Der weg zur Selbstständigkeit

Auf dem Weg zur Unabhängigkeit

Durch die Gründungsberatung des WKS-Kreisbüros in Tennengau wird er zu seinem eigenen Chef. Auf dem Weg zur Unabhängigkeit Ein neues Dasein zu beginnen ist ein herausforderndes Projekt, das viele Gelegenheiten zugleich mit sich bringt. Daher ist es unerlässlich, dass die Arbeitsschritte und Entscheide auf dem Weg in die berufliche Unabhängigkeit durchdacht werden. Unten findest du zehn Punkte, wie du dein eigenes Geschäft aufbaust. Darüber hinaus bekommen Sie einen Einblick in die Gründungsmöglichkeiten, welche Regularien und Rahmenbedingungen zu berücksichtigen sind und welche besonderen Merkmale für unterschiedliche Industrien und besondere Nutzergruppen zutreffen.

Gründung eines Dienstleistungsunternehmens: Auf dem Weg zur Unabhängigkeit

Ein guter Geschäftsansatz und das Kapital brodelt - unglücklicherweise ist es nicht so aussagekräftig. Zum einen, weil den zukünftigen Gründern das kaufmännische und organisatorische Wissen fehlt, zum anderen, weil sie die Erfordernisse einer präzisen Fundamentplanung verkennen. Wesentliche Möglichkeiten, sich selbständig zu machen, sind die Gründung eines neuen Betriebes, die Unternehmensübernahme oder die Teilnahme an einem bereits existierenden Geschäft, oder das so genannte Konzessionsgeschäft, bei dem ein Unternehmenskonzept eines Betriebes, z.B. eine Fastfoodkette, in die Hand genommen wird.

Unabhängig von der Entscheidung sind Marktkenntnisse, juristische Fachkenntnisse und unternehmerische Managementfähigkeiten erforderlich, um Risiken und Erfolgsaussichten einzuschätzen. So bietet beispielsweise das Existenzgründerportal des Bundesministeriums für Wirtschaft erste Informationen für Existenzgründer: Finden Sie heraus, wer Ihre künftigen Mandanten sein werden.

Daraus müssen sich die individuelle Angemessenheit, die Unternehmensidee, die Umsatz- und Ertragserwartungen sowie die Finanz- und Liquiditätschancen ergeben. Es gibt keinen Leistungsnachweis, keine staatliche Finanzierung und keine Unterstützung durch das Arbeitslosenamt ohne einen Programm. Für Unternehmensgründungen gibt es im Netz viele kostenlose Planungsmöglichkeiten. Wenn Sie sich nach einer gründlichen Untersuchung immer noch für Ihre Geschäftidee begeistern, sollten Sie sich unbedingt persönlich beraten lassen.

Wenn Sie noch keine Erfahrung mit der Selbständigkeit haben, können Sie sich in einem solchen Kurs ein fundiertes Basiswissen aneignen, um später beruflich Erfolg haben zu können. Für die Beteiligung wird eine Teilnahmegebühr erhoben, aber es gibt das notwendige Wissen in gebundelter Ausprägung.

Auf dem Weg zur Unabhängigkeit. Ein attraktives Angebot für.....

3.5.2. 3 Medien Aktiv[Bild nicht in diesem Beispiel enthalten] Theo Tüchtig. 3.6. 1 Das Leistungsangebot von Medien Aktiv[Bild nicht in diesem Beispiel enthalten]. Aktive[Bild nicht in diesem Beispiel enthalten]. 3.7.4. 1 Die wichtigste Zielgruppe oder das wichtigste Marktsegment von Medien Aktiv[Bild nicht in dieser Stichprobe enthalten]. Alternative Marktsegmente. von Medien Aktiv[Bild in dieser Stichprobe nicht enthalten].

des Mediums Active (Bild nicht in diesem Beispiel enthalten). 3.8.2.1. 1 Die Produktrichtlinien von Media Aktiv[Bild nicht in diesem Beispiel enthalten]..... 3.8.2.1. 3 Die Portfolio-Strategie von Media Aktiv[in dieser Stichprobe nicht enthalten]. 3.8.2.2.2. 1 Die Preisgestaltung von Media Aktiv[Abbildung in diesem Beispiel nicht enthalten]. 3.8.2.4. 1 Werben... von Media Aktiv[Bild nicht in diesem Beispiel enthalten].

des Mediums Active (Bild nicht in diesem Beispiel enthalten). 3.9. 2 Erfolgsrechnung... von Media Aktiv[Wert in dieser Stichprobe nicht enthalten]. 3.10. 1 Kontrollmaßnahmen von Media Aktiv[Abbildung nicht in dieser Stichprobe enthalten]. Der erste Hauptabschnitt soll einen Einblick in die aktuellen Selbstständigkeitsmöglichkeiten im Sozialbereich bieten.

In diesen werden die gegenwärtigen Wandlungsprozesse des Gesellschaftssystems und des freiwilligen Wohlfahrtssystems umrissen, um dann sowohl für den potentiellen Unternehmensgründer als auch für den Handel oder den Verbraucher Möglichkeiten und Hemmnisse sowie Vor- und Nachteile einer solchen Veränderung aufzuzeigen. Und zwar die Umsetzung der eigenen Vorstellungen in der Selbstständigkeit.

