Branchenübersicht Schweiz

Filialübersicht Schweiz

Das Branchenstrukturkennzeichen liefert wichtige Kontextinformationen darüber, wie materieller Wohlstand geschaffen wird. Bedeutende Branchen und deren Entwicklung. In den letzten Jahren ist die Schweiz zu einem.

Industriestruktur

Das wichtigste Ergebnis war 2015 ein Bruttoinlandsprodukt von 654 Milliarden Franken (1995: 405 Milliarden Franken), eine Wertschöpfung von 633 Milliarden Franken (1995: 393 Milliarden Franken). Ein Blick auf die Gesamtentwicklung der Wirtschaftszweige (Anteil an der Bruttowertschöpfung) im Zeitablauf zwischen 1995 und 2015 zeigt den kontinuierlichen Zuwachs im Dienstleistungssektor von 68,3% (1995) auf 73,4% (2015).

Der Prozentsatz des industriellen Sektors sank im gleichen Zeitabschnitt von 30,1% auf 25,9%, obwohl dieser Bereich in absoluten Zahlen nicht schrumpfte, sondern nur langsam wuchs als der tertiäre Teil. Dagegen verzeichnete der primäre Bereich einen deutlichen Einbruch, sein Wertschöpfungsanteil sank von 1,5% (1995) auf 0,7% (2015).

Dies zeigt, dass die Erzeugung in den nichtfinanziellen Unternehmen und Haushalten für 2015 fast 78% der gesamten Nettowertschöpfung erwirtschaftet, während die Wertschöpfung in den finanziellen Unternehmen und im Staatssektor je etwa 10% der Gesamtwertschöpfung darstellt. Der Prozentsatz der privatwirtschaftlichen Non-Profit-Organisationen liegt bei rund 2%. Zwischen 1995 und 2015 ist die Schweizer Wirtschaft um 45,6% gewachsen, was einer mittleren Jahreswachstumsrate von 1,9% entsprach.

Betrachtet man die Anteile der Einzelsektoren am gesamten BIP-Wachstum, so leisteten in diesem Zeitabschnitt die Sektoren "Handel" mit 11,0%, "Verarbeitendes Gewerbe" mit 10,3%, "Banken und Versicherungen" mit 8,0% und "Gesundheits- und Sozialwesen" mit 4,4% die größten Anteile.

Industrien, Wirtschaftszweige, Arbeitswelt/Markt - Inititative für die "intelligente" Schweiz

Ein digitales Wirtschaften entsteht im Geiste und wird zunächst als "Managen" bezeichnet: Es ist eine Aufgabe, die Business-Logik und RealitÃ?t eines vernetzten GeschÃ?ftsmodells zu jeder Zeit auf einen Ã?berblick zu bringen, die heute in allen Transformationsprozessen einer Organisation zu meistern ist. Das Verhalten des Unternehmens, seine Wettbewerbsfähigkeit, seine Wertsteigerung, die Erschließung neuer Absatzmärkte oder die Kundenbindung müssen besser bewertet und kontrolliert werden.

Ihre Implementierung im Betrieb, in den Köpfen aller Mitarbeitenden und im Umfeld ist eine andere Sache. Das, was sich bei der Planung und Durchführung bewährt hat, trifft insbesondere auch auf das Geschäft in einer neuen Dimension zu. Im Zuge der zunehmenden Industrielle Entwicklung wurde es für große Konzerne zur Norm, kleine Wettbewerber zu übertreffen. Denn wer den zeitnahen Eintritt in die eigene elektronische Ökonomie verpasst oder nur halbwegs mitmacht, könnte bald "digitales Geschäft oder Out of Business" bedeuten.

Es ist auch nicht unverständlich, die Digitalwirtschaft als den tiefgreifendsten Wandlungsfaktor der vergangenen fünfzig Jahre und als eine neue Wettbewerbsära zu betrachten. Die Digital Economy und ihre konkreten Unternehmensmodelle sind damit die große Unternehmerchance und zum anderen eine ernsthafte Gefährdung aus wettbewerbsrechtlicher Sicht - eine enorme und für das Gesamtunternehmen kritische Aufgabe. Mit dem Zugang zum Netz sind die Verbraucher sachkundiger und fordernder geworden, haben die klassischen Verbindungen aufgegeben und sind heute nur noch auf das Beste des Markts ausgerichtet.

Mit der digitalen Veränderung verändern sich die etablierten Business-Modelle drastisch und enden nicht bei kleinen und mittleren Betrieben aus zahlreichen Industriezweigen. Bei einer sorgfältigen Betrachtung der schweizerischen Industriellenlandschaft stellt sich heraus, dass die vier bedeutendsten schweizerischen Exportsektoren grundsätzlich gut aufgestellt sind, aber auch weitere Massnahmen erforderlich sind: In einem sich wandelnden Umfeld müssen sich Chemie- und Pharmaunternehmen durchsetzen.

