B2b

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Influencer-Marketing: Nur für den Bereich E-Commerce oder auch für den Bereich E-Commerce? Es gibt nicht wenige Firmen, die die ersten Aktionen durchgeführt haben, viele andere haben das Influencer-Marketing mindestens in ihren Budgetplan aufgenommen. Auffallend ist dabei, dass vor allem Verbrauchermarken bereits Aktionen buchen - von der Abendmode bis zur Zahnpflege findet man alle uns bekannten Artikel aus anderen Werbeträger. Ob im hippen Print-Magazin oder in der Prime Time im Fernsehen, die Werbebranche bewegt sich in die virtuelle Endverbraucherwelt: auf Smartphones und sozialen Netzwerken.

In der Erwartung, dass sie dann weniger als Werbebotschaft verstanden wird, werden Beeinflusser häufiger gekauft als verbucht. Weshalb sollte dann Beeinflusser-Marketing für B2B-Unternehmen von Interesse sein? Theoretisch geht es darum, dass Firmen die Reichweiten und das Verlässlichkeit von einflussreichen Menschen zu ihrem Vorteil ausnutzen. Dies führt erst im Zeitablauf zu einer inhaltlich relevanten Ausstrahlung.

Mit anderen Worten, wer sich besonders für ein Topic begeistert, verfolgt Menschen, die damit besonders vertraut sind. Wenn diese Fachleute ihre Ansichten und Bewertungen mit ihren Netzen austauschen, können sie andere Ansichten und gar Einkaufsentscheidungen mitbestimmen. Dabei steht in der Regel der Mensch selbst im Mittelpunkt und nicht sein Wissen über ein bestimmtes Themengebiet.

Dies mag auch für den B2C-Sektor gelten, aber solche Reichweitenbeeinflusser sind für B2B-Unternehmen nicht sehr nützlich. Im B2B-Marketing geht es jedoch in der Praxis meist nicht um aufwendige Aktionen zur Erreichung der höchstmöglichen Reichweiten. Gerade hier kommen Beeinflusser ins Spiel, die sich aufgrund ihres gemeinsamen Wissens in der jeweiligen Zielpublik um einen Expert-Status in der jeweiligen Gruppe bemüht haben.

Woher kommen diese Fachleute und auf welchen Portalen arbeiten sie tatsächlich? Eines ist jedoch klar: Sie sind nicht über die gängigen Influencer-Datenbanken auffindbar, die in erster Linie auf Basis von Kennziffern wie Reichweiten und Wechselwirkungen arbeiten. Bei B2B hingegen müssen wir uns unmittelbar in die Zielgruppen einarbeiten, um die Menschen zu finden, die einen entscheidenden Einfluss auf die Diskussion haben.

Dies geschieht mehr auf Zwitschern, LinkedIn oder Xing als auf Instagram und YouTube. B2B-Gluencer unterscheidet sich von B2C-Gluencer nicht nur in Bezug auf Angebot und Kanal, sondern oft auch in ihrer Grundeinstellung. Diese beschreiben sich selbst kaum als Beeinflusser und würden dies nicht als Berufsstand beanspruchen oder erstreben.

Es wird nach mehr Wissen und nicht nach mehr Weite gesucht. Du willst wichtige Verbindungen herstellen und keine lohnenden Aktionen landen. Er teilt sein Wissen, nicht sein Gesicht und seine Reichtümer. Gerade diese Einstellung macht sie für B2B-Unternehmen so attraktiv. Außerdem müssen Firmen erlernen, sich zu vernetzen, Wissen auszutauschen und die Diskussion mit sinnvollen Inputs zu erweitern.

Die Vermarktung kann bestenfalls im Hintergrund nisten, aber von dort aus ist es wahrscheinlicher, dass sie beobachtet und unter keinen Umständen steuert. â??Wer nur auf eigene Faust werben will, wird damit kaum Erfolg haben.â?? Schlussfolgerung: Influencer sind auch im B2B-Bereich von Bedeutung! Wenn Sie z.B. Unternehmenssoftware für Ihr Haus benötigen, können Sie sich entweder auf die Zusagen der Lieferanten stützen oder sich an unabhängige Fachleute wenden, die mit diesen Applikationen sehr vertraut sind.

Wer dies erkennt, sich mit den Fachleuten vernetzt, sie auf gleicher Ebene informiert und ihr Wissen zielgerichtet stärkt, hat letztlich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern, die diese Möglichkeit verpassen.

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