Dieser Weg ist derzeit noch mit vielen Hürden behaftet und beispielsweise aufgrund des Mangels an solventen Kunden, des Doppelmandats der Sozialarbeit und anderer rechtlicher und politischer Umstände nicht in allen Gebieten möglich. Dennoch bereiten die aktuellen legislativen Veränderungen und Weiterentwicklungen, wie das Auftreten eines wettbewerbsfähigen Markts durch die europäischen Konzerne und der daraus resultierende Zerfall der besonderen Monopolstellung unabhängiger Sozialverbände, den Weg für die Unabhängigkeit.

Doch auch der Stellenabbau im Sozialbereich oder der damit verbundene mögl. Ansehengewinn der Sozialarbeit und die damit verbundene stärkere Akzeptanz der Sozialpädagogik sind Triebkräfte, diesen Weg zu gehen. Darüber hinaus entstehen derzeit immer mehr Arbeitsfelder und Interessengruppen im Sozialbereich, die unter anderem durch den demografischen Wandels begünstigt werden und die aufgrund der aktuellen Struktur und Finanzsituation von staatlichen und unabhängigen Institutionen nicht erfasst werden können oder die aufgrund ihres Selbstbildes nicht von diesen erfasst werden wollen.

Ein solches innovatives Angebot wird im zweiten Teil der Arbeiten als Vertreter aller anderen Stiftungen präsentiert, die sozialpädagogische Leistungen für die vielfältigsten Nutzergruppen und in den vielfältigsten Gebieten erbringen können. Die im zweiten Teil dieses Beitrags vorgestellte Unternehmensgründung ist die Grundlage einer Medienbildungseinrichtung namens Media Aktiv[Abbildung nicht in dieser Stichprobe enthalten][1].

Mit seiner Expertise in der Sozialarbeit bietet der Stifter von Medien-Aktivi[ in dieser Stichprobe nicht enthalten] individuelle Fortbildungsseminare, Kompetenzschulungen und vor allem Medienkompetenzschulungen weit weg von staatlicher Förderung und Leistungsabgabe auf einem kostenlosen Arbeitsmarkt für die Beschäftigten von großen Unternehmen. Am Beispiel dieses für die Sozialpädagogik bisher untypischen Handlungsfeldes wird gezeigt, welche Arbeitsschritte bei der Unternehmensgründung zu unternehmen sind und jede Stufe von der Ideenfindung bis zur Implementierung von Medienaktiv [Abbildung in dieser Stichprobe nicht enthalten] auf der Grundlage eines Business-Plans festgehalten wird.

Der hier beschriebene konzeptionelle Ansatz dient nur der Orientierungshilfe und kann nicht eins zu eins auf andere Bereiche der Sozialarbeit übertragen werden. Schon während meines Sozialarbeitsstudiums habe ich immer wieder Menschen getroffen, die nicht wissen, was Sozialarbeit ist oder deren Professionalismus zweifeln. Eine dieser Lösungen in meiner Abschlussarbeit zu präsentieren, liegt mir sehr am Herzen, nÃ?

Meiner Ansicht nach ist dieser Ansatz eine Lösung, denn das Auftreten eines marktwirtschaftlichen und damit privatwirtschaftlichen Unternehmertums erhöht nicht nur die Arbeitsqualität und -wirksamkeit, sondern auch die Wahrnehmung und das Selbstvertrauen der Sozialpädagogik und ihres Berufs (siehe Kap. 2.3.2). Aber durch die eigene Aktivität im medialen Bildungsbereich und den langjährigen Willen, die eigenen Vorstellungen zu realisieren und eigenverantwortlich zu handeln, wurde gestärkt.

Es ist daher das Anliegen der Arbeiten, die jüngsten Enwicklungen und gegenwärtigen Sozialstaatstrukturen nicht nur aufzugreifen und zu themen, sondern sie auch mit praktischen Anweisungen zu kombinieren. Im Vergleich zu vielen anderen Veröffentlichungen zu diesem Themenbereich trägt diese Publikation dazu bei, nicht nur die Sozialpädagoginnen und -pädagogen auf die Misere aufmerksam zu machen, der sie sich schutzlos stellen müssen, sondern ihnen auch die notwendigen Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, um ihre Vorstellungen und Fertigkeiten durchzusetzen.

Daher wendet sich die Tätigkeit in erster Linie an sozialpädagogische Fachkräfte und deren Angehörige. Darüber hinaus wurden Sekundärforschungsdaten sowie eigene Erkenntnisse in einem Expertengespräch gesammelt und bewertet und an einem geeigneten Ort in die Arbeiten miteinbezogen. Die Bezeichnungen Ausbilder, Lektor und Trainingsanbieter; Freelancer und Entrepreneur; Auftraggeber und Auftraggeber; Non-Profit- und Non-Profit-Organisationen; Privatunternehmen und privat gewinnorientiert; Selbständige und Existenzgründer; Medienkompetenz und Mitarbeiterkompetenz-Training (da die Mitarbeiterschulungen von Media Aktiv[in dieser Stichprobe nicht enthalten] ausschliesslich mit Video realisiert werden).