Tendenzen in der Synthesebiologie und Biotechnik, beim gezielten Einsatz von Wirkstoffen, bei fortgeschrittenen chemischen Stoffen zur Zwischenspeicherung von Energie und bei der Erforschung neuer Verpackungen und Materialien dürfen nicht übersehen werden. Trotz des globalen Exportwachstums steht die schweizerische Uhrenbranche unter starkem Einfluss, zum Beispiel durch regulatorische Restriktionen und Verbote sowie die Weiterentwicklung des intelligenten Uhrenmodells eWatch. Durch die Erfolge der IKT und der digitalen Veränderung als Ganzes sind wir - als Einzelpersonen und Unternehmen - nicht nur schöpferischer, innovativ, erfolgreicher und leistungsfähiger, sondern auch verletzlicher.

Das Beschaffungswesen wird zu einem immer wichtiger werdenden Faktor des Erfolgs. Das Beschaffungswesen ist ein wichtiges Glied in einer ganzheitlichen Supply Chain und eröffnet hervorragende Chancen, die Geschäftsentwicklung zu verbessern. Jedes Unter-nehmen muss sich in Zukunft verstärkt mit der Fragestellung beschäftigen, wie Einsparpotenziale im Bereich des Einkaufs ausgeschöpft werden können. Schließlich sind die Beschaffungskosten in vielen Industrien der größte Kostendeckel - zum Beispiel über 60 prozentig in der Lebensmittelindustrie und im Handel.

Senkt man die Anschaffungskosten nur um 1 Prozentpunkt bei einem Sachanteil von 40 Prozentpunkten und einer Umsatzverzinsung von 2 Prozentpunkten, so ergibt sich derselbe Ergebnisbeitrag wie bei einer 20-prozentigen Umsatzerhöhung. Eine Herausforderung in der Branche ist es, die Preise für extern bezogene Materialien, Bauteile und Baugruppen in Abstimmung mit den Bereichen Forschung und Fertigung zu managen.

Auch wenn es zum allgemeinen Wissen des Käufers zählt, dass die frühzeitige Einbeziehung von Zulieferern in die Produktentwicklungsphase kostensenkend ist, werden die Chancen kaum ausgenutzt. Zugleich werden durch die Parallelität von Entwicklungs- und Beschaffungsaktivitäten die Durchlaufzeiten reduziert, das Unter-nehmen kann besser am Technologie- und Produktionswissen seiner Zulieferer teilhaben und bestehende Synergieeffekte ausnutzen.

Die frühzeitige Integration des Zulieferers in die eigene Disposition kann auch die Lagerbestände deutlich reduzieren. Um den neuen Anforderungen gewachsen zu sein, muss die Einkaufsabteilung gezielt agieren, mit Internet-Technologien die Abläufe verbessern, entlang der gesamten Prozesskette eingebunden sein und die Dezentralisierung als Unternehmensstrategie mittragen. Obwohl die zunehmende Internationalisierung die Beschaffungssituation verändert, hat sie nichts mit dem von den Anbietern oft gefürchteten Preisdruck zu tun.

Weitere Beschäftigte in Betrieben sind über das Netz mit ihren Zulieferern unmittelbar vernetzt. Self-Service-Systeme ermöglichen den Mitarbeitenden den Zugriff auf elektronische Kataloge, die von Zulieferern oder Dritten verwaltet und zur Verfuegung gestellt werden. Zugleich machen Business Intelligence-Lösungen die Auftragsvergabe transparent und kontrollierbar und rationalisieren, vereinfachen und automatisieren den gesamten Prozess von der Disposition über die Auftragsvergabe bis zum Zahlungsverkehr.

Das Beschaffungswesen besteht aus vielen Prozessschritten; vom Ausfüllen der Formulare über die Bewilligungsverfahren bis hin zur Auslieferung geht viel Zeit durch komplexe Prozesse verloren. In der Regel werden die Kosten für die Beschaffungsprozesse deutlich gesenkt. Bei Internetlösungen entfallen die langwierigen Etappen, der Beschaffungsprozess wird verschlankt und die Prozeßkosten können um über fünfzig Prozentpunkte gesenkt werden. Das Internet Procurement beinhaltet ein browserbasiertes Antragssystem mit einer leistungsstarken Suche und einem nach Industriezweigen gegliederten Anbieterverzeichnis.

Der Prozess dient der Automatisierung der Dokumentengenehmigung und der Optimierung der Beschaffungsabläufe von der Auftragserteilung bis zur Warenlieferung. Zulieferer gewinnen Transparenz über den gesamten Beschaffungsprozess, und Zulieferer können Zeitpläne, Bestellungen, Bestellbestätigungen und Zahlungsvorgänge einsehen und downloaden. Mit Hilfe der Applikationen können Sie den besten Anbieter mit den niedrigsten Kosten ermitteln und die Firmen dabei unterstÃ?tzen, den fÃ?r sie besten Versorgungsvertrag abzuschlieÃ?en.

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