Daten Verkaufen Preise

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in der Zwischenzeit werden sie wie Ladenbesitzer für billiges Geld verkauft, um persönliche Daten zu verkaufen oder Nutzungsrechte einzuräumen. Welche Daten auf dem schwarzen Markt zählen, ist der Ralph Günther Blog - Versicherungen überdenken

Bei Diebstahl von Zugriffsdaten und Missbrauch von Daten denkt man in der Regel nur an die Probleme und möglichen Schäden, die uns entstehen. Aber es ist auch spannend, einen Blick auf die andere Seite zu werfen: Was machen Häcker mit unseren gestohlenen Daten? Zugriffsdaten auf Mail-Konten können heute zu lächerlich niedrigen Preisen gekauft werden - bei Schadprogrammen muss man viel mehr in die Hosentasche greifen.

Bei Datendiebstahl sind die Folgeschäden immens. Wie viel Geld verdient der hackende Mensch mit den Daten? Weshalb Daten nicht mehr das sind, was sie einmal waren, und was die Fachleute über den schwarzen Markt herausfanden - mein Fund der Woch. Unlängst veröffentlichte Blog-Post "Underground Blackmarket: Throivingtrade in stolendata, Malware andattackservices" des Sicherheitsexperten von Symantec, Co. KandidWuest, untersucht die rechtswidrigen Intrigen im Internet eingehend.

Die für die Zugriffsdaten auf Mail-Accounts, Social Media-Profile etc. festgelegten Preise werden in einer übersichtlichen Info-Grafik angezeigt: Der Beitrag verdeutlicht, dass Hacking von E-Mail-Konten kein besonders rentables Geschäftsfeld mehr ist: Symantec hat herausgefunden, dass ein geklauter Datenbestand 2007 zwischen 4 und 30 US-Dollar kostete, während er heute für günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis wie bei Ladenbesitzern angeboten wird.

Zahlreiche Cracks - unter denen Millionen Mal Zugriffsdaten auf Mail-Konten geklaut wurden - haben zu einem drastischen Preisverfall geführt. Dazu gehören z. B. Tools oder ganze Anwendungen, mit denen man Daten ausspionieren, stehlen und entschlüsseln kann. Spezielle Schadsoftware, mit der z. B. Zahlungsvorgänge auf ein anderes Benutzerkonto umgelenkt werden können, ist ebenfalls verfügbar.

Die Preise für die gestohlenen Daten erscheinen im Vergleich zu den Kosten, die Geschädigten nach einem hackartigen Angriff entstehen, regelrecht abwegig. Aber auch die große Anzahl gestohlener Zugriffsdaten & Co. macht deutlich, dass viele Menschen es für Hacker zu leicht machen - Cyberkriminalität wird immer noch unterbewertet! Dies wird im Artikel von Symantec einmal mehr auf eindrucksvolle Weise deutlich.

"Sämtliche Infos zum Data Black Market im Beitrag "Underground Blackmarket: Throivingtrade in Stolendata, Malware und Attackservices" Weitere Informationen:

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