Auf dem Weg in die Selbständigkeit - eine interessante Alternative für sozialpädagogische Mitarbeiter? Im ersten Hauptteil der Arbeiten werden in den Abschnitten das erklärte Thema und die dafür ausgewählten Begründungen so weit wie möglich bis zu den Abschlussarbeiten vorgestellt. Ich meine damit, dass es im Zusammenhang mit dieser Tätigkeit nicht möglich war, sich mit der Vollzähligkeit der aufgeworfenen Fragen zu befassen, sondern dass die Dissertationen nur den Teil beschreiben sollten, der meiner Ansicht nach einen wesentlichen Beitrag zur Lage der Selbstständigen im Wohlfahrtsstaat Deutschland leistet.

Für das Verständnis der aktuellen Lage von Existenzgründungen im Sozialbereich ist eine genaue Kenntnis der Struktur des Wohlfahrtsstaates und der Sozialarbeit unerlässlich, da die Änderungen in diesen Feldern die Privatwirtschaft überhaupt erst möglich machen. Alle Sozialarbeitseinrichtungen sind in ein umfangreiches Unterstützungssystem eingebunden. Einerseits durch die Gründung von staatlichen und gemeinnützigen Organisationen (vgl. Bößenecker, 1998, S. 11) sowie privaten kommerziellen Organisationen der Sozialarbeit (vgl. Merchel, 2003, S. 11).

Andererseits durch die herrschende subsidiäre, d.h. die bedingte Priorität für das Handeln von gemeinnützigen Organisationen (vgl. Bößenecker, 1998, S.11). Öffentliche Einrichtungen in Deutschland sind die Gemeinden, d.h. die Orte und Kreise mit ihren verantwortlichen Stellen, z.B. die Sozial- und Jugendämter, oder auf überkommunaler Basis das staatliche Jugendämter.

Dabei sind die Gemeinden vor allem in der Soziale Planung aktiv, erbringen aber neben der Soziale Planung auch selbst Sozialarbeitsleistungen als staatliche Stellen (vgl. Ortmann, 2002, S.403-414). Die zweite Stütze sind neben den staatlichen Institutionen die unabhängigen Institutionen als Leistungserbringer der Sozialarbeit. Sie haben sich nahezu ausschließlich den sechs Dachverbänden der Freiwilligenarbeit zugeteilt (vgl. Stimmer, 2000, S.248) und machen damit den überwiegenden Teil dieses Trios aus.

Die gemeinnützigen Organisationen und die damit verbundenen Dienstleistungen und Institutionen stellen damit das Regelwerk der Freiwilligenarbeit dar (vgl. Richard, 2002, S. 21). Die unabhängigen Stellen werden überwiegend von den staatlichen Stellen, d.h. den Gemeinden, mitfinanziert. Konkret werden in Deutschland 64% der Mittel von der Öffentlichen Verwaltung, 32% von Dienstleistungsunternehmen und nur 3% von philanthropischen Beiträgen bereitgestellt (vgl. Maecenata, 1999, S. 4).

Dieses Niveau ist die essentielle Stufe für Unternehmensgründungen, die Gegenstand dieses Papiers ist. Weil es die Stufe ist, auf der private kommerzielle Sponsoren und damit auch Gründer handeln. - Diese finanzieren sich daher im Unterschied zu den unabhängigen Instituten durch den Verkauf ihrer am Handel angebotener Leistungen und verwalten so ihr eigenes Kapital und ihr persönliches ökonomisches Selbstrisiko.

  • Da der Gemeinnützige Status fehlt, können Sie jedoch im Unterschied zu den unabhängigen Sponsoren auch Privatgewinne eintragen. In den vergangenen Jahren haben die kommerziellen Sponsoren an Gewicht zugenommen, ohne sich jedoch auch nur quantitativ an die unabhängigen Sozialverbände zu wenden (vgl. Merchel, 2003, S.14). Die Vormachtstellung der unabhängigen Institutionen beruht unter anderem auf unterschiedlichen, im Wohlfahrtsstaat verankerten Grundsätzen, zu denen das Prinzip der Non-Profit-Organisation und das Prinzip der Subsidiarität gehören.

Allerdings ist für den hier genannten Kontext nur die abgekürzte Definition des subsidiären Prinzips als formelle "Prioritätsunterordnung" (Merchel, 2003, S.19) von Institutionen von Relevanz. Detailliertere Angaben sind in den jeweiligen Rechtstexten zur Sozialarbeit zu ersichtlich. In § [2] 4 Abs. 2 KGHG wird dies z. B. wie folgt formuliert: "Soweit angemessene Anlagen, Dienstleistungen und Ereignisse von ausgewiesenen Jugendämtern betrieben werden können oder frühzeitig entstehen können, sollte die staatliche Jugendfürsorge von eigenen Massnahmen Abstand nehmen", welche geeigneten Anlagen und Anerkennungen in § 74 KWG Abs. 1 reglementiert sind.

Darin steht unter anderem, dass die entsprechenden Carrier nicht-gewinnorientierte Zwecke verwirklichen müssen und als Carrier der kostenlosen Jugendfürsorge erkannt werden müssen. In 75 KJHG Abs. 1 Nr. 2 heisst es nochmals, dass als kostenloser Trägern der Jugendfürsorge unter anderem gelten, wer "gemeinnützige Zwecke verfolgt". Für die Vergabe von Sozialleistungen dürfen die Sozialhilfeeinrichtungen keine eigenen Institutionen mehr gründen, soweit entsprechende Institutionen der in 10 Abs. 2 erwähnten Institutionen der selbständigen Sozialarbeit zur Verfügung stehen, erweitert oder gegründet werden können" (§ 93 Abs. 1 BSHG).

