Branchenverzeichnis

Klassifizierungsverzeichnis

Unter einem Branchenbuch oder Branchenbuch versteht man ein Verzeichnis von Unternehmen, das nach Geschäftsbereichen geordnet ist. mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] In diesem oder einem nachfolgenden Teil dieses Artikels sind nicht genügend Belege (z.B. Einzelnachweise) enthalten. Das Branchenverzeichnis oder die Gelben Seiten sind ein nach Geschäftsbereichen gegliedertes Firmenverzeichnis.

In der Regel enthält ein Branchenverzeichnis eine alphabetische Auflistung von Firmen in einer bestimmten geographischen Gegend (z.B. München oder Bayern), die ihrerseits in Sektoren (z.B. Zimmerer) untergliedert sind.

Geschäftsverzeichnisse werden seit jeher von Telekommunikationsunternehmen (z.B. DeTeMedien) veröffentlicht, aber es gibt inzwischen viele Privatbetreiber. In der Regel werden die Unternehmensverzeichnisse einmal im Jahr veröffentlicht und unentgeltlich an Privathaushalte und Firmen in der jeweiligen Heimatregion weitergegeben. Finanziert wird in der Regel über Anzeigen oder Bevorzugungen.[3] Es gibt auch spezielle Verzeichnisse, zum Beispiel für Kunsthandwerk und Bauwesen.

Außerdem sind Online-Geschäftsverzeichnisse wie Yelp oder KlickTel erhältlich. Zu den zur Verfügung stehenden Informationsquellen gehören in der Regel Unternehmensinformationen wie Anschrift, Telefon nummern, E-Mail und Internet. Ab 2011 werden jedoch nach wie vor mehr als 70% des Branchenumsatzes mit Printverzeichnissen und nur noch 30% mit Online-Angeboten erzielt.

Muss ich die Gebühren für den Eintritt in die'Business-Datenbank' bezahlen?

Zur Generierung von Einträgen zu diesem Zweck schickte sie den Händlern unaufgeforderte Anmeldeformulare per Briefpost zu, die den Namen "Registration application business database" tragen.

Der so kontaktierte Selbständige und Entrepreneur musste das Formblatt zusätzlich zu seinen eigenen Firmendaten unterschreiben. Das Formblatt enthielt abschließend einen fortlaufenden Text mehrerer Zeilen, in denen der Inhaber des Branchenbuchs Auskunft über den Eintrag und den Umfang der Leistungen gab. Eine Geschäftsführerin eines der auf diese Art und Weise kontaktierten Firmen hat das Formblatt ausgefüllt und an den Verzeichnisbetreiber zurückgeschickt.

Der Entrepreneur wurde dann in das Branchenbuch aufgenommen und erhält eine Abrechnung über 773,50 EUR netto. Deshalb hat der Verzeichnisbetreiber rechtliche Schritte unternommen und die Auszahlung des Betrages gefordert. Der Gewerbetreibende, der einen unaufgeforderten Eintragungsantrag in ein Online-Business Directory erhält, erwartet nicht notwendigerweise den Abschluss eines gebührenpflichtigen Vertrages.

Die Honorarklausel in einem fortlaufenden Text wird so in den Auftrag aufgenommen, dass sie aufgrund der Drucktechnik und der Formulardesign nicht auffällig ist. Das trifft nach Meinung der Karlruher Justiz erst recht zu, da es im Netz in einer Mehrzahl von FÃ?llen die Möglichkeit gibt, kostenfrei GrundeintrÃ?ge in ein Branchenbuch einzureichen.

Die Überschrift des Formblattes "Registrierungsantrag für Unternehmensdatenbank" machte letztlich nicht hinreichend klar, dass mit der Signatur ein gegen Entgelt abgeschlossener Kaufvertrag geschlossen wurde. Zum Schutz der Konsumenten vor unerwünschten Vertragsabschlüssen im Netz ist seit dem Jänner 2012 die sogenannte "Button-Lösung" in Kraft.

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