Anrufe wegen Krankenkasse

Krankenversicherungsanrufe

Auf der anderen Seite der Linie steht eine nette Dame von Ihrer Krankenkasse und erkundigt sich nach Ihrem Zustand. Ruf der Krankenkasse an - du musst auf diese Punkte achten. Auf der anderen Seite der Linie steht eine sympathische Frau von Ihrer Krankenkasse und kichert mit sympathischer Stimme: "Hallo Mr...

.., hier ist Mélanie... von der ....Versicherung. Meinen Aufzeichnungen zufolge wissen wir, dass Sie seit mehr als drei Monate im Krankenstand sind. Bei den meisten dieser Anrufe geht es um Krankengeld:

Erkrankt ein Arbeitnehmer in Deutschland, bekommt er in der Regelfall zunächst die so genannte Gehaltsfortzahlung. Die Arbeitgeberin bezahlt das Entgelt weiterhin in der gewohnten Weise, auch wenn der Arbeitnehmer amtlich erwerbsunfähig ist. Im Regelfall erlischt nach sechs Kalenderwochen die Lohnfortzahlung und der Auftraggeber bezahlt keinen Monatslohn mehr. Nun füllt die Krankenkasse aus.

Allerdings bezahlt sie nicht das bisherige Nettolohn, sondern das so genannte Krankmonat. Also, wenn Sie eine Krankenversicherung bekommen, bekommen Sie weniger als sonst. Sie können eine Kalkulationshilfe für die Krankengeldleistung im Internet an mehreren Orten einsehen, z.B. bei der TK. Während dieser Zeit sollten Sie Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ohne Lücken bei der Krankenkasse (und dem Arbeitgeber) einreichen.

Tritt hier eine Kluft auf, kann die Krankenkasse die Auszahlung des Krankengeldes von einem Tag auf den anderen rechtlich aufheben. Aber warum sollte die Krankenkasse Sie anrufen, wenn Sie Ihre Rechnungen regelmässig vorlegen? Die oben geschilderte Erscheinung hat vor einigen Jahren begonnen, zeitgleich mit mehreren GKV.

Die Versicherten werden per Telefon erreicht oder bei der Krankenkasse direkt einberufen. Dabei ist die Lösung einfach: Die Auszahlung des Krankengeldes ist für die Versicherungsgesellschaften aufwendig. Bei mehrmonatiger Abwesenheit von Mitarbeitern werden die gesetzlichen Krankenversicherungen im Laufe der Zeit große Summen aufbringen. Das maximale Krankheitsgeld beträgt 78 Wo. Falls sich die Beschäftigten der Krankenkasse während des Krankengeldes bei Ihnen meldeten, sollten Sie aufpassen.

Ob dies sinnvoll ist, wird jedoch nicht von der Krankenkasse entschieden. Weil die Krankenkasse sehr wohl ein nicht ganz uneigennütziges Hintergedanke hat: Wird eine Mindereinnahmenrente bezahlt, fällt das Krankheitsgeld weg. Dabei ist die verminderte Erwerbsfähigkeitsrente oft wesentlich geringer als das Krankheitsrenten. Sie sollten noch sensibler sein, wenn der Repräsentant der Krankenkasse Anregungen macht wie: "Jetzt sind Sie schon so lange erkrankt, Ihr alter Job wird wohl nicht mehr zurückgehen, oder?

Zunächst einmal bekommen Sie nur dann eine Leistung von der Agentur für Arbeit, wenn Sie erwerbsfähig sind. Darüber hinaus hat kein Arbeitnehmer der Krankenkasse, auch nicht der Vorsitzende des Vorstands, das Recht, Ihnen zu empfehlen, Ihr Arbeitsverhältnis zu beenden. Wer Krankheitsgeld erhält, sollte diese Aspekte immer im Auge haben. Bei der Zusammenarbeit mit Ihrer Krankenkasse stehen wir Ihnen zur Seite - von der fachlichen Unterstützung und Einsprache bis hin zur gerichtlichen Auseinandersetzung vor dem SGB.

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