"Ist die Unterstützung im Einzelnen durch die selbständige Sozialarbeit garantiert, sollten die Sozialeinrichtungen auf die Umsetzung eigener Massnahmen verzichten" (§10 Abs. 4 BSHG). Ähnliche Aussagen enthält das Krankenversicherungsgesetz in Bezug auf geeignete Einrichtungen "Wenn es notwendig ist, zwischen mehreren passenden Einrichtungen zu wählen, sollen die Pflegeverträge in erster Linie mit gemeinnützigen und nicht gewinnorientierten Einrichtungen geschlossen werden" (§ 72 Abs. 3 PflegeVG).

In der Pflegegesetzgebung ist die Ausgestaltung bereits etwas transparenter, wird aber durch die Auflistung der einzelnen Abschnitte deutlich, welche Carrier vorgezogen werden. Dabei wurde das Subsidiaritätsprinzip teilweise von Vertretern unabhängiger Institutionen funktionsorientiert umgesetzt, um in der gesellschaftspolitischen Debatte um mehr Macht, Einflussnahme und Mittel gegen kommerzielle Institutionen vorzugehen (vgl. Merchel, 2003, S.19).

Ein Unternehmen verfolgte demnach wohltätige Ziele, wenn seine Aktivitäten auf eine selbstlose Förderung der Öffentlichkeit in materiellen, intellektuellen oder moralischen Angelegenheiten abzielen (vgl. Schick, 2001, S.25). Nach dem gemeinnützigen Prinzip dürfen Sozialeinrichtungen nicht profitorientiert sein, wenn sie staatliche Mittel, Steuervorteile oder staatliche AuftrÃ? Die KJHG ist, wie bereits oben angedeutet, auch der Ansicht, dass private gewerbliche Leistungserbringer aufgrund ihres fehlenden Gemeinnützigkeitsstatus nicht als Leistungserbringer der kostenlosen Jugendfürsorge erkannt werden und daher keine Bestellungen von den Gemeinden erhalten (vgl. SWNNER 1997, S. 282).

Der gemeinnützige Status und die damit einhergehende Auszeichnung als geeignetes Institut ermöglichen es den unabhängigen Institutionen, partnerschaftlich mit den Gemeinden zusammenzuarbeiten und so eine langfristige, leistungsunabhängige Unterstützung zu leisten. Diese Partnerschaftsbeziehung kann durchaus als geheimnisvoll bezeichnet werden, denn durch die Schaffung von Konkurrenzvorteilen durch Zuschüsse schützt die Gemeinde die unabhängigen Stellen im Gegensatz zum System vor dem Konkurrenzkampf durch private Wirtschaftsagenturen (vgl. Graf Strachewitz, 1997, S.22).

Damit kommen die Interpretationen dieser Grundsätze auch den Dachverbänden der Freiwilligenarbeit besonders zugute und diskriminieren kommerziell tätige Start-ups. Den idealen Absatzmarkt in der Freihandelszone bestimmen sowohl das Anbieten als auch die Nachfragen. Dies hatte den Vorzug, dass dem Individuum über Jahre hinweg ein verhältnismäßig höheres Mass an Geborgenheit angeboten wurde, andererseits aber auch zu einer deutlichen Passivisierung und Versorgung der Bevölkerung geführt hat, da der Individuum jede Verantwortung aufgeben konnte (vgl. Kolhoff, 2002, S. 17).

Deshalb hat sich bei den Bürgerinnen und Bürger sowie bei der politischen Führung in Deutschland eine Denkweise entwickelt, die für kommerziell tätige Sponsoren keine Chancen lässt. Weil Sozialdienstleistungen in der Öffentlichkeit üblicherweise als freie Güter angesehen werden, auf die ein gesetzlicher Anspruch besteht. Die Sozialdienstleistungen werden in der Öffentlichkeit als freie Güter betrachtet. Privatgründungen im Sozialbereich waren daher in der jüngeren Zeit aus den oben angeführten Beweggründen sehr schwierig, nämlich bis 1999 waren nur 1,5% aller Arbeitnehmer im Sozialbereich selbständig (vgl. Scheiben Jäger, 1999, S.12-13).

Neben der monopolistischen Stellung großer Sozialorganisationen und der damit verbundenen mangelnden Garantie einer Wahlfreiheit zwischen unterschiedlichen Hilfeangeboten aufgrund fehlender Pluralität der Angebote werden die oft ungenügende FlexibilitÃ?t, Aufgeschlossenheit, Durchschlagskraft, Wirksamkeit, QualitÃ?t und Zusammenarbeit innerhalb und zwischen den Instituten beklagt. In den nachfolgenden Kapiteln werden einige Veränderungen aufgelistet, die sich zugunsten von Start-ups und privaten gewinnorientierten Instituten im Sozialbereich auswirkt.

