Direktmarketing Beispiele

Beispiele für Direktmarketing

Eine typische Beispiel für Dialogmarketing ist die Werbepost. Die Definition des Begriffs Direktmarketing wird einfach und an Beispielen erläutert. Direct Marketing - Begriffserklärung, Formulare, Massnahmen, Nutzen, Vorteile Unter Direktmarketing oder direkter Kommunikation versteht man alle Tätigkeiten, die einer sofortigen und persönlichen Kommunikation mit bestehenden und potentiellen Käufern dienlich sind. Wichtig dabei ist, dass der Zielkontakt so individuell wie möglich angesprochen wird. Hauptziel des Direktmarketings ist neben der Neukundengewinnung die intensivere Pflege der Bestandskunden, um so die Marktnähe zu verbessern und die Bindung der Kundschaft zu erhöhen.

Nachdem in den vergangenen Jahren die Idee der Kundentreue und des CRM für Dienstleistungsanbieter an Wichtigkeit zugenommen hat, hat das Direktmarketing für Firmen wieder zunehmend an Gewicht zugenommen. Durch die Weiterentwicklung der technischen Entwicklung hat sich auch der mögliche Datenvorrat von und über die Verbraucher deutlich vergrößert, z.B. durch Verbraucherkarten und die digitale Aufzeichnung von Kaufgewohnheiten, was wiederum die Möglichkeit einer personalisierten und individualisierten Zielgruppenansprache aufwertet.

Die persönliche Mitteilung umfasst daher alle Kommunikationsmassnahmen, bei denen die beeinflussenden Wirkungen durch den unmittelbaren Umgang mit den Verbrauchern erzielt werden sollen. Ein solcher Direktansprache an bestehende oder potenzielle Käufer ist mit verschiedenen Massnahmen möglich. Grundsätzlich lassen sich die nachfolgenden drei Formen des Direktmarketings unterscheiden: Passive Direktmarketing: Es geht darum, die Verbraucher auf das Leistungsspektrum eines Unternehmen hinzuweisen, ohne dass das Kommunikationsmedium selbst einen unmittelbaren Verbraucherdialog schafft (z.B. durch Werbeschreiben, Mailings, Flyer und Produktbroschüren).

Reaktionsgerechtes Direktmarketing: Die Kundenansprache gibt ihnen die unmittelbare Reaktionsmöglichkeit und leitet so einen Austausch zwischen Lieferant und Kunde ein. Das ist z.B. bei Werbeschreiben mit Antwortkarten, TV- und Radiospot, in denen eine Rufnummer zur Kontaktanbahnung angezeigt oder erwähnt wird, und bei Zeitschriftenwerbung mit Antwortscheinen der Fall. In der Regel ist dies der fall.

Handlungsorientiertes Direktmarketing: Diese dritte Option zeichnet sich dadurch aus, dass Lieferanten und Verbraucher in einen Direktdialog treten und damit ein wechselseitiger Informationsaustausch stattfindet. Dies ist vor allem in Gestalt eines individuellen, direktes Gespräches zwischen dem Betrieb und seinen Abnehmern (z.B. über einen Handelsvertreter oder eine telefonische Hotline) möglich. Bei diesen Formaten der geraden Kommunikation gibt es verschiedene Unterschiede:

Direktmarketingmaßnahmen verwenden oft die selben Materialien wie die klassischen Medienkommunikation, Multimedia-Kommunikation, Public Relations und Privatkunden. In der folgenden Grafik sind Beispiele für verschiedene Ausführungen in Bezug auf Verkehrsträger und Mittel aufgeführt. Online-Marketing ist mit rund 9,0 Milliarden Euro das am weitesten verbreitete Mittel im Direktmarketing, vor Werbung (8,5 Milliarden Euro) und TV-Werbung (7,2 Milliarden Euro) bezogen auf die Ausgaben für das Dialogmarketing im Jahr 2016 (Quelle: Dt. Pfosten - Dialogmarketing-Monitor 2017).

Der Vorteil des Direktmarketings liegt darin, dass es möglich ist, die Zielgruppe gezielt anzusprechen, besser auf die immer differenzierter werdenden Absatzmärkte und den gestiegenen Kundenwunsch nach einer individuelleren Herangehensweise zu antworten, wodurch auch Verschwendung so weit wie möglich vermieden werden kann. Es ist als nachteilig zu werten, dass dem Direktmarketing aus Datenschutzgründen und Verbraucherschutzgründen Beschränkungen auferlegt werden und dass die Nachfrage immer kritischer auf diese Kommunikationsform reagiert.

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