Berufliche Selbstständigkeit

Selbständigkeit

Die Selbstständigkeit ist ein Forschungsgegenstand, dessen psychologische Untersuchung in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht hat (vgl. Der Schritt in die Selbstständigkeit ist sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitslose verlockend. Mitgliedstaaten und Selbständige Sie sind, wie der Titel schon sagt, selbstständig und konstant tätig. Bei vielen Selbständigen handelt es sich um Alleinkämpfer. Er hat keine Kolleginnen und Kollegen, macht alles selbst und ist immer am Werk - auch in seinem Denken ist er dabei.

Unter dem Stichwort "Selbständigkeit" werfe ich alle in einen Topf: Selbständige, Selbständige, Freiberufler und Handwerker - alle sind ihre eigenen Vorgesetzten.

Unabhängigkeit setzt ein Höchstmaß an Eigenorganisation und Selbstdisziplin voraus. Keiner sagt dir, was du als Nächstes zu tun hast, niemand stimmt ab, niemand berichtigt, reguliert oder plädiert für deine Zeit. Ein Höchstmaß an technischer Fachkompetenz allein, als Experte auf Ihrem Gebiet, genügt nicht für eine gelungene Selbstständigkeit. Das alles neben Gastfamilie, Haus, Garten, wenn nötig, und Haustiere - und in meinem Fall mit einer schweren Halskrankheit....

Die Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit sollte gut durchdacht sein. Ob ich ein riskanter, freizügiger Mensch bin, kann ich selbständig und fachkundig sein? Und sind mir Sicherheit, regulierte Arbeitszeit, Arbeitsaufteilung und Sicherheit wichtiger? Es war und ist für mich klar: Trotz einer chronischen Erkrankung kommt für mich als christlich kreativer Mensch nur die Unabhängigkeit in den Spiel.

Die neuen Aufgaben lieben ich, ich arbeite eigenverantwortlich, plane und realisiere von Anfang bis Ende des Projekts, setze meine eigenen Vorstellungen um, beiße sie ab, veredle sie und arbeite bis in die späten Abendstunden an ihnen.

Selbständigkeit: Theorie und Empirie - Dieter Bögenhold, Uwe Fachinger

In diesem essentiellen Essay erklären die Autorinnen und Autoren, dass Unabhängigkeit und Unternehmertum Ausprägungen des sozialen und ökonomischen Wandels sind. Diese beantworten die Frage, welche Selbständigkeitsstrukturen sich entwickelt haben und warum. Gezeigt wird die Vielfalt der Selbstständigkeit in Bezug auf Gehalt und Arbeitszeit sowie die Aufteilung nach Gender, Lebensalter und Herkunftsland der Beteiligten, aber auch nach der Größe des Unternehmens und den Zweigen seiner ökonomischen Existenz.

Selbständige, Berufstätige - Fraktion DIE LINKE. im Parlament

Der Anteil der selbständig Erwerbstätigen stieg von 3,6 Mio. im Jahr 1998 auf 4,4 Mio. im Jahr 2011, aber seit 2012 ist die Anteil der selbständig Erwerbstätigen bis 2014 um rund 150.000 gesunken. Der Anteil ist jedoch nach wie vor hoch und ist vor allem auf den Zuwachs der selbständig Erwerbstätigen ohne Arbeitnehmer ("selbständig Erwerbstätige") zurückzuführen. Dabei handelt es sich um eine Vielzahl von Unternehmen.

Es gibt seit Anfang des Millenniums mehr Einzelunternehmer als Freiberufler mit Arbeitnehmern. Ein erheblicher Teil davon sind Freiberufler, die sich mit vorherigen Tätigkeiten der Arbeitnehmer, wie z. B. Reinigung, Vermittlung, Pflege, Service und Handwerk, selbstständig machen mussten, um sich aus der Erwerbslosigkeit zu befreien. Die Selbstständigkeit ist vor allem durch die Eigenverantwortung für unternehmerisches Risiken, die Verfügbarkeit der eigenen Arbeitskräfte und die im Grunde genommen freie Gestaltung der Tätigkeiten und Arbeitszeiten geprägt.

Formale Merkmale wie Handelsregistereintrag, Steuerzahlung und Sozialversicherungsausfall sowie die von der BGVO -Fallrechtsprechung entwickelten Merkmale unterscheiden Selbständige von Angehörige. Selbständige sind für die Eigenfinanzierung der Kranken- und Rentenversicherung sowie für den Schutz vor drohender Unregelmäßigkeit im Falle der Insolvenz ihres Unternehmens verantwortlich.

Vor allem die Arbeitslosigkeitsversicherung für Selbstständige hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Ein positiver Aspekt ist, dass es keine Möglichkeit gibt, dass Freiberufler gegen Erwerbslosigkeit versichert sind. Allerdings übt die Firma mit Nachdruck Kritik an der restriktiven Ausgestaltung der Zugangsbedingungen. Hochschulabsolventen wird z. B. bei einem direkten Wechsel vom Studieren in die selbstständige Erwerbstätigkeit die Freiwilligkeit der Erwerbslosigkeit verweigert.

Die Mehrheit der Selbstständigen hat keine Sozialversicherungsverpflichtung, obwohl sie oft vom "Verkauf" ihrer Arbeitskräfte abhängig sind, vergleichbar mit den Arbeitnehmern, und oft ein niedrigeres und unregelmäßiges Gehalt haben als letztere. Bei diesen Selbstständigen sind politische Reformen erforderlich, um die Arbeits- und Lebensbedingungen flexibler zu gestalten und ihre gesellschaftlichen Gefahren abzudecken.

Scheinselbständige sind Arbeitnehmer, die aufgrund der Art des Arbeitsverhältnisses tatsächlich als abhängige Arbeitnehmer eingestuft werden, die aber selbständig sind. Wenn man die wirklichen Verhältnisse zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer betrachtet, müsste man sie als Arbeitnehmer betrachten, so dass sie grundsätzlich Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung) zahlen müssen.

THE LEFT verlangt: Eine widerlegbare Vermutungsvorschrift zur Einschränkung der Scheinselbstständigkeit wird von der LINKEN Seite rechtlich vorgeschlagen, wie sie bereits im Vierten SGB IV in fast demselben Wortlaut wiedergegeben war. DIE LINKE will auch den Selbständigen soziale Sicherheit bieten. Es müssen auf kurze Sicht Vorschriften geschaffen werden, um die Krankenversicherungsbeiträge auch für Selbstständige mit niedrigem Einkommen bezahlbar zu machen.

Künftig werden alle Selbständigen in die Sparten der sozialen Sicherungssysteme (Rente, Kranken- und Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherung) miteinbezogen. Dies ermöglicht den Selbständigen den gleichberechtigten Zugriff auf die Dienstleistungen der entsprechenden Dienste, gestaltet die Zusammengehörigkeit zwischen den einzelnen gesellschaftlichen Gruppierungen und stärkt letztlich die Finanzbasis der Sozialversicherung.

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