Die Selbstständigkeit

Unabhängigkeit

Mehr und mehr Mitarbeiter sehnen sich nach Sicherheit und scheuen das Risiko der Selbstständigkeit. Möglichkeiten in die Selbständigkeit Mehr und mehr Mitarbeiter verlangen nach Geborgenheit und scheut das Selbstbestimmungsrisiko. Jedenfalls wenn man sich die Anzahl der Start-ups in Österreich seit 2008 ansieht: Laut Bundeswirtschaftskammer Österreich gab es Ende 2009 rund 30000 junge Unternehmen in Österreich. Aber was ist auf dem Weg zur Unabhängigkeit zu bedenken?

Junge Unternehmen sind überraschend gut aufgestellt, wie die Österreichische Bundeswirtschaftskammer mitteilt. Oftmals ist zu hören, dass die Start-ups erst nach Ablauf der meist 3-jährigen Unternehmenssubventionen dutzendfach in den Bankrott gleiten. Die Statistiken widersprechen dem eindeutig: Auch nach zehn Jahren sind 80 Prozentpunkte der Start-ups noch immer tätig und meist bei guter Erkrankung.

Dies mag für viele Start-ups gelten, aber Start-ups haben immer noch 70.000 Beschäftigte - mittelbar sind mehr als 200.000 Beschäftigte in Österreich von Start-ups abhängig, d.h. sieben Beschäftigungen pro Start-up-Unternehmen. Arbeitskammer rät vor Selbstständigkeit Infolgedessen machten Start-ups 2009 fast drei Prozentpunkte der wirtschaftlichen Leistung des Staates aus.

Zahlreiche Start-ups sind heute nicht ganz auf freiwilliger Basis durchführbar. Auch wenn die Handelskammer und der Industrieverband die Welle der Existenzgründungen willkommen heißen, weist die Arbeitskammer auf gefälschte Selbständigkeit hin. Oftmals betreut er in dieser Position Menschen, die proforma eine Selbständigkeit haben und dann meist auf der Grundlage von Arbeitsverträgen arbeiten, die die Tätigkeit aber eigentlich als Arbeitnehmer ausüben. Erstellung eines Businessplans Jeder, der sich der Tatsache bewusst ist, dass er nach Unabhängigkeit strebt, sollte dies nicht übereilt tun.

Neben der Handelskammer, dem Arbeitsmarktdienst und den Inkubatoren an Universitäten und Hochschulen beraten auch privatwirtschaftliche Unternehmen. Der wohl bedeutendste in Österreich ist "i2B & Go", ein Verband, der jedes Jahr einen Businessplan-Wettbewerb durchführt. Die bei weitem häufigste Art der Unternehmensgründung ist jedoch die Einzelunternehmung. Open and protected businesses Das bedeutet faktisch, dass sich jeder Österreichische Blog-Betreiber als Publizist ausgeben kann.

Allerdings sind die meisten Geschäfte in Österreich urheberrechtlich durchgesetzt. Die Handelskammer gibt Auskunft darüber, wie das abläuft. Für die Eintragung einer Einzelunternehmung muss man einen "Handelsregisterauszug" (früher wurde der handliche "Gewerbeschein" genannt) erhalten und in der Regel auch der Landeshandelskammer beitreten. "Letzteres muss von den Selbständigen in voller Höhe bezahlt werden, ist aber für Jungunternehmer in den ersten drei Jahren sozusagen "vorfinanziert".

Ohne den von der Tiroler Handelskammer organisierten Lehrgang wäre Wanger nicht auf die Idee gekommen, einen Business-Plan zu erstellen. Am meisten beunruhigt ihn an der Selbständigkeit heute, dass er viel Zeit mit der Kundengewinnung - und der Buchführung - verbringen muss. "â??Ohne eine Steuerberaterin wÃ?rde ich die SelbststÃ?ndigkeit niemandem empfehlenâ??, lÃ?chelt die Grafikerin.

Im Großen und Ganzen ist er jedoch mit seinem Weg in die Selbständigkeit zufrieden.

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