2.2. 1 Die gesellschaftspolitische Situation hat sich seit den 90er Jahren nicht nur durch die oben erwähnten Änderungen des Rechts in Deutschland, sondern auch durch Veränderungen im Zuge des Internationalisierungsprozesses und der Europa-Harmonisierung, vor allem aber durch diese Veränderungen, verändert (vgl. Schäfer, 2002, S.72).

Weil gemeinnützige Organisationen nicht nur mit privaten gewerblichen Institutionen aus Deutschland, sondern auch mit Institutionen aus ganz Europa im Wettbewerb stehen, wären sie von dieser Sicherheitsklausel auszunehmen. Staatliche Förderung würde somit den Wettbewerb verzerren, da es kein solches Äquivalent nicht nur für private gewerbliche Geldgeber, sondern auch für Institutionen in anderen europäischen Staaten gibt (vgl. Schulte, 2000, S.41).

Allerdings geht es bei den europäisch geprägten Verträgen nicht nur um die Rechtswidrigkeit des Gemeinnutzens, denn die in den Artikeln 81 und 82 EG-Vertrag niedergelegten Vorschriften über das Verbot von Kartellen und den missbräuchlichen Einsatz einer marktbeherrschenden Stellungen auch für Sozialeinrichtungen würden damit auch der vorstehend dargelegten monopolistischen Position der Dachverbände der freien Wohlfahrt zuwiderlaufen ("Geiger, 2004, S. 399).

So wird es in der Folgezeit zu einer Entwicklung kommen, und es entsteht ein marktwirtschaftlicher Rahmen, in dem freie, nicht gewinnorientierte, kommerzielle und selbständige Menschen aus ganz Europa in der Solidarwirtschaft miteinander mithalten werden. Durch die gegenwärtigen Sozialveränderungen wie demographischer Wandels und der hohen Arbeitslosigkeit sind die Sozialversicherungssysteme überlastet. So ist ein Kreislauf zwischen einer sich abschwächenden Konjunktur, den daraus resultierenden leer stehenden Haushalten und den damit verbundenen Sozialeinrichtungen entstanden, die die Aufgabe nicht mehr wie bisher erfüllen können (vgl. Kolhoff, 2002, S.25).

Eine Neupositionierung der Sozioarbeit erscheint im Laufe dieser Entwicklung unumgänglich, da die bisher von der Arbeitswelt bereitgestellten Mittel immer kleiner werden und zugleich die Nachfrage nach Sozialdienstleistungen zunimmt. Auch in dieser "Umbausituation" besteht wieder Potenzial für eine eigenständige soziale Tätigkeit (vgl. Engel, 2003, S.5), denn angesichts der ökonomisch unsicheren Lage und der Ohnmacht des gegenwärtigen Gleichgewichtssystems kann man sich nicht mehr auf die herkömmlichen Bauwerke stützen.

So kann die Stärkung des Freihandels und das Wachstum von Privatunternehmern im Sozialbereich einen wesentlichen Beitrag zu einer effizienteren Nutzung der Mittel und einer größeren Reichweite der Dienstleistungen leisten. Dies bringt die Chance auf eine erfolgreiche Unternehmensgründung im Sozialbereich einen weiteren entscheidenden Punkt voran. Die funktionale Ordnung der Sozialarbeit ist mit der funktionalen Ordnung der Ökonomie gekoppelt und übernimmt gleichzeitig die dort gültigen Kodizes zum Zweck der Effizienzsteigerung.

Allerdings wird dieser Binärcode der Sozialarbeit nun um die Kennzahlen des ökonomischen Systems ergänzt. Die Tendenzen zur Ökonomisierung, um die Sozialarbeit neu auszurichten oder ihre Struktur-, Prozess-, Ergebnis- und Servicequalität zu verbessern, zeichnen sich seit Beginn der 90er Jahre ab. Die Anpassung der ökonomischen Variablen seitens der Öffentlichen Verwaltungen und Sozialarbeitsorganisationen erscheint in der Fachliteratur und in der Sozialarbeitspraxis unter unterschiedlichen Vornamen.

Das neue Managementmodell bestand aus einer großen Anzahl von Umstrukturierungsmaßnahmen, die alle darauf abzielten, die Qualität der Sozialdienste zu verbessern und gleichzeitig die Kosten zu senken (vgl. Krölls, 1996, S.7). Grundlage dieser Messungen ist vor allem der Transfer von ökonomischem Wissen in die öffentliche Hand und die administrative Praxis (vgl. Kühn, 1999, S.22).

Für die Systemtheorie heißt das, dass neben dem Kontrollmedium Recht auch das Kontrollmedium des Geldes auf allen Stufen der Sozialarbeit eingesetzt wird. Das Einführen von Nebenkosten und die Abgabe von Ausschreibungen schafft einen Wettbewerb, in dem der billigste Bieter den Auftrag gewinnt. Zum Beispiel in der Pflege von Langzeiterwerbslosen oder in kostenlosen Arbeitsmarktservices.

Diese neuen Kontrollmodelle geben gewinnorientierten Selbstständigen endlich die Chance, mit Non-Profit-Organisationen zu konkurrieren (vgl. Kolhoff, 2002, S. 25-26). Gefördert durch diese Entwicklungen werden neben Non-Profit-Organisationen auch Privatgründungen vom Sozialstaat in Auftrag gegeben, sobald sie die gleiche Dienstleistung zu einem niedrigeren Preis erbringen können. Mit der Auslagerung und Aufgabenübernahme durch privatwirtschaftliche Anbieter, die sich in einem marktwirtschaftlichen Umfeld bewegen und damit einem hohen Kostendruck ausgesetzt sind, wird eine Effizienzsteigerung und Kostensenkung durchgesetzt.

