & Haftpflicht im E-Mail-Marketing

16.09.2010 | Autor: Guido Kluck, LL.M. Der Umsatz mit Adressinformationen im Netz steigt fast jeden Tag. Unter bestimmten rechtlichen Bedingungen ist der Umgang mit Adressangaben prinzipiell verantwortlich. Aus diesem Grund nutzen immer mehr Firmen sogenannte Adressendatenbanken, um neue Zielgruppen zu erreichen und neue Absatzmärkte zu erobern.

Dabei sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Verpflichtungen, die ein Unternehmer erfüllen muss, um die erworbenen Informationen sicher nutzen zu können, innerhalb des Unternehmens oft unklar. 7 UWG schreibt prinzipiell vor, dass jeder, der Verbraucher unaufgefordert per E-Mail zur Werbung für Produkte versendet, als ungerecht eingestuft wird. Das betrifft sowohl die bereits im Betrieb des Online-Shops eingekauften Waren als auch die von Dritten bezogenen Waren.

Obwohl der Inhaber eines Online-Shops in regelmäßigen Abständen nachvollziehen kann, ob die Käufer des eigenen Online-Shops dem Versand von weiterem Werbematerial zugestimmt haben, kann er dies beim Adresskauf nicht abschließend wissen. Deshalb gibt es mehrere Gerichtshöfe (BGH, Beschluss vom 26.09.1985 - Az. I ZR 86/83 - Sporthose und die Verantwortung des Vorstandes:

BGH, Beschluss vom 09.06. 2005 - Az. I ZR 279/02 - Telephonische Gewinnauskunft), dass ein geschäftsführender Gesellschafter auch für Verstöße aufgrund von unfairer E-Maildarstellung verantwortlich ist, wenn die von Dritten "erworbenen" Anschriften ohne Überprüfung mitbenutzt wurden. Die Geschäftsführung hat die Geschäfte in dieser Hinsicht so zu gestalten, dass die elektronische Kommunikation nur an diejenigen Menschen gesendet wird, die ihre Zustimmung zum Versand dieser Kommunikation ausdrücklich erteilen.

Die Geschäftsführerin darf sich nicht auf die bloße Sicherheit des Verkäufers der Adressdatenbank berufen, sondern muss vor ihrer Nutzung überprüfen, ob die Empfänger ihre detaillierte Zustimmung zu den Einzeldatensätzen gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG erteilt haben. Praxis-Tipp: Firmen und GeschÃ?ftsfÃ?hrern, die die legitimen Mittel des Adressenhandels nutzen möchten, um weitere potenzielle Zielgruppen anzusprechen, wird daher empfohlen, sich vom VerkÃ?ufer eine detaillierte AbschlÃ?sselung Ã?ber die Zustimmung des Zielempfängers zu holen und gegebenenfalls die entsprechende Verpflichtung im Vertrag festschreiben zu lassen.

Dennoch ist es für Firmen, die dieses Marketinginstrument nutzen wollen, ratsam, sich von einer spezialisierten Kanzlei detailliert über die Fülle der Verpflichtungen informieren zu lassen, um schon vor dem Start der Marketingkampagne auszuschließen, dass die Werbetätigkeit durch Warnungen vor Wettbewerbsverstößen zu erheblichen Belastungen führen wird.

Die WK LEGAL ist eine auf Handelsrecht ausgerichtete Anwaltskanzlei und betreut Online-Shop-Betreiber und Handelsunternehmen vor allem im Vertrags- und Online-Recht. Hast du irgendwelche Informationen zum Themenbereich E-Mail-Marketing oder Online-Handel mit Adressen?

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