Deutsche Unternehmen

Inlandsgesellschaften

Wirtschaftsfaktor Flüchtling: Deutsche Unternehmen nutzen die Chance. Einen Überblick über die deutsche Wirtschaft in den USA gibt das Online-Tool "German Business Matters". Die Open-Air-Ausstellung der AHK über deutsche Unternehmen in Russland ist am 6. Juni vor dem Hintergrund der Fußball-WM in Moskau zu sehen. Immer mehr Unternehmen entdecken das Potenzial und den Nutzen von Vielfalt als Chance für sich selbst.

In den Fachabteilungen deutscher Unternehmen wird von der IT eine bessere Unterstützung ihrer dynamischen Geschäftsprozesse gefordert.

mw-headline" id="Literatur">Literatur[Bearbeitung | < Quelltext bearbeiten]

Allen unseren Lesern in der EU. Das Europaparlament beschließt am Donnerstag, den 13. Mai, über die Änderung des EU-Urheberrechts. Mitglieder des Europaparlaments haben die Bedeutung dieses Moments anerkannt. 1938 die 100 grössten deutschen Unternehmen, die sowohl private als auch öffentlich-rechtliche Unternehmen auflisten.

Höchstspringen ? Standardklassifikation der Wirtschaftszweige nach Wirtschaftszweigen, 1968; In: UK SIC: Archive. Statistisches Zentralamt, 1968, abrufbar am 4. September 2017.

Report 2017: Weltenergiewirtschaft und Menschenrechten

Die Energiewirtschaft hat seit jeher den Anschein, eine Industrie zu sein, in der es immer wieder zu Verletzungen der Menschenrechte kommt. Rund ein Dritteln der korporativen Menschenrechtsverstöße betrifft den Energiebereich auf internationaler Ebene. Darüber hinaus ist der Energiebereich die Hauptursache für die vom Menschen verursachte weltweite Klimaerwärmung - ein großer Teil der CO2- und Methanemissionen ist auf diesen Bereich zurückzuführen.

Darüber hinaus prüfen wir, ob deutsche Unternehmen der Energiebranche bei ihren Auslandstransaktionen ihre menschenrechtliche Due Diligence einhalten. Grundlage für die Berichtsergebnisse ist eine Untersuchung relevanter Politikinitiativen, Rechts- und Verwaltungsvorschriften auf Bundes- und EU-Ebene, einschließlich deren Umsetzun. Andererseits wurden 30 Unternehmen aus drei Teilbranchen des Energiebereichs interviewt, um die Menschenrechtsdichtigkeit der deutschen Unternehmen zu analysieren: Einfuhr von Energie-Rohstoffen, Energielieferung und Lieferung von Technologie.

Außerdem haben die Autoren auch bestehende Publikationen und Beiträge über die Verletzung von Menschenrechten an deutschen Unternehmen evaluiert. Mit der vorliegenden Bilanz für die Energiewirtschaft wird der Handlungs- und Innovationsbedarf der deutschen Politiker, aber auch der Unternehmen aus Deutschland klar. In der Kurzfassung ist der 160-seitige Bericht mit den Eckpunkten und der Weltkarte zusammengefasst, die aufzeigt, wo deutsche Unternehmen an weltweiten energiewirtschaftlichen Projekten mit Menschenrechtsproblemen mitwirken.

Flüchtling als Wirtschaftsfaktor: Deutsche Unternehmen nutzen die Gelegenheit

Kanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Neujahrsrede die Bundesbürger aufgefordert, die fast 1,1 Mio. Fluechtlinge als eine Gelegenheit fuer Deutschland und die europaeische Entwicklung zu sehen. In ihrer Rede erwähnte Merkel nicht die entscheidende Bedeutung der Unternehmen für die Flüchtlingsintegration, aber einige Unternehmen sind bereits beteiligt. Insbesondere deutsche Unternehmen haben im vergangenen Jahr Integrationsmaßnahmen für Fluechtlinge gestartet.

So haben die beiden Autohersteller Daimler und BMW im Jahr 2015 Pilotprojekte zur Einstellung von Menschen in der Kurzzeitausbildung gestartet. Begleitend zu den freien Kursen sollen diese Massnahmen die Chancen auf eine zukünftige Erwerbstätigkeit erhöhen und die Eingliederung fördern. Allerdings kooperieren beide Unternehmen bei der Verlängerung der Probephase in enger Zusammenarbeit mit der BAG. Viele kleine und mittelständische Unternehmen haben neben den gelisteten Großunternehmen auch angefangen, offene Ausbildungsplätze mit Menschen zu besetzen.

Angesichts des nachlassenden Interesses von geeigneten deutschsprachigen Jugendlichen an einem solchen Berufsstart könnte die angestrebte Integration von Menschen mit Flüchtlingsstatus den beunruhigenden Tendenz der freien Ausbildungsplätze, zum Beispiel im Handwerksbereich, verlangsamen. Das Kultusministerium, die Agentur für Arbeit und der Bundesverband des Bundeshandwerks haben anfangs feierlich ihre Zusammenarbeit angekündigt, um bis zu 10000 junge Flüchtlinge beim Erwerb von sprachlichen Grundkenntnissen und beruflichen Kenntnissen im Handwerksbereich zu unterstützen.

