Coiffeur Selbständig machen

Friseur selbständig

Die Geschäftsidee, sich als Friseur selbständig zu machen, kann ohne Handwerk und kaufmännisches Know-how nicht umgesetzt werden. Neuer Mindestlohn - müssen Sie erhöhen jetzt die Erlöse?

Sie ist ein wichtiger Schritt für die Friseurbranche: Erstmalig sollen auch unqualifizierte Kräfte einen bindenden Mindestgehalt zuteil werden. Im neuen Kollektivarbeitsvertrag (GAV) ist festgelegt, dass Mitarbeiter ohne anerkannter Berufsausbildung ab dem fünften Beschäftigungsjahr 3800 CHF pro Kalendermonat ausbezahlen. Für Friseure und Friseure mit Fähigkeitszeugnis sind es mind. 4000 Francs. Gehst du jemals zum billigen Friseur?

Setzt die dürfte Low-Cost-Salons unter Zeitdruck. In der Lage zu sein, Frisuren für 20 oder 25 Francs, beschäftigen anzubieten, viele ihrer Mitarbeiter zu niedrigsten Löhnen. Hast du bisher günstige Frisuren für 20 oder 25 Francs und müssen den Preis jetzt erhöht? Neuer Mindestlohn - müssen Sie erhöhen jetzt die Erlöse? Die Berufsgenossenschaft Coiffure Suisse hat den neuen Konditionen bereits zugestimmt. Für sie gelten die neuen Konditionen.

Nun muss dem Staatsekretariat für Ökonomie (Seco) noch der allgemeine verbindliche Charakter des GAV prüfen gegeben werden. Bei Bedarf unter der Adresse der Frisur Schweiz: Geschäftsführerin Karin Imboden: "Viele Industrievertreter zählen bereits darauf, dass billige Salons mit den neuen Mindestlöhnen nicht an Preiserhöhungen vorbeigehen. Die Anzahl der Low-Cost-Salons in der Schweiz ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, vor allem in den grossen Salons Städten ...

Ein Teil der unqualifizierten Mitarbeiter erhält nur 700 bis 900 Francs, weiß der Gewerkschafter Polito. "Â "Â "Â "Die Saloninhaber schlieÃ?en mit den Mitarbeitern einen gefakten Ausbildungsvertrag ab und verpflichten sich, sie frÃ?her oder spÃ?ter dauerhaft einzustellen. Der Saloninhaber mietet ein oder mehrere Bedienungsplätze an Dritte, die als Erwerber von selbstständig registriert sind. Tatsächlich sind die betreffenden Friseure vollständig in das Unternehmen eingebunden, aber würden wird nur dann vergütet, wenn es sich um eine notwendige Tätigkeit handelt.

Die meisten Low-Cost-Salons werden als Einzelunternehmen ohne Mitarbeiter geführt unter geführt. Dabei muss sich der Unternehmer nicht an die Regelungen des GAV â " ganz bewusst halten: Es steht ihm frei, sich weniger als den Minimallohn zu zahlen und für sehr niedrige Einstiegspreise zu betreiben.

Einen Tarifvertrag mit Sekundärgedanken

Die Friseurbranche hat sich bereit erklärt, den geringen Mindestlohn anzuheben. Dies soll auch verhindern, dass Arbeitnehmer in die Selbständigkeit eintreten. Der SGB fördert seine Tarifinitiative, die einen Stundenlohn von mindestens 22 Franken oder einen Monatslohn von 4'000 Franken vorsieht, während die Löhne in so genannten Niedriglohnbranchen mindestens an dieses Niveau herankommen.

Der Verein Friseurin und die Verbände haben sich gerade auf einen neuen Tarifvertrag (GAV) eingelassen. Der Minimallohn in der Industrie soll bis 2015 in drei Stufen von CHF 3400 auf CHF 3800 anheben. Sie mussten etwas gegen die Lohnproblematik tun, sagt Kuno Giger, Zentraler Präsident von Coffeursuisse. Die Vereinigung hatte es satt, dass die Industrie bei Gehaltsvergleichen immer schlecht abschneidet.

Natürlich würden die Friseure ihre Tarife an die gestiegenen Lohnniveaus anheben. Ähnlich argumentiert die Gewerkschaft, die gegenüber von Coffeursuisse steht. Die Situation ist jedoch etwas anders als von den Sozialpartnern vorgeschlagen. Der verhältnismäßig niedrige Lohn hat keinesfalls zu einer Abwanderung von Friseuren aus dem Sektor oder gar zu einem Mangel an Fachkräften und Fachkräften mit sich gebracht.

Sie führen dazu, dass viele Mitarbeiter sich selbstständig machen und davon ausgehen, dass sie dann mehr einnehmen werden. Da sich kleine Unternehmer in Zeiten finanzieller Engpässe eher selbst ausbeuten und oft einen Shop von einem gescheiterten Fachkollegen übernommen werden kann, intensiviert sich der Wettbewerb im bereits sehr wettbewerbsintensiven Friseurgeschäft ständig.

So kann ein erhöhter Mindestgehalt auch dazu führen, dass Arbeitnehmer davon abgehalten werden, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. Dieser Wille wird von Daniel von der Friseurin nicht einmal verschwiegen, zumal nach seinen Angaben der Minimallohn eine zweite Auswirkung haben kann: Mit höheren Löhnen soll verhindert werden, dass die harten hiesigen Discount-Friseurinnen den schweizerischen Haarschnitt erreichen.

Wenn sie es wagten, diesen Weg zu gehen, würde der Stress auf die Friseurbranche noch weiter zunehmen, denn in den letzten Jahren haben verschiedene Niedrigpreisanbieter bereits das lokale Business wiederbelebt. Da solche Unternehmen oft Mitarbeiter ohne Ausbildung beschäftigen, müssen sich die Eigentümer nicht an den Grundlohn des GAV binden.

Dies könnte es für bestimmte niedergelassene Friseure sehr schwer machen, die anfallenden Gebühren für den neuen Vertrag an die Kundschaft weiterzugeben.

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