Adressverlage

Anschriftenverlage

Adreßverlage sind Unternehmen, die sich mit Direktwerbung beschäftigen. Wählen Sie einen professionellen Adressverlag für Ihre Adressbeschaffung und werfen Sie einen Blick auf die attraktiven Angebote des Jacob-Werbeteams. Adressieren Sie Verlage und Direktvertriebsunternehmen. Adress-Publisher sind Firmen, die sich mit direkter Reklame beschäftigen. Für alle Arten von Werbeformen wird der Oberbegriff "Direktwerbung" benutzt, der sich in Gestalt von schriftlichen - reproduzierten oder gedruckten - Werbemitteln unmittelbar an ausgesuchte Adressaten wendet.

Dazu zählen alle personalisierten Werbeaussagen, von der Karte bis zum Versandkatalog. Darunter fällt aber auch die Unadressierung von Flyern oder Broschüren, die in der Alltagssprache als "Postwurfsendungen" bezeichnen und von der Schweizerischen Bundespost und Privatunternehmen im Werbevertrieb vertrieben werden.

Die direkte Werbung umfasst auch Sendungen von Waren und Mustern sowie so genannte "dreidimensionale" oder Geschenk-Werbung mit Objekten, die auch per Briefpost oder als Postwurfsendung an bestimmte Einzelpersonen oder Personengemeinschaften verteilt werden. In diesem Zusammenhang übernimmt unter anderem die Direktwerbe- und Adressgesellschaft: Direktwerbetreibende Unternehmen und Adressverlage müssen sich an die Robinson-Liste anschließen, in die sich alle physischen und rechtlichen Persönlichkeiten, die kein personenbezogenes Informationsmaterial wünschen, kostenfrei einschreiben können.

Direktwerbetreibende Unternehmen und Adressverlage zeichnen sich grundlegend von den "Adressstellen" (Allgemeiner Facheinzelverband des Gewerbes) ab, die sich mit der Beschaffung von Wohnraumsuchadressen etc. auseinandersetzen.

mw-headline" id="Literatur">Literatur[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Allen unseren Lesern in der EU. Das Europaparlament beschließt am Donnerstag, den 13. Mai, über die Änderung des EU-Urheberrechts. Mitglieder des Europaparlaments haben die Bedeutung dieses Moments anerkannt. Listerzeuger oder Adressverleger sind Firmen, die Verzeichnisse mit Anschriften von Verbrauchern oder Firmen anlegen und vertreiben oder ausleihen.

Im Gegensatz zu Listbrokern oder Adressmaklern werden Adressbestände auf der Grundlage von externen Ressourcen wie Telefonverzeichnissen, Tageszeitungen oder Jahresberichten angelegt. Sie werden an Interessierte weitergegeben, die diese dann für ihre eigenen Marketingkampagnen nutzen können.

Adressverlag - Wirtschaftsenzyklopädie

ein auf Datenbankmarketing spezialisiertes Serviceunternehmen, das gegen Entgelt für die einmalige Nutzung Anschriften, Rufnummern und andere Informationen aus den verschiedensten Adressquellen bereitstellt. Der größte Vermögenswert ist eine umfangreiche und aktualisierte Datenbasis, aus der anhand bestimmter Auswahlkriterien Anschriften abgefragt werden können. Dies sind entweder "kalte", d.h. nicht auf Antwort geprüfte, oder "heiße" (aktive) Adresslisten, deren erfolgreicher Einsatz vorhergesagt werden kann.

In Deutschland wird der Lagerbestand an aktiven Bestelladressen (so genannte Post-Einkäuferlisten) derzeit (1990) auf ca. 14 Mio. geschätz. In den großen Adressverlagen gibt es industriespezifische Adresslisten mit einer hohen Abdeckung (bis zu 95%), die sie in der Regel nicht vertreiben, sondern nur für den Einmalgebrauch mieten. Generell darf der Vermieter die Herkunft seiner Anschriften nicht offenlegen.

Um einen Adressmissbrauch zu vermeiden, werden bis zu 1 Promille Kontrolladresse (mindestens 50) in den Adressbestand aufgenommen. Je nach Beschaffenheit variieren die Adresspreise, in der Regel zwischen 80 und 200 EUR pro Tausend und einmaligem Gebrauch. Das Vermieten erfolgt hÃ?ufig Ã?ber Neutralagenturen fÃ?r Listenvermittlung, so dass der Nutzer nur die namentlichen Ansprachen erlebt, die auf die Direktwerbeaktion reagieren.

Für die Liste der guten Adressverlage wird ein ständiger Adressvergleich durchgeführt. E) Die Adressverlage offerieren oft neben Adresslisten auch Dienstleistungen, wie z.B. Adressauswahl, Vorbereitung, Etikettendruck, Versandoptimierung, Anwendungsberatung, etc., deren Inhouse-Erstellung für den Nutzer in der Regel zu teuer ist oder mit zu hohen Festkosten einhergeht. Aufgrund dieser Dienstleistungen sind sie oft auch als Direktmarketingunternehmen tätig und vor allem im Deutschen Direktmarketing Verband (DDV) organisiert.

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