Brief Persönlich Adressieren

Schreiben Persönliche Ansprache

Daß nur dieser den Brief öffnen darf, wird dann mit "vertraulich" abgedeckt. Heute werden die Briefe von Maschinen in Sortierzentren gelesen. Dies ist das, was Sie bei privaten geschäftlichen Briefen berücksichtigen müssen.

Inwiefern ist sichergestellt, dass ein Firmenbrief nur vom Adressaten persönlich eröffnet wird? Sind Geschäftsbriefe in der Regel persönlich, wenn der Empfängername dem Unternehmensnamen vorangestellt ist? Um sicherzustellen, dass ein Firmenbrief innerhalb eines Betriebes vom Adressaten persönlich eröffnet wird, ist der Hinweis "Persönlich" ein Muss. Bei manchen Unternehmen gilt ein Firmenbrief als persönlich, wenn der Firmenname des Arbeitnehmers vor dem Namen steht.

Dies ist eine falsche Ansicht und korrespondiert nicht mit dem Postgeheimnis. Mit Beschluss vom 19. Februar 2003 (Az. 14 Sa 1972/02) hat das Bezirksarbeitsgericht Hamm über das weitere Vorgehen beim Posteingang entschieden: Sofern die Adressleiste des Geschäftsbriefes nicht die Worte "persönlich" oder "vertraulich" trägt, kann das Geschäftsstellensekretariat oder das Posteingangsamt des Unterneh ms die an die Arbeitnehmer gerichtete Briefpost aufmachen.

Die in öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen gebräuchliche Praxis, ankommende Geschäftskorrespondenz mit dem Eingangsdatum zu stempeln, kann einem Arbeitnehmer nicht untersagt werden, eine einstweilige Anordnung zu erlassen, insbesondere nicht wegen einer Stichwortverletzung seiner persönlichen Rechte. Die Folge dieses Urteils - nicht nur für geschäftliche Briefe - ist wie folgt: Wenn ein beim Unternehmen eingegangener Geschäftsbrief und Postsendungen sowohl das Unternehmen/Arbeitgeber als auch einen konkreten Arbeitnehmer als Adressaten zeigt, sind spezielle Vertraulichkeitshinweise zu beachten.

Wenn diese auf dem Firmenbrief nicht vorhanden sind, kann die Filiale eröffnet werden. Wird das Geschäftsschreiben als vertraulich/persönlich bezeichnet, wäre eine Eröffnung des Geschäftsschreibens eine Verletzung der Geheimhaltung des Schreibens mit der Konsequenz, dass auch kriminelle Handlungen (§ 202 StGB) möglich sind. Dieses Geschäftsschreiben kann von der Österreichischen Nationalbank und anderen verantwortlichen Personen aufgemacht werden:

Hinweis: Unter der Annahme, dass dieser Business Letter nur von Mrs. Winter persönlich eröffnet werden kann, ist es möglich, dass dringliche Geschäftspost während der Abwesenheitszeit von Mrs. Winter unverarbeitet bleibt. Dies kann nicht im Sinne des Unternehmen sein. Dieses Geschäftsschreiben darf nur von Fr. Winter oder einer von ihr explizit autorisierten Personen eröffnet werden: Tipp des Briefmanagers der Sekretärinnen: Da sich viele Adressaten nicht ganz im Klaren sind, wie sie mit diesen Vorschriften umgehen sollen, geben Sie immer zuerst den Unternehmensnamen und dann den Empfängernamen an, wenn der Firmenbrief nicht persönlich sein soll.

Damit Sie Ihren Vorgesetzten effektiv entlasten können, erhalten Sie eine Handlungsvollmacht, die Sie einreichen und seinen privaten Brief nachlesen können.

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