Sobald die Geldgeber der Sozialarbeit in ihrer sozialen Planung Nachlassverwalter vorfinden, die die Tätigkeit zu den günstigsten wirtschaftlichen Konditionen und flexibel in der Nachfrage anbieten, werden ihre Ausgaben massiv minimiert. Mehr und mehr Institutionen und Gemeinden verlagern daher die bisher von Arbeitnehmern geleistete Tätigkeit auf so genannte Selbstständige, insbesondere im Rahmen der SPFH (Sozialpädagogische Familienhilfe), wo viele Tätigkeiten von freiberuflich tätigen Soziopädagogen wahrgenommen werden (vgl. Knoten 2000a, S.4).

Auch die Restrukturierung im Sinn einer ergebnisorientierten Kontrolle stellt das VerhÃ?ltnis zu den unabhÃ?ngigen Stellen auf eine andere Unterlage. Das Zusammenwirken von unabhängigen Institutionen und Gemeinden ist als Dienstleistungsverhältnis konzipiert. Nun müssen die Institutionen ihre Tätigkeit nicht nur beruflich, sondern auch wirtschaftlich verstärkt legalisieren (vgl. Bauherr, 2002, S. 449 ff.).

Zu Recht wird die Problematik aufgeworfen, ob gewisse Aufgabenstellungen nicht besser durch weniger schwerfällige und oft innovativere Einrichtungen wie unabhängige sozialpädagogische Fachkräfte bewältigt werden können. Der ursprüngliche Gedanke der vermeintlichen Gegensätzlichkeit von sozialem und ökonomischem Denkens und Handelns in der Sozialarbeit sollte endlich aufgegriffen werden, denn wenigstens das Sozialarbeitssystem ist von den Ökonomisierungsprozessen nicht betroffen (vgl. Halogenfar, 1999, S.29).

Die Gegensätze werden nicht nur diskutiert, weil es sich um eine Facharbeit handele und daher die Zielsetzung der Objektivitätsfindung so weit wie möglich verfolgt werden müsse, sondern auch, weil es sich um eine Abschlußarbeit einer Fachrichtung Sozialarbeit handele. Die Sozialarbeit ist ein Menschenrechtsberuf, der sich gegen die unkritische Verabschiedung von Wirtschaftsgesetzen und -konzepten und für die Wahrung der Grundrechte wendet (siehe Staub-Bernasconi, 2000, S.151-174).

So zielt die Sozialarbeit darauf ab, den menschlichen Bedarf zu reduzieren und die Erschließung von menschlichen Potenzialen und Mitteln zu fördern sowie gesellschaftliche und individuelle Entwicklungen in der Allgemeinheit und in der persönlichen Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter voranzutreiben. Dies geschieht, indem sie sich in den Dienste des Wohlbefindens und der Selbsterkenntnis der Menschen setzt und sich der Vollstreckung der sozialen Justiz verschreibt, indem sie für eine faire Aufteilung der sozioökonomischen Mittel achtet und deren Fehlen öffentlich verurteilt (vgl. Vereinten Nationen/ IFSW/ IASSW, 2002, S.6 ff.).

Kritik an Privatisierungen oder Ökonomisierungen, oder wie auch immer man diesen Restrukturierungsprozess nennen mag, befürchtet vor allem nachteilige Folgen für die Stakeholdergruppe, d.h. die betroffenen Kunden der Sozialarbeit. Ihrer Ansicht nach ist der Sozialsektor zu empfindlich, um ihn völlig dem ungehinderten Konkurrenzkampf zu unterwerfen.

Die Risiken können nicht ignoriert werden, da der Social Market, wie bereits erwähnt (siehe Kap. 2.1.3), aufgrund der dort gehandelt en Waren und Menschen nicht vollständig den Regeln eines Freihandels unterworfen werden kann. Andernfalls wird "die Sozialarbeit immer unfähiger, jedenfalls wenn sie es den Wirtschaftswissenschaftlern überlässt, ihre Effektivität und Qualitäten zu beweisen, und dann auch nicht lernt, ihr eigenes Handeln zu verstehen" (vgl. Gründger, 1988, S.47).

Eine weitere Gefährdung durch Privatisierungen und vor allem durch unabhängige sozialpädagogische Einrichtungen besteht darin, dass sich unabhängige sozialpädagogische Einrichtungen vor allem mit solchen Problemen befassen, die unproblematisch sind und viel Geldversprechen bringen, um mehr Mittel zu erhalten und im Konkurrenzkampf zurechtzukommen. Zur Vermeidung solcher Entwicklung ist es auch notwendig, Aufsichtsorgane einzurichten, deren Auftrag es ist, ein fortschrittliches Finanzsystem zu etablieren, das es für Selbständige interessant macht, sich um diese Kundschaft zu kuemmern.

