Dienstplan

Arbeitszeitplan

Sie suchen ein Online-Tool für eine schnelle und einfache Dienstplanung? Mit unserem Schichtplaner können Sie Ihren Dienstplan ganz einfach & online erstellen. Eine funktionierende Dienstliste erleichtert die Verwaltung. Fest steht, dass ein zuverlässiger Dienstplan Ihr Tagesgeschäft als Manager stark vereinfacht.

mw-headline" id="Rahmendienstplan">Rahmendienstplan[Bearbeiten | < edit source code]

Das Dienstverzeichnis ist ein Werkzeug der HR-Planung in Unternehmungen und Konzernen. Auf der Grundlage eines gewissen mengenmäßigen und qualitativen Personalbedarfs legt der Arbeitszeitplan für eine Organisationseinheit den Anfang und das Ende der Arbeitszeit und der Arbeitsunterbrechungen für das zu entsendende Personal sowie die zu den angegebenen Zeitpunkten zu entsendenden Mitarbeiter fest.

Im Allgemeinen werden gewisse generelle, abgekürzte Merkmale eingeplant, während im Individuellen Dienstplan eine Betonschichtplanung stattfindet, z.B. für einen Wochen- oder Monats-Zeitraum. Von ihrem Anweisungsrecht nach 106 S. 1 GEO hinsichtlich der Situation der Arbeitszeiten macht der Unternehmer durch die Erstellung des Arbeitszeitplans Gebrauch, indem er angibt, wann der Mitarbeiter die von ihm zu erbringende Arbeit ausführen muss.

Die Dienstliste wird nach den Grundsätzen der Angemessenheit und der Einhaltung verbindlicher Vorschriften erstellt. Dies erfordert einen Ausgleich der gegenseitigen Belange von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Die Mitbestimmung des Betriebsrates oder der entsprechenden Arbeitnehmervertretungen der Unternehmen ist bei der Aufstellung des Dienstplans zu berücksichtigen. Ein Rahmenarbeitsplan legt oft generelle und zusammenfassende Auswahlkriterien fest, die bei der Aufstellung individueller Arbeitsverzeichnisse auf der Grundlage gesetzlicher Vorschriften oder einer Grundsatzerklärung zu berücksichtigen sind.

Das im allgemeinen Dienstplan angegebene Muster ermöglicht die Bildung der individuellen Dienstpläne. In diesem Fall wird die Erzeugung der individuellen Dienste unterstützt. Ermittlung der Schichtdauer, der an individuellen Werktagen zu leistenden Arbeitsstunden, der zu beachtenden rechtlichen oder vertragsmäßigen Anforderungen (z.B. Pausenzeiten), der betriebswirtschaftlichen oder vertragsrechtlichen Umstände wie Schichtdauer und -zeiten oder der einzeln zu bewilligenden Abwesenheitsansprüche der Mitarbeiter.

Beim Erstellen des Dienstverzeichnisses sind sowohl öffentlich-rechtliche Vorschriften, insbesondere das Arbeitsstundengesetz, als auch zivilrechtliche Vorschriften wie Kollektivverträge, Betriebs- oder Dienstverträge oder Anstellungsverträge zu berücksichtigen. Für Auftraggeber und Auftragnehmer (Arbeitnehmer, Angestellten, Praktikanten und Arbeitnehmer) sind die Vorschriften des Schiedsgerichtsgesetzes bindend. Mit der Festlegung bestimmter Mindestnormen trägt das Schiedsgerichtsgesetz zum Schutz der Gesundheit der Mitarbeiter bei.

Im Rahmen der rechtlichen Rahmenbedingungen kann die Arbeitszeiterfassung variabel sein. Natürlich sind für den Mitarbeiter vorteilhaftere Vorschriften denkbar. Dabei darf die tägliche Arbeitsleistung acht Arbeitsstunden nicht übersteigen. Er kann jedoch auf zehn Arbeitsstunden ausgedehnt werden, wenn die durchschnittliche Arbeitsleistung innerhalb von sechs Monaten oder innerhalb von 24 Kalenderwochen acht Arbeitsstunden pro Arbeitstag nicht überschreitet.

Nach dem Arbeitszeitgesetz bezieht sich der Ausdruck "Arbeitszeit" auf die Zeit vom Beschäftigungsbeginn bis zum Ende der Erwerbstätigkeit ohne Arbeitsruhe. Somit sind Ferien keine Arbeitsstunden, sondern Bereitschaftszeiten und Bereitschaftsdienst in Gestalt von Anwesenheit. Für Arbeitsstunden von bis zu sechs Arbeitsstunden darf keine Unterbrechung eingeräumt werden. Eine Pausenzeit von 30 min wird zwischen sechs und neun Arbeitsstunden eingeräumt.

