Direktmarketingmaßnahmen

Direct-Marketing-Maßnahmen

Direct Marketing: Direktansprache der Zielgruppen Unter dem Stichwort Direct Marketing werden alle Werbemaßnahmen zusammengefasst, bei denen die Zielgruppen unmittelbar angesprochen werden. Will das Untenehmen z.B. eine Antwort per Karte, gibt es eine Antwort, sobald ein potenzieller Kunde eine fertige Karte zurückgibt und damit auf die Direktmarketingmaßnahme reagiert. Andere Antwortmöglichkeiten im Direct Marketing sind der Besuch einer Webseite, ein Telefonanruf, eine Faxantwort und vieles mehr.

Ein großer Pluspunkt des Direct Marketing ist, dass der Werbeerfolg einer solchen Maßnahme unmittelbar meßbar ist. In der Direktmarketingbranche gibt die Rücklaufquote das Quotient aus den Rücklaufquoten und der Gesamtanzahl der angesprochenen Menschen an. Das Kennzeichen Cost per Order (CPO) gibt an, ob die Werbeaktivität profitabel ist. Der Gesamtaufwand für die Direktmarketingmaßnahme wird durch die Anzahl der erhaltenen Auftragseingänge dividiert.

Der durchschnittliche Umsatz muss die gesamten Kosten pro Auftrag decken, um die Direktmarketingmaßnahme profitabel zu machen. Direct Marketing beinhaltet eine große Anzahl von Möglichkeiten der individuellen Aktivitäten. Für adressierte Werbesendungen verwenden sie entweder eigene Adresslisten aus Kunden- oder Interessenten-Datenbanken oder vermieten, verpachten oder erwerben Adresslisten von Adressanbietern oder Listenvermittlern. Doch auch Telemarketing, Werbung, Radiowerbung, TV-Werbung und Posterwerbung gehören zum traditionellen Direct Marketing.

Auch im Netz entstehen spezifischere Arten des Direct Marketing. Direct Marketing hat den großen Nutzen, dass alle Kennzahlen über die Response gemessen werden können. So kann das verfügbare Direktmarketingbudget besser genutzt und die Werbungskosten in Summe gesenkt werden. Ein weiterer Schwerpunkt des Dialogmarketing ist die Bindung der Kundinnen und kunden an das jeweilige Unternehmensumfeld.

Der Direktvertrieb ist jedoch durch deutsche Rechtsvorschriften im Wettbewerbsrecht und Verbraucherschutz eingeschränkt. Mit regelmäßigen Werbebriefen mehrerer Firmen wird der Konsument oft mit Werbebotschaften überschwemmt, weshalb Direct Marketing nicht immer einen positiven Ruf hat.

das, was du darüber wissen solltest

Bei der Bereitstellung von Waren oder Dienstleistungen, der Beratung von Verbrauchern, der Information, der Bearbeitung von Beschwerden oder der Preisbesprechung ist ein Betrieb im Direktvertrieb tätig. Die Direktansprache von Werbebriefen, auch per E-Mail, ist eine der gängigsten Möglichkeiten. Direct Marketing, bei dem ein oder mehrere Werbeträger eingesetzt werden, soll eine messbaren Response des Verbrauchers erzielen.

In der Regel handelt es sich bei dieser Antwort um eine Nachfrage oder einen direkten Kauf. Im Rahmen der Umsetzungsplanung einer Direktmarketing-Kampagne müssen klare Aussagen über die Zielsetzungen, die Zielgruppe, die Angebotsstrategie sowie die Nutzen- und Erfolgskontrolle gemacht werden. Direct Marketing bringt folgende Vorzüge für die Vertriebsorganisation mit sich: Interessierte können gezielter adressiert werden, die Nachricht kann individuell und kundenindividuell festgehalten werden, es kann eine dauerhafte Bindung zu jedem einzelnen Konsumenten hergestellt werden, Direct Marketing kann zeitaufwendiger und mit einer hohen Lesegeschwindigkeit kontrolliert werden, Prüfungen auf verschiedenen Materialien und Werbemitteilungen können einfacher durchgeführt werden, und Direct Marketing ermöglicht ein höheres Maß an Verschwiegenheit von Marketingmassnahmen gegenüber der Mitbewerber.

Dies gilt nicht nur für die Übertragung von Kommunikation, sondern auch für den Einsatz eines Unternehmens, das unmittelbar und detailliert auf die Bedürfnisse der einzelnen Kundinnen und Verbraucher eingeht. Direct Marketing ist in erster Linie von der Datenqualität der erhobenen Informationen über bestehende und potentielle Käufer abhängt.

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