Zur Vermeidung der Nichtverarbeitung gewisser Kundengruppen und zur Erhaltung oder gar Steigerung der Angebotsqualität und damit zur Wahrung des gesellschaftlichen Friedens ist es erforderlich, die Marktfreiheit zu beschränken. D. h., wenn man in diesem Sinn einen fairen und sozialem Marktauftritt haben will, ist es erforderlich, Regulierungsinstrumente wie QM und QS zu nutzen und durch eine zielgerichtete Finanzhilfe seitens der staatlichen Institutionen ein bedarfsorientiertes Übernahmeangebot zu machen.

Nachdem klargestellt wurde, dass die geänderten Randbedingungen eine private gewerbliche Selbstständigkeit grundlegend ermöglichen, werden im nächsten Abschnitt die daraus resultierenden Änderungen für die Sozialpädagogik, ihren Beruf und ihren Kundenkreis erörtert. Angesichts der schwerwiegenden Strukturveränderungen auf dem Arbeitmarkt und des daraus resultierendem Rückgang sowie der quantitativen Erosion der Arbeitsplätze in der Sozialarbeit zeichnet sich eine neue Tendenz zur Selbstständigkeit ab.

Während es in den 1970er Jahren noch Sozialinitiativen mit einem basisdemokratischen Selbstbehauptung waren, handelt es sich heute um Gesellschaften mit beschränkter Haftung. s oder Einzelunternehmungen, die von sozialpädagogischen Personen ins Leben gerufen wurden, die auf dem bestehenden Arbeitsmarktsystem keine Perspektiven mehr erkennen und sich in der Regel verbesserte und eigenverantwortliche Arbeitsumstände und Entlohnung zusichern oder sich schlichtweg von den Unternehmenszwängen entfernen wollen.

Nicht nur im Sozialbereich sind die Perspektiven für eine Lebensbiographie mit unbefristeter Beschäftigung und die Perspektive einer sicheren Altersvorsorge nicht mehr vorhanden. Dies betrifft sowohl öffentliche als auch private Sponsoren ( "Sponsoren") gleichermassen (vgl. Scheibe-Jaeger, 1999, S.9-10). Für viele ist es unter diesen Umständen selbstverständlich, über den Weg zur Unabhängigkeit nachzudenken. Der Weg zur Selbständigkeit.

Die Aufnahme in die Selbstständigkeit sollte gut durchdacht sein, insbesondere wenn sie aus der Arbeitslosenschaft kommt. Daher ist es wichtig zu überlegen, ob man wirklich hinter dieser Entwicklung steht und ob sie eine Erfolgsperspektive hat oder ob die Entwicklung der Ideen aus der Notwendigkeit heraus erfolgte.

Es wird auch empfohlen, den Wechsel in die Selbstständigkeit nicht zu übereilen, sondern flüssig zu machen. Es ist also durchaus ratsam, die unbefristete Stelle wenigstens am Anfang zu halten oder eine verminderte unbefristete Stelle zu finden, was natürlich nur möglich ist, wenn die Selbständige nicht die ganze Zeit und Macht in Anspruch nimmt.

Der Weg in die Selbstständigkeit sollte prinzipiell als attraktiver Weg angesehen werden, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Arbeitsmarktsituation für sozialpädagogische Mitarbeiter. Ungeachtet der hier dargestellten Entwicklung und der daraus resultierenden Möglichkeiten für die Selbständigen, auf einem Sozialmarkt zu existieren, gibt es immer noch einige Hürden und Risiken, die potenziellen Selbständigen bekannt sein sollten.

Die nachfolgenden Abschnitte stellen die Möglichkeiten und Risiken einer Unternehmensgründung in einem Sozialmarkt gegenüber. Der Wohlfahrtsstaat und damit die Sozialarbeit stehen wie nie zuvor in der Nachkriegszeit in Deutschland vor großen Umwälzungen und Beschränkungen. Herkömmliche Bereiche der Sozialarbeit sind von Leistungsminderungen, vom Rückbau von Sozialdiensten und von der immer flexibleren Gestaltung der Arbeitsverhältnisse geprägt.

Mit der steigenden Anforderungen an persönliche Leistungen, Personalisierung und die Erarbeitung ökologischer und sozialer Richtlinien in Betrieben ergeben sich auch neue Arbeitsmöglichkeiten für sozioedukative Unternehmensgründungen. Ausgehend von diesen Erkenntnissen und der sich abzeichnenden Marktausrichtung in der Sozialarbeit wird die Selbstständigkeit für die Fachkräfte an Gewicht gewinnen (vgl. Knoten, S. 3, 2000a).

Aus diesen Erkenntnissen sind in den letzten Jahren bereits eine Vielzahl neuer Handlungsfelder für die Sozialarbeit entstanden, die außerhalb der klassischen, institutionell isierten Beschäftigungsfelder angesiedelt sind (vgl. Kurz, 2004, S.20). Damit wird die Selbständigkeit für eine wachsende Anzahl von sozialpädagogischen Personen zu einer berufsbezogenen Handlungsalternative (vgl. dazu Rotfischer / Oberflächenländer et al., 2000, S.27).

Die Innovationskraft und FlexibilitÃ?t der Sozialdienste ist auch erforderlich, um auf neue soziale Errungenschaften und neue Problembereiche eingehen zu können. Damit ist die Selbstständigkeit in der Sozialarbeit keine Ausnahme mehr. Basierend auf den Mitgliedszahlen in verschiedenen Sozialarbeitsverbänden und Einschätzungen in den jeweiligen Gemeinden sind bereits heute weit über 10 Personen tätig.