Überschreitet die geleistete Arbeitsleistung neun Arbeitsstunden, so wird die Ruhezeit 45 min betragen. Bei der vorgeschriebenen Pausenzeit kann die Gesamtdauer in Einzelperioden von jeweils 15 min untergliedert werden. Eine Unterbrechung muss längstens nach sechs Arbeitsstunden einräumt werden. Zu Beginn oder am Ende der Arbeitszeiten darf die Unterbrechung nicht vorgenommen werden.

Unterbrechungen sind keine Arbeitszeiten. Der Pausenzeitraum muss im Vorfeld, längstens zu Beginn der Tagesarbeitszeit, festgelegt werden. Der Mitarbeiter muss während der Arbeitspause seinen Arbeitsort und auch das Firmengelände betreten dürfen. Ein Pausenreglement erfüllt nicht die gesetzlich vorgeschriebenen Voraussetzungen, wenn Mitarbeiter zwar pausieren dürfen, aber aus sachlichen oder juristischen GrÃ?nden daran gehindert werden (BAG vom 24. 9. 1992 - 4 AZR 562/91).

Während der Pausen kann kein Standby bestellt werden. Am Ende der Tagesarbeitszeit ist eine kontinuierliche Ruhepause von mind. elf Std. einzuhalten. Diese Ruhepause kann in Betreuungseinrichtungen um eine weitere Std. auf zehn Std. reduziert werden, wenn eine Reduzierung der Ruhepause innerhalb eines Kalendarmonats oder innerhalb von vier Kalenderwochen durch eine Ausdehnung einer weiteren Ruhepause auf eine Mindestdauer von zwölf Std. aufgewogen wird.

Arbeitsfähigkeit und Rufbereitschaft sind zur Erfüllung der vorgeschriebenen Ruhezeiten nicht ausreichend. In der Bereitschaftszeit kann der Mitarbeiter bis zu der halben Restzeit berechtigt sein, wenn ihm zu einem anderen Zeitpunkt eine angemessene Restzeit gewährt wird. Wird mehr als die Hälfe der Erholungszeit eingenommen, so ist dem Erwerbstätigen unverzüglich danach eine volle Erholungszeit (mindestens zehn Stunden) zu gewähren. In diesem Fall ist der Erwerbstätige verpflichtet.

Nachtschichtarbeit ist jede Tätigkeit, die während der gesetzlich vorgeschriebenen Nachtschichtzeit zwischen 23.00 und 6.00 Uhr für einen Zeitraum von mehr als zwei Arbeitsstunden durchgeführt wird (§ 2 Abs. 3 und 4 ArbZG). Arbeitnehmer, die entweder in Nachtschichten arbeiten müssen oder an 48 Tagen im Laufe des Kalenderjahres Nachtschichten verrichten, sind sogenannte "Nachtarbeiter" (§ 2 Abs. 5 ArbZG).

Für Nachtarbeiter gilt, dass die Ausgleichszeit, in der ein durchschnittlicher Arbeitstag von acht Arbeitsstunden nicht überschritten werden darf, nicht sechs, sondern nur einen oder vier Monate anstelle von 24 ist. Häufig sind Kollektivvereinbarungen zu befolgen, die bindende Anforderungen an die Arbeitszeitgestaltung wie die Laufzeit der Tages- oder Wochenarbeitszeit, aber auch Regelungen zur Arbeitszeitflexibilisierung beinhalten.

Ein Unternehmens- oder Dienstleistungsvertrag kann vergleichbare Regelungen wie ein Kollektivvertrag beinhalten, kann aber auch anderweitig einen bindenden Bezugsrahmen für die Ausgestaltung von Dienstplänen vorgeben. Eine Dienstplanform sollte klar und nicht zu eng sein. Der Dienstplan sollte spezifiziert werden: Die Dienstliste ist gesetzlich ein Dokument. Die Dienstplanform wird auch oft zur Dokumentation und Überprüfung der Ist-Arbeitszeit verwendet.

Zu diesem Zweck ist es notwendig, eindeutig unterscheiden zu können, welche Uhrzeiten eingeplant wurden und welche Uhrzeiten - möglicherweise abweichend vom Zeitplan - tatsächlich erbracht wurden. Nach Ablauf des Planungszeitraumes werden die geleisteten Ist-Stunden z.B. zur Berechnung von Zeitzulagen oder zum Ausgleich der Arbeitsstunden herangezogen; gleitende Zeit kann in den folgenden Zeitraum übertragen werden.

Bundesarbeitsgericht, Beschluss 1 ABR 2/02 12 (BV 1/01 ArbG Freiburg); Bekanntmachung vom 16. Januar 2003: Die Arbeitgeberin kann unter anderem einen Rahmen-Dienstleistungsplan für den Rettungsbereich innerhalb der nachstehend genannten Grenzwerte ausarbeiten.

Auch interessant

Mehr zum Thema