Coach Selbstständig machen

Trainer Selbständig werden

Wo kann ich als Coach unabhängig werden? Der Beratungsmarkt lässt sich oft nicht als reiner Coach selbständig machen. In die Selbständigkeit coachen Neueinsteiger, die sich als Beratungscoach selbständig machen wollen, müssen sich oft die Frage stellen, worauf ihre Kompetenzen als Karrierecoach zum Beispiel beruhen - darauf, dass sie erst vor wenigen Monaten erfolglose Anträge geschrieben haben? Befähigt sie dies, Entrepreneure und Top-Manager zu Themen wie: Soll unser Betrieb wachsen oder nicht?

"Nein, natürlich nicht", antworten nahezu alle Neuankömmlinge auf solche Kritik. Dies sind zwar auch möglich Coaching-Themen. Gibt es bei der Beilegung von Streitigkeiten zwischen Arbeitnehmern oder Unternehmensbereichen nicht andere Regelungen als bei der Beilegung von Zweiergesprächen? Mit den meisten zukünftigen Coaches sollte die empfohlene Vorgehensweise ebenfalls sein: Geh nicht alleine coachen.

Im besten Fall können Sie durch Training ein bestimmtes Zusatzeinkommen erzielen. Diese ist für die beginnenden Coaches jedoch oft stark zu erhalten - vor allem, weil die Fachliteratur (aus Marketinggründen) diesem Topic seit Jahren eine so große Aufmerksamkeit widmet, dass man den Anschein gewinnt: Coachen ist das Wundermittel für alle Lebens- und Unternehmens-Fragen.

Das Thema Training boomen. Wenn Sie sich diese Untersuchungen jedoch näher ansehen, werden Sie feststellen, dass sie in der Regel auf einer Art Coaching-Trainingsanbieter basieren. Es gibt auch Coaching-Verbände, die von Trägern von Coaching-Trainings geprägt sind. In ihnen wird oft behauptet: "Unternehmen erhöhen ihre Aufwendungen für Coachings. Gib ein Untenehmen statt 100 EUR jährlich 200 EUR für das Training aus, so sind es 100 % mehr.

Aber können ganze Armeen von Trainern davon profitieren? Wenn Sie HR-Manager in einem Betrieb fragen, welche Bedeutung das Thema Coach in ihrer Unternehmung hat, sagen sie in der Regel: "ein steigendes". Auf die Frage, was das heißt, geben sie in der Praxis meistens eine Antwort: Im Zuge unserer Weiterbildungsmaßnahmen werden auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern immer häufiger geschult.

Dies bedeutet, dass das so genannte Coaching tatsächlich ein Training am Arbeitsplatz und kein Coaching ist. Aus diesem Grund werden diese Verträge nicht an Coaches vergeben, sondern an Ausbildungsanbieter, die diese Qualifikationsmaßnahmen durchlaufen. Wenn die Massnahme 100'000 EUR kosten sollte, dann werden vielleicht 10'000 oder 20'000 EUR für die Einführungskurse "Coaching" bereitgestellt. Natürlich werden auch hoch qualifizierte und hochkarätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einzeln betreut.

So muss der Coach beispielsweise über Kenntnisse in der Leitung von Vertriebsteams oder großen Projekten verfügen. Denn Coachings sind in der Tat eine individuelle professionelle Beratung - in deren Zusammenhang natürlich auch die individuellen Anliegen des Projekt- oder Vertriebsleiters diskutiert werden. Firmen stellen dafür keinen zusätzlichen (mentalen) Coach ein.

Es gibt zwei Möglichkeiten der Karriereberatung: die privaten Selbsterbringer. Aber wie viele Einzelpersonen sind gewillt, 500, 1000 oder sogar mehr EUR für Karriere-Coaching zu zahlen? An dieser Stelle erhebt sich die Frage: Ist es ethisch vertretbar, dass neue Coaches, die noch an ihrer Berufsexistenz herumbasteln, diese Menschen in Berufsfragen aufsuchen?

