Außendienst Vertrieb Definition

Aussendienst Vertriebsdefinition

Im Vertrieb arbeitet ein Vertriebsmitarbeiter. Außendienstmitarbeiter und Vertriebs- und Servicemitarbeiter, aber auch Berater sind im Außendienst tätig. Außendienst - Business-Enzyklopädie interne und/oder externe Person und Organisationseinheit, deren Aufgaben die Beschaffung von Bestellungen und deren Bearbeitung außerhalb des tatsächlichen Geschäftsbetriebs sind. Mitarbeitende, die bei der direkten Kundenberatung, der Auftragsakquisition oder der Durchführung von Servicearbeiten sind. Auf der einen Seite führen die verhältnismäßig höheren Distributionskosten dazu, dass das Unternehmen seinen Außendiensteinsatz reduziert.

Zum anderen müssen die Kundinnen und Konsumenten aus wettbewerbsrechtlichen Gründen stärker durch den persönlichen Kontakt eingebunden werden.

So gehen beispielsweise die Versicherungsunternehmen dazu über, ihren Außendienst vom gewinnarmen Standard-Geschäft zu befreien. Dagegen bauen die Kreditinstitute, die ihr Geschäftsstellennetz aus Gründen der Kostenreduzierung verkleinert haben, einen Außendienst auf. Im Allgemeinen ändern sich jedoch die Arbeitsbelastung und der Verantwortungsbereich des AuÃ?ens. - Bisher betreut er Menschen verschiedener Qualitäten zu annähernd gleichen Kosten. Sie wird sich in Zukunft auf besonders ertragsstarke Kundinnen und Servicebereiche, so genannte A-Käufer, konzentrieren.

Der Support der B- und C-Kunden findet dann z.B. über Call Center statt. Diese Massnahmen werden heute in Zusammenarbeit mit den Büroangestellten durchgeführt, die hauptsächlich für den Telefon- und Schriftverkehr mit den Kunden verantwortlich sind. - Bisher war der Außendienst ausschließlich mit Vertriebsmitarbeitern besetzt, die sowohl in Bezug auf Produktkompetenz als auch im Vertrieb gleichberechtigt sein mussten.

Dies bedeutet, dass dem Vertriebsmitarbeiter für seine Vertriebsaufgaben Fachleute aus anderen Bereichen, z.B. Techniker aus der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit, zur Seite gestellt werden. - Schliesslich verändert sich auch die Gestaltung der Feldarbeit. Mit der Entwicklung konventioneller Vertriebsagenturen zu leistungsstarken Vertriebsgesellschaften und der Entwicklung hoher Kompetenz in den einzelnen Branchen lagern Produzenten und Distributoren ihren Verkaufsapparat auch an Dritte aus.

Ihre Erzeugnisse müssen nun nicht nur mit den Verbrauchern, sondern auch mit den Anbietern konkurrieren. Persönlicher Verkauf] Die Außendienstmitarbeiter stellen einen Unterbereich des Personalverkaufs dar. Die Außendienstmitarbeiter können nach der Kategorie der kontaktierten (potenziellen) Kundschaft (Unternehmen, Behörden, Verbraucher usw.), nach der wirtschaftlichen Ebene, auf der der Außendienst tätig ist (Hersteller, Großhändler, Einzelhändler) und nach der Kategorie der verkauften Waren oder Dienstleistungen unterschieden werden.

Der Außendienst kann von den Gesellschaften über eigene Angestellte (eigener Außendienst) oder Außendienstorganisationen (Außendienst) durchgeführt werden (vgl. S. 29ff.). Die Abgrenzung des Außendienstes vom Außendienst besteht darin, dass außerhalb der Filiale des Lieferanten mit ( "potenziellen") Abnehmern in Verbindung getreten wird (siehe dazu auch: S. 119, 1995 a. F. Plinke). Der Außendienst kontaktiert die (potenziellen) Abnehmer auf verschiedene Weise im Zuge des Personalverkaufs.

Beispielsweise sind der Präsenzverkauf (Face-to-Face-Kommunikation) und der Telefonkauf als direkte Formen der Kontaktaufnahme zu unterscheid. Klassische Aufgabenstellungen des Aussendienstes sind (vgl. Zentes, 1998, S. 378): - Informationssammlung. Die Nutzung von computergestütztem Verkauf im Kontext der IT-Unterstützung für die Außendienst-Prozesse trägt zur Effizienzsteigerung des Aussendienstes bei.

Der Personalvertrieb und vor allem der Außendienst sind durch den unmittelbaren Kontakt mit den Auftraggebern und die Ausgestaltung und Aufrechterhaltung der Kundenbeziehung durch den Außendienst ein wichtiges Instrument zur Kundentreue. Die Außendienstmitarbeiter vertreten nicht nur das Unter-nehmen gegenüber seinen Abnehmern, sondern auch die Interessen des Abnehmers innerhalb des Unter-nehmens ("Kotler/Armstrong", 2001, S. 582f.).

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