Callcenter Arbeiten

Call-Center-Arbeit

Arbeit im Call Center Dabei lerne ich visuell das Malen und bin im Call Center tätig. Es hört sich auch besser an, zu sagen: "Ich lerne schöne Künste, und um die großartige böhmische Existenz, die Wahnsinnspartys und die überschwänglichen Orgie eines angehenden Gentleman zu bezahlen, arbeite ich gelegentlich in einem HAHA-HOLD YOU HAVE A FIX Call Center", als, "ich arbeite in einem Call Center.

"Seit zwei Jahren ziehe ich meinen verfallenen Leib, manchmal mehr, manchmal weniger überhängend, durch die Straße in diesen Lastzug, um mein Headset wie eine Eisenklammer aufzusetzen und stundenlang mit meinen Schultern vor dem Computer zu hängen, um in meiner erbärmlichen Aktivität zu verharren, so dass ich einmal im Jahr eine großzügige Nasenrammung wegen mir erhalte.

Mich faszinierte der Bürohumor, der Teppich, der Aufenthaltsraum, die Pflanzen, die frechen Tassen und die gedruckten Aufrufe nach Sauberkeit und Ordnung in Comic Sans MS, begleitet von geeigneten Klippern, die mich vor Erstaunen zitterten. Die eingehende Call-Center als Arbeitsstätte, wahrscheinlich weniger als eine Stelle bei McDonalds gezahlt, aber mit einer höheren Universitätsquote.

Der Call Center als heimlicher Begegnungsort für gescheiterte Wissenschaftler des XXI. Jahrtausends. Aber in Wahrheit denke ich, dass mein Job großartig ist, ich muss dort nichts tun, ich werde gerufen, ich kenne die Telefonnummern, die Konversationen sind auf ein Mindestmaß reduziert, ich spreche von Nummern, ich habe keine Verantwortlichkeit, keinen Leistungszwang, kaum Anstrengung, keine meiner schöpferischen Mittel sind an Kompromisse vergeudet und das Wichtigste: Ich bin nur 20 Stunden pro Woche beschäftigt.

In Jogginghosen kann ich kommen, ich kann in Jogginghosen wohnen, ich kann in Jogginghosen gehen, ich kann in Jogginghosen mitgehen. Griffsicher, klein, leicht zu verzehrende Art. Also bewegte ich mich mit meinen "Werken" (ich empfinde es immer als merkwürdig, sie als Werk zu bezeichnen) an einem Ort zwischen Fachliteratur, Bildender Kunst und Comics, aber nirgendwo gibt es einen wirklichen Ort, ich bin in einer ungebändigten Mittelwelt eingesperrt, in einem einsamen Niemandsland, wo ich unerreicht bin, aber unglücklicherweise auch gebrochen und ohne Preisverleihungen.

So haben wir unsere gemeinsame Schwäche für Marginalien ausgelebt, indem wir mit 50-jährigen Alkis über Nacht im Pub gesessen oder seltsame Freundschaften mit Junkien und Psychopathen geschlossen haben, uns dann Gedanken über das Zusammenleben gemacht und uns für Stunden über unsere unsinnigen Erfahrungen Gedanken gemacht haben ("Ur blaashig, oida."). Ich bin motiviert durch die alltägliche Struktur, die ich durch diesen Call-Center-Job erhalten habe.

Als dir ein paar wenige Std. am Tag ploetzlich weggenommen werden, wenn das Privatleben in Beruf und Privatleben aufgeteilt wird, erkennst du, wie kostbar die Zeit der arbeitsfreien Zeit ist, und du willst damit etwas tun, das sich fruchtbar anfuegt. Das hat wahrscheinlich etwas mit dem Schrecken zu tun, dass man diese oder eine vergleichbare Aufgabe eines Tag aus finanziellen GrÃ?nden 40 Std. pro Tag erledigen muss.

NIEMALS wollen Sie 40 Std. arbeiten. Wie langweilig sind Sie vom Treiben des Lebens, indem Sie das erste Glas aufschlagen, um eine wahnsinnige Reaktion der Kette auszulösen, die auf ihrem Höchststand explodiert und dann bis zum nächsten Morgen abklingt. Sie packen es sanft an, mit einem gemächlichen Frühlingsfrühstück, einem mit Analkaffee auf dem Bierplatz und den Erlebnissen von Überschuss, ritueller Reinigung und Rüstung für den darauffolgenden Tag.

Auch mein Anspruch ist verwest, denn auch ohne Sorgfalt habe ich mir immer etwas Respekt verschafft und meine Gastfamilie als Repräsentant der Arbeiterschaft wäre rundum glücklich gewesen, wenn ich Vollzeit an der Supermarktkasse gesessen hätte. Sie ist daher eine wohltuende Abwechslung zu einem gelungenen Jahr. Ich hätte mit Ambition und Diskretion ein langweiliger Illustrator, ein langweiliger Geisteswissenschaftler oder ein langweiliger Publizist werden können.

Auf der anderen Seite vermitteln mir das Versagen und die anhaltende Depressionsstimmung als Vertreter einer Reihe arbeitsschüchterner Ganoven, denen man die Sondierung als ein allgemeines Phänomen zugeschrieben hat, in dem niemand aufwächst, ein Gefühl des Versagens..... Auf jeden Fall empfinde ich das Spektrum der Empfindungen des Versagens als spannender, im Leiden steckt die Intensität, im Weben, Weben und Trampeln, im Tiefpunkt die Erkenntnis.

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