Solche Coaches werden auch in (großen) Betrieben durchlaufen. Letztere gaben 2008 knapp zehn Mio. EUR für Maßnahmen zur Personalentwicklung aus. Im vergangenen Jahr haben sechs Manager im Konzernverbund ein solches Coach ings erhalten und das Budgetvolumen dafür belief sich auf lächerliche 9.000 EUR, d.h. knappe 0,09 Prozentpunkte des Gesamtbudgets. Dennoch wird das ungarische Institut in Beiträgen immer wieder als Beispiel für die zunehmende Relevanz von Coachen in den Persönlichkeitsentwicklungskonzepten von Betrieben anführt.

Dennoch gibt es einen Coaching-Markt - konkret einen solchen für Coaching-Trainings. Dies sind in der Regel Leerversprechungen, da der Beratungsmarkt nicht den von den Providern vorgeschlagenen Spielraum hat. Obwohl der Schriftsteller in der Trainer- und Beratungsszene recht gut vernetzt ist, weiß er keinen Coach, der mit Coachings nur den Unterhalt seiner Gastfamilie bestreitet.

Ihm sind Ausbilder bekannt, die in Betrieben, in denen manchmal ein Coach (genauer gesagt: on-the-job-Training) durchlaufen wird. Außerdem ist er mit Management- und Verkaufsberatern vertraut, die im Zuge ihrer Projektarbeit regelmässig Beratungsleistungen in Betrieben erbringen, die mehr wie ein Coach sind. Doch einen Coach, der vom Training abhängt, kannte er nicht.

Da die Teilnehmer von Coaching-Kursen oft den Eindruck erwecken, dass es einen nicht existierenden Absatzmarkt gibt, droht ihnen eine große Gefahr: Sie werden ein vergleichbares Leben führen wie die Akademiker vieler anderer Ausbildungsgänge, die in der Geschichte einen Boom erlebten. Für welchen Ausbilder, der eine NLP-Praktikerausbildung absolviert hat, ist das heute noch mehr als eine Fussnote in seinem Vita?

Daher sollten Menschen, die an einer Coaching-Ausbildung interessiert sind, zunächst eine fundierte Trainer- oder Beratungsausbildung durchlaufen - auch weil ein Einblick in die Konzeptionen der meisten Coaching-Ausbildungen zeigt: Ihre Inhalte entsprechen weitgehend denen der traditionellen Trainer- und Beraterschulungen. Zahlreiche Trainerausbildungsanbieter offerieren auch parallele Trainer- oder Beraterschulungen.

Die Marke "Coachingausbildung" ist oft nur eine neue, absatzfördernde Form der Verpakkung zur Erschließung neuer Kundenkreise. Aus Sicht des Kunden ist Coaching in der Regel kostspielig - das kann jeder für sich selbst berechnen. Angenommen, ein Coach will einen Monatsumsatz von 7500 EUR erreichen, von dem Büro, Werbungskosten etc. sowie die PKV und Krankenkasse etwa ein Viertel auffressen.

Die Arbeitszeit des Coaches beträgt 18 Tage im Jahr ( "30 Tage minus 8 Tage Wochende minus 1,5 gesetzliche Ferien minus 2,5 Urlaubstage), von denen weitere sechs Werktage für Büroarbeiten, Akquisitionstätigkeiten usw. aufgewendet werden. Der Coach ist 18 Tage im Jahr im Einsatz (30 Tage minus 8 Tage Wochende minus 1,5 gesetzliche Ferien minus 2,5 Urlaubstage). Danach muss der Coach an den restlichen zwölf Tagen je einen Umtausch von ca. 625 EUR erhalten. Angenommen, der Coach funktioniert national.

So muss er beispielsweise für seine Coaching-Sitzungen regelmässig von Frankfurt nach Stuttgart oder Köln reisen. Danach braucht er knapp einen Werktag für eine Coaching-Sitzung inklusive Lenkzeit. So muss er seinem Klienten etwa 800 EUR für das Training inklusive Reisekosten in Rechnung stellen. Hier stellt sich die Frage: Für wie viele und welche Arbeitnehmer sind Betriebe gewillt, 800 EUR für eine zwei- bis dreistündige Beratungsleistung zu zahlen (insbesondere wenn es "nur" um Fragen wie Work-Life-Balance oder pers. Berufsplanung geht)?

