Aktien am Telefon Verkaufen

Verkaufen Sie Aktien über das Telefon

in Aktien oder festverzinslichen Wertpapieren. BAH tut nichts anderes, als Aktien zu erhöhen und sie dann zu verkaufen, wenn es denkt, dass es das Limit erreicht hat. Gelder - am Telefon abreißen: Die Trick der Betrüger - Espresso einlösen

In diesem Fall können Betrüger ungestraft Trödelaktien für ein paar Cent am Telefon verkaufen. "Der " Kassentreffer " zeigt, wie clevere Betrüger den Altpapierwert artifiziell aufblähen und damit Kleinanlegern ihre Ersparnisse entziehen. Bereits vor sechs Jahren hatte der Philosophie und Musikant Aldo Crotti sein ganzes gespartes Kapital und sein familiäres Erbe in Aktien investiert.

Er hat immer noch die Lagerbestände. Sie sind aber keinen Cent mehr Wert mehr haben. Anderthalb Milliarden Francs sind in Vergessenheit geraten. Crotti's Unglück fing an, als ihm der angebliche bündnerische Finanzfachmann Dimitri Ceccarelli einen Arbeitsplatz anbot: Crotti sollte Anteile an der jungen Gesellschaft Spirit on Music im Call Center in Lugano verkaufen. Spirituelle Entwicklung digitaler TV-Sender, Tochtergesellschaften betreiben TV-Shopping, einen Pferderennsender und Internet-Plattformen für Pferdewetten.

Spirit on Media war auf der Suche nach Investoren. Durchsuchte Crotti das Unternehmen in Googles und entdeckte nur noch gute Nachrichten. Spirit on Media wollte den deutschsprachigen Kanal "Das Vierte" erwerben, berichtet die bekannte "Süddeutsche Zeitung". Schließlich gab es eine Pressemitteilung, dass Spirit on Media den Bahnhof für mehrere Milliarden Euro erworben hatte. Das hatte Crotti damals nicht gewusst: Diese Pressemitteilung war imitiert.

Der Leiter des Call Centers in Lugano, Dimitri Ceccarelli, arbeitete mit seinem Mitarbeiter Crotti, bis er alle seine gesparten und geerbten Vermögenswerte von anderthalb Mio. angelegt hatte. Noch schlechter für Crotti: Mit dem Kauf der Schrottanteile hatte er auch andere Menschen in den Ruin getrieben. Mit Unternehmen in Frankfurt, Hamburg, Amsterdam, London, Lugano, Hongkong und Bangkok hatten die Betrüger eine komplexe Unternehmensstruktur aufgebaut. Die Unternehmen waren in Frankfurt, Hamburg, Amsterdam, London, Lugano, Hong Kong und Bangkok vertreten.

Die Betrügerinnen und Betrüger in der Schweiz profitieren von einer kriminellen Gesetzgebung: Im Unterschied zu beispielsweise Deutschland können in der Schweiz Aktien mit einem albernen Nennwert von einem Cent veräußert werden. Auch in Deutschland ist Cold Call, d.h. der Verkauf von Aktien über Call Center, untersagt. Selbst Dimitri Ceccarelli, der Leiter des Spirit-on-Media Call Centers in Lugano, hat trotz anhaltender Nachfragen nie auf die Anschuldigungen geantwortet.

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