Direktmarketing B2b

Direct Marketing B2b

Dreierlei Würfel mit bunten B2B (Business to Business) Buchstaben. Die Teilnehmer erfahren in diesem Seminar, wie erfolgreich Direktmarketing im B2B-Bereich funktioniert. Direktvermarktung Wofür steht Direktmarketing? Unter Direktmarketing versteht man alle Massnahmen, die potenzielle Käufer unmittelbar ansprechen. Im Falle von ein-stufigen Direktmarketing-Kampagnen gibt es keine vorgängige Adressauswahl - die Bewerbung geschieht von selbst.

Im Falle von Mehrstufenmaßnahmen werden die Anschriften vorab qualifziert, die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunde ermittelt und die Kampagnen genau auf diese Bedürfnisse zugeschnitten. Das Direktmarketing ist stark mit dem Bereich des Dialogmarketings verbunden, da beide darauf ausgerichtet sind, eine Bindung zur Kundengruppe aufzubauen und so eine messbaren Response zu erzeugen.

Beim Direktmarketing findet die zielgerichtete Ansprache in großem Umfang statt, im Bereich des Dialogmarketings wird sie z. B. über eine persönliche Ansprache mit Hilfe von Customer Relationship Management Systemen aufbereitet. Was bringt Direktmarketing gegenüber anderen Distributionsformen? Messsicherheit: Aufwand und Ertrag von Messungen können in direktem Zusammenhang stehen. Kundenklassifikation: Die Instrumentarien des Direktmarketing ermöglichen es, Konsumenten nach gewissen Kriterien zu klassifizieren - so können Werbeaktionen ganz gezielt gestaltet werden.

So begründen z. B. umsatz- und ertragsstarke Kundinnen und Servicekunden höhere Marketingkosten, z. B. in Gestalt einer intensivierten Unterstützung. Das Direktmarketing unterstützt die Entwicklung einer intensivierten Beziehung zu den Kundengruppen des Konzerns, was zu einer stärkeren Kundentreue führt. Direktmarketingmaßnahmen eignen sich daher nicht nur zur Neukundengewinnung, sondern auch zur stärkeren Bindung von Bestandskunden an das Unternehmensumfeld.

Worauf kommt es im Direktmarketing an? Auch im B2B-Bereich unterliegen Direktmarketing wie alle Formen der Werbung gesetzlichen Beschränkungen - diese sollten in eine Kosten-Nutzen-Analyse einfließen. Entscheidend ist die Art und Weise, wie die Mitteilung abläuft - schriftliche Massnahmen werden schmaler als telefonische gesetzt: E-Mail-Werbung: Sendungen im B2B-Bereich sind für bestehende Kunden nur unter gewissen Bedingungen zulässig.

Ansonsten dürfen weder Kunde noch Konsument über E-Mail-Werbung angesprochen werden. Prinzipiell gilt: Spezialanwälte unterstützen Sie bei Unklarheiten.

Im Direktmarketing sind folgende gesetzliche Bestimmungen zu berücksichtigen

Wofür steht Direktmarketing? Direktmarketing umfasst alle Werbeaktionen, mit denen individuelle oder potenzielle Produktkunden direkt angefragt und zur Stellungnahme aufgerufen werden. Unterbereiche des Direktmarketing sind die Bereiche Direct Advertising, Dialogmarketing und Database Marketing. Die direkte Werbung wird durch einen personalisierten Ansatz durchgeführt. Das Dialogmarketing bietet dem adressierten Empfänger auch die Möglichkeit, Kontakt mit dem Werbeunternehmen aufzunehmen.

Das Direktmarketing kann auch in Werbeaktionen mit Sprachkontakt, über Telefonie, individualisierte Werbebriefe oder durch die Zustellung von Werbemitteilungen in einer personenunabhängigen Ausprägung unterteilt werden. Für die Verwendung von Kunden- und Interessenteninformationen im Direktmarketing muss das werbende Haus gewisse gesetzliche Bestimmungen erfüllen. Was sind die gesetzlichen Bestimmungen im Direktmarketing zu berücksichtigen? Ähnlich wie bei allen anderen Marketingmassnahmen ist auch das UWG auf das Direktmarketing anwendbar.

Der persönliche Ansatz durch Direktmarketing betrifft die persönliche Sphäre der potentiellen Käufer und muss den Anforderungen des § 7 UWG entsprechen. Gemäß dieser Bestimmung gilt die Bandenwerbung als unangemessene Beeinträchtigung, vor allem wenn sie nicht erwünscht ist. Gemäß 4 Abs. 1 BDSG dürfen persönliche Angaben nur dann erfasst und verwendet werden, wenn dies gesetzlich explizit zulässig ist oder wenn die betroffenen Personen ihre Zustimmung gegeben haben.

