Deutsche Post Preise brief

Brief mit deutschen Postpreisen

Sind die Buchstaben schwerer, als du dachtest? Die Deutsche Post erhöht das Briefporto von 70 auf 80 Zentpunkte. Die Post will nach Angaben der "Bild am Sonntag" den Preis für das Postversand des Standardbriefes von bisher 70 auf 80 Rappen anheben. Das Gesuch, über das die BA entscheidet, soll noch in diesem Jahr eingereicht werden und das neue Entgelt gilt ab 2019. Vor zwei Jahren war die jüngste Preissteigerung zu verzeichnen.

So war im Jänner 2016 das Portomodell für den Standardschreiben von 62 auf 70 Cents angehoben worden, eine weitere Anhebung für den Standardschreiben wurde danach für die folgenden Jahre ausgelassen.

Frühestens zum 31. Dezember 2019 ist die Portoerhöhung wieder möglich, der Gesuch bei der BNetzA muss im Sommer eingegangen sein. In der Mail wird keine Zeit verschwendet. Post-Chef Frank Appel selbst hatte jedoch bereits angekündigt, dass die Briefgeschäfte im nächsten Jahr ansteigen werden. Allerdings muss die BA den Rahmenbedingungen dafür festlegen.

Die Regulierungsbehörde trägt unter anderem der Teuerung und den Arbeitskosten Rechnung - und sollte der in Bonn ansässigen Gruppe wahrscheinlich Raum für einen höheren Portoaufwand einräumen. Nach der Festlegung des Rahmens der Netzbetreiberin wird die Post über die zu ändernden Preise befinden und deren Zustimmung einholen. Apell hatte bereits anfangs May angekündigt, dass es angesichts sinkender Gewinne im Brief- und Paketbereich zu höheren Preisen sowohl für Pakete als auch für Briefe kommen könnte.

Mit dem Briefporto setzt sich Apple für einen einzelnen Arbeitsschritt statt für viele kleinere Zuwächse ein. Waehrend das Portomodell fuer den Standardschreiben in diesem Jahr unveraendert bleiben wird, muessen die Konsumenten bereits im Juni mehr fuer Buecher und Waren bezahlen. Die Preise für eine Buchsendung von bis zu 500 g steigen um 20 ct. auf 1,20 , während Sendungen von bis zu 50 g. 1,30 statt 90 ct. ausmachen.

Zuletzt erfolgte die Preissteigerung für Bücher und Waren im Jahr 2013. Bücher und Waren machen jedoch nur einen kleinen Teil des gesamten Briefvolumens aus, im Gegensatz zum Standardbuch. Mit den bevorstehenden und bedrohlichen Preissteigerungen dürfte sich die Postkritik weiter verstärken. Bei der Post nimmt die Anzahl der Konsumentenbeschwerden deutlich zu.

Im vergangenen Jahr wurden bei der BNetzA 6.100 Reklamationen gezählt - 2000 mehr als im Vormonat. Im Jahr 2018 konnten die Reklamationen über die Post einen neuen Rekordwert aufstellen. Rund 4100 Menschen haben sich bis Ende Juni bereits über die Schweizerische Post beklagt. Mehr als die Hälfe davon entfallen auf das genehmigungspflichtige Briefgeschäft und ein weiteres Drittel auf das Paketservice.

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