Deutsche Post Adresshandel

Adresshandel der Deutschen Post

Nun testen Datenschützer den Adresshandel. Datenschutzkommission überprüft Adresshandel mit der Schweizerischen Post Der Landesdatenschützer für Nordrhein-Westfalen untersucht im Jahr 2017 den Adresshandel der Postdirektion Deutsche Post Direct im Bundestagswahlkampf: Helga Block untersucht nach Angaben der staatlichen Datenschutzbehörde, ob der Adresshandel im Bundestagswahlgang mit dem BDSG übereinstimmt. Union und FDP hatten bereits zugesichert, dass sie nur anonyme Angaben gemacht hätten. SPD, Gruene, Linkspartei und AfD haben laut Bildformat erklaert, sie haetten im Laufe des Wahlkampfes nicht mit Postdaten gerechnet.

Weil der Hauptsitz des Konzerns in NRW liegt und es sich nicht um die klassischen Postdienstleistungen handelt, für die der Beauftragte des Bundesdatenschutzes verantwortlich ist, ist in diesem Falle die Landesregierung an der Reihe, erläuterte der Stellvertreter des Sprechers Nils Schröder am Donnerstag auf Wunsch der Dt. Presseagentur in Düsseldorf. Das Post-Tochterunternehmen Post Direct, das sich im Netz als "Adress-Spezialist" anmeldet, erhält diese Handelswoche einen Fragebogen von der Datenschutzkommission, berichtet Schröder.

Die Weitergabe von anonymen Informationen und Anschriften ist nicht zuwider. Allerdings könnte der Umgang mit personenbezogener Information mit einer Geldstrafe von bis zu 300.000 EUR bestraft werden, erläuterte Schröder. Laut Presseberichten hatte die Deutsche Post behauptet, dass ihre Tochtergesellschaften "personenbezogene Nutzerdaten unter strenger Beachtung des Bundesdatenschutzgesetzes" speichern und verarbeiten. Es werden keine persönlichen Angaben gemacht, sondern nur statistisch begründete Wahrscheinlichkeiten.

Daher beziehen sich die Angaben nicht auf die einzelnen privaten Haushalten.

Die Deutsche Post vertreibt Informationen an Dritte - das ist nicht verboten.

Im vergangenen Jahr hat die Deutsche Post Haushaltsdaten an CDU und FDP verpachtet. Um eine Weitergabe und Nutzung Ihrer Angaben zu werblichen Zwecken zu vermeiden, müssen Sie der Weitergabe Ihrer Angaben nachkommen. Die Mail ist also ein großer Datenbestand. Diese persönlichen Angaben werden von der Tochtergesellschaft "Deutsche Post Direct GmbH" bearbeitet und - anonym, wie das Untenehmen zusichert - weitergeleitet.

Bei den von der Post zur VerfÃ?gung gestellten Angaben handelt es sich um so genannte "Mikrozellen", die im Durchschnitt 6,6 MÃ? Für diese ermittelt die Post einen Wert für die statistische Eintrittswahrscheinlichkeit. Nach den gesammelten Informationen steigt die Chance, dass der Hausstand CDU-orientiert ist. Die Schweizerische Post schreibt in einer Pressemitteilung: "Die Aufsicht hat sich das GeschÃ?ftsmodell der Postbank von der Aufsicht ohne Einwand darstellen und darlegen lÃ?

In der Zwischenzeit hat die Behoerde jedoch angekuendigt, dass sie den Adresshandel im Laufe des Wahlkampfes 2017 pruefen wird. Union und FDP versichern, dass die Angaben nicht persönlich waren. Dass die FDP für den Bundestagswahlkampf 2017 persönliche Angaben erhoben hat, ist "Unsinn", meint Marco Buschmann, Erster Bundestagsgeschäftsführer der FDP, auf der Website von Google.

Allerdings ist das Datengeschäft nicht von heute. Seit 2005 stellt die Post ihre Angaben gemäss der "Bild"-Zeitung für Wahlkampfzwecke zur Verfügung. Mit diesen Marktanalysen und Adressverkäufen verdienten auch Unternehmen wie Schober, EZ Direct oder Acxiom ihr eigenes Kapital. Der Mitverantwortliche für die Online-Kampagne der SPD im Wahlkampf 2013 und inzwischen einer von drei Hauptgeschäftsführern der Agentur "Jung von Matt/Spree", erläutert das Model in seinem Video.

In der Realität macht die Deutsche Post nur sehr präzise statistisch fundierte Auswertungen. "Gemäss dem Bundesregistrierungsgesetz kann eine Gruppe während der Wahlkampfzeit persönliche Angaben nachfragen. Richel meint auf Twitter, dass man, wenn man dies mit den von der Post angebotenen Informationen kombiniert, ein Datenwerkzeug in der Tasche hat, das leistungsfähiger ist als z.B. die Targeting-Angebote von Google.

Die anderen Beteiligten stehen dem Datengeschäft skeptischer gegenüber. Für Anke Domscheit-Berg von der Linken Partei ist die Post sogar "inakzeptabel". Die Weiterleitung dieser personenbezogenen Nutzungsdaten ohne gesonderte Vereinbarung ist untersagt, sie wird in den "BamS" wiedergegeben. Dabei kann nicht gänzlich auszuschließen sein, dass sie bereits selbst Dateien erworben oder vermietet haben.

Zeit Online " schreibt im Sept. 2017, dass die CDU die Angaben der Post erfasst habe. Die SPD hatte auch zusätzliche Angaben gemacht, aber nicht mitgeteilt, wo. Die SPD-Parteileitung hat keine Angaben von der Post bezogen, da wir keine weiteren Einzeldaten haben. "Die SPD hatte auf der Grundlage von allgemein zugänglichen Informationen, eigenen Erfahrungswerten und Erhebungen eigene Potentialanalysen für den Wahlkampf des Bundestages durchführt.

"â??Der Bundesdatenschutzbeauftragte stellt in einer ErklÃ??rung fest, dass das Topic zeigt, dass die Datenverarbeitung in der Zeit der GroÃ?datenerfassung und der Terrorismusfinanzierung neue Anforderungen fÃ?r alle Unternehmensbereiche bringt.

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