Soziale Pädagogen, die mindestens teilzeitlich selbstständig sind ( "Nodes", S. 28, 2000b). Rund 1,6 Mio. Menschen haben 2003 den Schritt in die Selbständigkeit gewagt, viele davon in Gebieten, in denen Sozialpädagoginnen und -pädagogen zu Haus sind. In allen Feldern der Sozialarbeit, sei es mit Jugendlichen (vgl. BMFSFJ, 2002, S. 69 ff.) oder aufgrund des demographischen Wandels mit älteren Menschen (vgl. BMFSFJ, 2001), wird ein Anstieg der privaten Unternehmensgründungen aufkommen.

Im Grunde kann man feststellen, dass die Erfolgsaussichten für eine Unternehmensgründung im Sozialbereich gut sind, wenn die Sozialarbeit lernen kann, ihre Dienstleistungen an den jeweiligen Tag und die Kundenanforderungen des Marktes und der Kunden anzupassen. der Sozialarbeit. Es ist von Bedeutung, dass selbständige sozialpädagogische Fachkräfte und andere Repräsentanten dieses Bereichs Tendenzen erkennen und mit neuen Ansätzen auf sich ändernde Probleme in der Gemeinschaft antworten (vgl. Scheibe-Jaeger, 1999, S.11).

Langfristig wird sich die Sozialarbeit nicht von den allgemeinen Entwicklungen und dem Wandel zur Selbstständigkeit entkoppeln können. Weil die Selbstständigkeit im Sozialbereich, wie bereits angesprochen, noch in den Anfängen steckte und daher im Moment noch sehr kontraproduktiv erörtert wird, stehen auch die nachfolgenden Bemerkungen teilweise im Widerspruch zu den im vorangegangenen Teil des Beitrags vorgelegten Dissertationen.

Es ist nur wenigen gelungen, den Prozess der Selbstständigkeit in eine Kraft umzuwandeln, die eine hinreichend qualifzierte und entlohnte Beschäftigung erlaubt und die angestrebte Eigenständigkeit gewährleistet (vgl. Knoten, 2000a, S.4). So kann der Wunschtraum von der Erkenntnis und Eigenständigkeit durch Selbstständigkeit rasch beendet sein, wenn er nicht richtig umgesetzt wird.

Unabhängige soziale Eingliederung kann von den Veränderungen im Bereich der sozialen Eingliederung in dem Sinn profitiert werden, dass sich durch die Eingehen von unternehmerischen Risken große Flächen für eigenständige Organisationsformen durchsetzen. Umgekehrt heißt das aber auch, dass die Selbständigen mit dieser Risikoannahme konfrontiert sind (vgl. Engel, 2003, S36).

Selbständige sozialpädagogische Fachkräfte müssen nun eigene Möglichkeiten zur Minimierung des unternehmerischen Risikos suchen, z.B. durch individuelle Vorkehrungen. Somit werden z. B. steigende Ausgabenanforderungen im Sozialbereich oft mit einer Beschränkungspolitik und in einigen Fällen mit einer Beschränkung der Sozialdienste geantwortet (siehe auch Rodfischer / Oberflächenlander u.a., 2000, S.17-18).

Die vom Endkonsumenten nicht beeinflusste partizipative Gesellschaftsplanung macht es dem kommerziellen Sozialdienstleister sehr schwierig, Businesspläne zu erstellen und damit aufgrund mangelnder Markttransparenz zu überleben (vgl. Kurz, 2004, S.13). Im Gegensatz zu den Marktplätzen der gewinnbringenden Wirtschaft ist der Sozialdienstleistungsmarkt also ein "Quasi-Markt". Das heißt, dass Anspruchsteller und Kostenträger von Sozialdienstleistungen nicht gleich sind.

Wenige Sozialarbeitskunden sind in der Situation, für die erhaltenen Dienste zu büßen. Die Sozialleistungen werden in der Regelfall aus öffentlichen Mitteln gefördert, deren Erbringung durch gesetzliche Regelungen reguliert wird. Daher ist der Sozialsektormarkt anders als der Handelsmarkt, da die Produzenten und Konsumenten von Sozialdienstleistungen davon abhängen, dass die Dienste durch staatliche Mittel bezahlt werden.

Produzenten von Sozialdienstleistungen müssen daher nicht nur die Konsumenten ansprechen, sondern vor allem auch mit den Kostentreibenden in Kontakt treten können (vgl. Kolhoff, 2002, S. 37). Als Konsequenz dieser Randbedingungen bietet eine unabhängige Unternehmensgründung nicht in allen Unternehmensbereichen Erfolgsaussichten (vgl. Kolhoff, 2002, S.37). 1 ]Media Active[Bild nicht in diesem Beispiel] ist kein geschÃ?tzter Begriff, er wird nur aus Ã?sthetischen GrÃ?nden und zu Illustrationszwecken in diesem Werk mit dem Copyright-Zeichen genutzt.

2 Die für diese Tätigkeit herangezogenen Rechtstexte sind im Literaturverzeichnis unter der Rubrik Rechtstexte zu ersichtlich.

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