Welche (technische) Kompetenz muss der Coach haben, um diese Gebühr zu erhalten? Sicherlich eine Kompetenz, die nur wenige "Quereinsteiger" haben. So kann ihr Unternehmen nur ein regional ausgerichtetes sein, so dass sie zwei oder sogar drei Coaching-Sitzungen pro Tag haben können. Danach fällt ihr Kosten pro Session auf rund 350 EUR oder 220 EUR.

Schon damals taucht die Problematik auf: Wie hoch muss eine Persönlichkeit in einem Betrieb sein, damit ein Betrieb diesen Preis für eine solche zwei- bis dreistündige persönliche Beratung bezahlen kann? Mit privaten Selbstzahlern? Danach muss der Coach mit einer Gebühr von 350 EUR ca. 22 Coaching-Sitzungen und mit einer Gebühr von 220 EUR ca. 34 Coaching-Sitzungen pro Kalendermonat absolvieren, um einen Umtausch von 7500 EUR mit 350 EUR zu erhalten.

Um so oft angerufen zu werden, muss der Coach die Werbungstrommel ständig umrühren und seine Akquisitionsmaschine muss wie ein Uhrwerk ablaufen. Nachteilig am Coaching ist, dass die Kooperation mit dem Coacheon in der Praxis meist auf eine Hand voll von Sessions begrenzt ist. So muss der Coach immer wieder neue Kunden gewinnen..... Das obige Beispiel verdeutlicht, dass die Selbständigkeit als Coach ein langwieriges und unrentables Unternehmen ist, wenn nicht sogar ein hoffnungsloses unternimmt.

Ausgenommen davon ist ein Coach, der sich im Zuge seiner Tätigkeit als Coach individuell um die einzelnen Beteiligten kümmert, oder ein Consultant, der im Zuge seiner Beratungstätigkeit auch mit seinen Kunden über ihre Befürchtungen und Befürchtungen bei der Umsetzung gewisser Lösungsansätze redet. Das sollte für jeden Ausbilder und Consultant eine Selbstverständlichkeit sein.

Coachinggausbildungen zahlen sich (wirtschaftlich) tatsächlich nur für (Fach-)Coaches und Betreuer aus, die ihr Leistungsspektrum durch Training auf den Arbeitsplätzen ausbauen wollen, und damit auch den notwendigen Kompetenzbedarf, um auf Befürchtungen, Zweifel und Resistenzen von Menschen entsprechend zu antworten.... oder für solche, die einen ?proof? benötigen, mit dem sie (neue) Kunden dokumentieren können: Das Coaching ist für "alte Hasen" interessant Aber die bloße Anwesenheit als Coach ist oft auch für eine andere Gruppe von Menschen attraktiv: ältere Trainers und Consultants, die aufgrund ihrer früheren Berufstätigkeit bereits ein sehr gutes Ansehen in Unternehmen haben.

Oft entscheiden sie sich irgendwann: In Zukunft werde ich vor allem als Coach arbeiten. Einige dieser Coaches erreichen sehr gute Preise. Neben den notwendigen Ansprechpartnern und Verbindungen verfügen sie auch über die notwendige Berufserfahrung und Kompetenz, um Unternehmer und Führungskräfte zu betreuen. Die meisten dieser Männer, die bereits leicht grau sind, haben in der Praxis meist keine Coaching-Ausbildung absolviert.

Stattdessen entscheiden sie sich einmal einfach: Von nun an werde ich vor allem als Coach arbeiten..... Aufgrund ihrer früheren Trainer- und Beratertätigkeiten haben sie ihre Schafe in der Regel trocken und mehr Lebensfreude ist für sie von größerer Bedeutung, als nach wie vor Spitzenumsätze zu erwirtschaften.

Auch interessant

Mehr zum Thema