Für die Unternehmen ist die Durchführung dieser Integrationsmaßnahmen zurzeit noch mit einer Reihe von Gefahren verbunden. Sofern der Aufenthaltstatus und damit auch der Erwerbsstatus von Menschen mit Flüchtlingsstatus nicht ausreichend abgeklärt ist, steht das Unternehmensengagement auf lehmigen Beinen. Die Unternehmen wenden gegenwärtig erhebliche Mittel für die Bildung von Menschen auf, können sie aber erst lang- oder mittel- bis langfristig einstellen, wenn über ihren Antrag auf Asyl entschieden wurde.

Daher ist es die Pflicht der Bundesregierung, die Verwaltungsverfahren zu optimieren und den Rechtsrahmen durch eine gezielte Arbeitsmarktpolitik für Fluechtlinge zu vergr? Könnte der Eingliederungsprozess störende Verwaltungsbarrieren beseitigen und den Aufenthaltstatus von Fluechtlingen rascher klären, wuerde dies mehr Unternehmen dazu veranlassen, entsprechende Massnahmen durchzusetzen. In den übrigen Ländern Europas ist das unternehmerische Interesse an diesen Themen gering.

Das Business & Human Rights Resource Centre (BHRRC), eine gemeinnützige Organisation mit Hauptsitz in London, hat im Okt. 2015 35 Unternehmen in Europa kontaktiert und sie nach ihren Antworten auf die Fluechtlingskrise gefragt. Lediglich 15 Unternehmen haben geantwortet, von denen 10 aus Deutschland stammten. Dass das Commitment der dt. Unternehmen derzeit an der Spitze steht, ist zum Teil auch auf die rückläufige Anzahl der dt. Arbeitnehmer zurückzuführen.

Durch die Alterung der Gesellschaft wird Deutschland in den kommenden Dekaden dazu angehalten sein, weitere Arbeitnehmer einzustellen. Daher begruessten der BDI und die BDA den Zufluss von Fluechtlingen. Basierend auf der BHRRC-Studie lässt sich das aktuelle Commitment von Unternehmen aus Deutschland gegenüber Fluechtlingen in die folgenden Bereiche einteilen:

1 ) Verpflichtung gegenüber Fluechtlingen im Kerngeschaeft, 2) oeffentliches Bekenntnis zu sozialen und staatlichen Massnahmen zur Fluechtlingsintegration und 3) Zuwendungen und andere gemeinnuetzliche Leistungen. Daraus ergibt sich, dass deutsche Unternehmen unterschiedlich auf den Integrationsbedarf von Menschen mit Flüchtlingsstatus zugehen. Das Flüchtlingsproblem ist auch eine handfeste Herausforderung für die Umsetzung der unternehmerischen Verpflichtung zur Achtung der Menschenrechte.

Daher bringen sie ihr Bekenntnis zu Flüchtling auch in diesen inhaltlichen Zusammenhang ein. Aufgrund der politisch bedingten Auseinandersetzungen in ihren Herkunftsländern haben die Fluechtlinge oft ihre grundlegendsten Menschenrechte verloren. Dazu sagt der für Personal zuständige Vorstand der BMW Group, Mag. Caina-Andree: "Es versteht sich von selbst, dass wir einen wichtigen Teil zur Einbindung von Menschen beitragen, die ihr Zuhause aufgeben und zu uns kommen mussten.

"Daimler-Chef Dieter Zetsche betont auch, dass seiner Meinung nach die Möglichkeiten der Vertriebenen groß sind: "Die meisten Vertriebenen sind jugendlich, gut gebildet und hochgradig engagiert. Ungeachtet des potenziellen wirtschaftlichen Nutzens des Zustroms von Flüchtlingen gehen einige Unternehmen das Problem daher aus der Perspektive der Menschenrechte an und setzen abteilungsübergreifende Streitkräfte ein, um Integrationsprogramme aufzustellen.

Die Integrationsprogramme für Unternehmen sind von entscheidender Bedeutung für das, was die Bundesregierung als die grösste strategische Aufgabe seit der Wende bezeichnete. Nach den neuesten Wirtschaftszahlen des Economist können Fluechtlinge in den Herkunftslaendern einen positiven Impuls fuer die Konjunktur geben, sofern sie schnell in ein festes Arbeitsverhaeltnis eintreten koennen. Was Unternehmen bereits jetzt können, zeigt das Programm von Daimler und BMW, aber mehr Unternehmen - nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa - müssen sich der Notwenigkeit bewußt werden und sich einbringen.

Dann muss das unternehmerische Bekenntnis über die reine Wohltätigkeit und die Einbeziehung von Flüchtlingen in die Kernaufgaben ebenso wie die Ausbildungen der dt. Autoindustrie gehen.

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