Bei Verstößen gegen die Datenschutzbestimmungen kann eine Geldstrafe von bis zu 300.000 EUR verhängt werden (§ 43 Abs. 3 BDSG). Im Falle der Anreicherungs- oder Schadensabsicht können Haftstrafen bis zu zwei Jahren oder Bußgelder (§ 44 Abs. 1 BDSG) verhängt werden. Nach § 7 Abs. 2 Satz 2 UWG ist die Zulassung von Telefonmarketing danach zu bemessen, ob Privatpersonen oder Unternehmer angesprochen werden: Die Zulässigkeit:

Das Ansprechen eines Konsumenten bedarf seiner "vorherigen ausdrücklichen Zustimmung". Das Einverständnis des Anrufers während eines Telefongesprächs zu Werbungszwecken ist nicht ausreichend. Die B. wird häufig in Lotterien eingesetzt, ist eine rechtswirksame Zusage, wenn sie klar erkenntlich ist, auf welche Produkte und auf welches nicht. Obwohl für eine Adresse im B2B-Direktmarketing auch die vorhergehende Zusage des Empfängers benötigt wird, reicht hier eine "vermutete Zustimmung" aus.

Als Einverständnis gilt, wenn ein tatsächliches Interessen der aufgerufenen Partei auf der Grundlage der tatsächlichen Gegebenheiten vermutet werden kann. Entscheidend ist, ob der Inserent davon ausgegangen werden durfte, dass der Gerufene einen Werbespot erwartete oder ihm gegenüber wenigstens wohlwollend eingestellt war. Der Aufrufer kann von einer mutmaßlichen Zustimmung seiner bestehenden Geschäftskunden ausgeht. Andererseits reicht ein reiner faktischer Hinweis auf das Verpflichtungsgeschäft der benannten Partei oder die Aufnahme der Rufnummer der benannten Partei in ein Telefon- oder Branchenbuch nicht aus.

Der werbende Auftraggeber hat die Nachweislast, dass er eine effektive Zustimmung zur telephonischen Kontaktaufnahme erhalten hat. Gemäß 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG bedarf das SMS-Marketing der ausdrücklichen vorherigen Zustimmung des SMS-Adressaten, wenn es sich sowohl an private Verbraucher als auch an gewerbliche Kunden richtet. Mit der bloßen Angabe einer E-Mail-Adresse wird keine Zustimmung zum Empfang von Anzeigen erteilt.

Nach 7 Abs. 2 Nr. 4 UWG ist E-Mail-Marketing trotz der vorliegenden Zustimmung illegal, wenn das sendende Untenehmen seine Person "verschleiert oder verbirgt" oder wenn keine valide Anschrift genannt wird, an die der Adressat einen Antrag auf Kündigung der Nachrichtenübertragung senden kann" Der Entrepreneur hat die Online-Benutzeradresse aus Anlaß eines früheren Produktverkaufs empfangen, der Produzentwerbende nutzend die Anschrift für ähnli -che Waren hat der Entwerfernde die Anschrift nachweisbar, der Unternehmertreibende hat den Kun den auf die Möglichkeit des Widerspruchs gegen die Nutzung der angeschriebenen anschaußenden Person verwiesen.

Im Bereich des E-Mail-Marketings gilt 7 Abs. 2 Nr. 3 und 4 und 3 UWG sowie entsprechend die gesetzliche Regelung zum SMS-Marketing. Im Falle von E-Mail-Werbung kann eine effektive Zustimmung im so genannten "Double Opt-in"-Verfahren erfolgen, bei dem der Werbetreibende nach einem ersten Online-Kontakt des Auftraggebers eine E-Mail verschickt, woraufhin der Interessierte seine Adressdaten und seine Zustimmung zum Versand von E-Mail-Werbung erneut bestätigen.

Gemäß der ständigen Gesetzgebung des Bundesgerichtshofes (BGH) nach 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG ist dies jedoch nicht der Fall, wenn der Eigentümer des Postfachs von einem Werbekunden "anhaltend" (mindestens zweimal) adressiert wird, obwohl der Empfänger klargestellt hat (z.B. durch ein Hinweisschild "Bitte keine Werbung"), dass eine Bewerbung unerwünscht ist.

Eine allgemein erlaubte Brief- oder Postwerbung ist wettbewerbsschädlich, wenn der Empfänger angegeben hat, dass er die Werbebotschaft nicht will ( 7 Abs. 1 S. 2 UWG). Die Adressatin kann den Werbetreibenden über die Zurückweisung der Anzeige in Schriftform oder mündlich informieren. Ein zusätzlicher Zwang zur Aufbringung eines Stickers (z.B. "Please do not advertise") ist nicht notwendig.

Wenn ein Adressat klargestellt hat, dass er keine Anzeige erhalten möchte, dürfen keine teilweise adressierten Werbeschreiben ("An alle Hausbewohner....") verschickt werden. Belästigungen - ungeachtet einer expliziten Äußerung des Willens des Adressaten, eine Anzeige abzulehnen - liegen vor, wenn eine Anzeige aufgelegt wird und das Werbeverfahren bereits als störend zu bewerten ist.

Bei der Prüfung der gesetzlichen Zulässigkeit für Werbemaßnahmen wägen die Gerichtshöfe das Interessen eines Unternehmens an der Präsentation seiner Erzeugnisse gegen das des Werbeempfängers am Mobbing. Bei der Direktwerbung müssen die Werbetreibenden vor allem die in 7 UWG festgelegten Verboten der rechtswidrigen Tötung genauestens prüfen, um nicht zu riskieren, dass für eine wettbewerbswidrige Werbeaktion schwere Sanktionen verhängt werden.

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