Domain Dauerhaft Kaufen

Domäne dauerhaft kaufen

Der Kauf, d.h. die einmalige Zahlung ist nicht möglich, es fallen immer Monats- oder Jahresgebühren an. hm soweit ich informiert bin, können Sie eine Domain nicht vollständig kaufen, sondern nur mieten. steht für die Domainendung selbst, also z.

B..de oder.com oder.kaufen. um die maximale Zugänglichkeit Ihrer Domain dauerhaft zu gewährleisten. Wer also billigen Webspace kaufen will, sollte dies im Voraus tun, um die maximale Zugänglichkeit seiner Domain dauerhaft zu gewährleisten.

Interessenkonflikte zwischen Domainnamen und Warenzeichen

Domainnamen können einen erheblichen Einfluss auf das Erscheinungsbild von Firmen und die auf den Webseiten angebotene Produkt- und Dienstleistungspalette haben. Dadurch können sich Domainnamen und Markennamen auf verschiedene Weise gegenseitig stören. Ein Domainname ist unerlässlich für die Identifizierung der ins Web eingestellten Webseiten und für die Bereitstellung der auf den Webseiten angebotenen Auskünfte, Angebote oder Leistungen.

Es ist durchaus möglich, dass ein Domainname in einen unbeabsichtigten oder vorsätzlichen Widerspruch mit einer vorhandenen Handelsmarke tritt. Das Markensystem für Handelsmarken und Domainnamen ist von Grund aufgehen. Warenzeichen ( "Marken") haben einen begrenzten geografischen und produktspezifischen Schutz. Domainnamen dagegen dürfen aus produktionstechnischen GrÃ?nden nur einmal vergeben werden.

Allerdings kann ein Term innerhalb verschiedener Domains durchaus mehrmals eingetragen werden (z.B. Term. com, Term. org, Term.ch). Für Domainnamen gibt es keine produkt- oder leistungsbezogene Einschränkung. Daher täte ein Inhaber einer Handelsmarke gut daran, seine Handelsmarke als Domainnamen zu schützen oder bereits eingetragene Domainnamen unter Inanspruchnahme seines markenrechtlichen Exklusivrechts wiedereinzusetzen.

Andererseits ist es selbstverständlich, dass der Domaininhaber auch seinen Domain-Namen kennzeichenrechtlich schütz. Dabei lassen sich drei Kategorien von zeichenartigen Domainnamen unterscheiden: Erstens die direkte Nutzung des marktorientierten Begriffs als Top Level Domain (z.B. www.mark.com oder www.marke.ch). Auf diese direkte Nutzung einer Handelsmarke als Top-Level-Domain muss ein Inhaber der Handelsmarke mit größter Sorgfalt achten.

Bei einer starken Handelsmarke sollte der Markeneigentümer immer im Vorfeld die Top Level Domain belegen oder wiedererlangen. Schwierig wird es, wenn sowohl der Markeneigentümer als auch der Domaininhaber Rechte an dem Terminus "Marke" durchsetzen kann. Zum anderen: Hashing von Domainnamen oder "Typosquatters". Mit diesem Domainnamen möchte der Eigentümer einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, indem er Internetnutzern den Zugang zur Webseite des Domainnameninhabers anstelle der Webseite des Markeneigentümers durch Eingabefehler oder durch eine andere falsche Angabe des Domainnamens ermöglicht.

"Die Bezeichnung "saugt" wird oft für Protest-Websites gegen die Handelsmarke benutzt. Nicht immer ist hier eine vorsätzliche Benutzung der Handelsmarke vorhanden. Der Inhaber der Schutzmarke muss beurteilen, ob die Benutzung eines solchen Domainnamens die Schutzmarke verdünnt oder anderweitig schädigt. Diese Domainnamen sind unter den nachfolgend beschriebenen Bedingungen der Verwirrung am schwersten zu erkämpfen.

Um zu beurteilen, ob ein Domänenname verwechselbar ist, ist es zunächst notwendig zu prüfen, auf welche Komponente des Domänennamens sich die Gemeinsamkeiten berufen müssen. Im Falle von Domainnamen bedeutet die häufige Nutzung der Komponente "www" und der "TLD" jedoch, dass der Gesamterscheinungsbild eines Domainnamens im Wesentlichen durch den benutzten Terminus geprägt wird.

So wird ein Domainname vom Typ "www.mark. TLD' die Ähnlichkeit von Zeichen mit Marken, wenn nicht gar die Identität von Zeichen anzunehmen. Wenn es einen eindeutigen Unterschied zwischen den Waren gibt, können der Domainname und die Handelsmarke mangels einer geringen Gefahr von Verwechslungen durchaus nebeneinander bestehen. Im Interesse des Markeneigentümers wird bei der Icann-Methode jedoch nicht die Ähnlichkeit der Produkte beachtet, sondern ganz auf eine bestehende Handelsmarke fokussiert.

Besser noch ist der Besitzer einer renommierten oder wohlbekannten Warenzeichen. Bekannte Warenzeichen genießen einen erhöhten Markenschutz nach 15 Abs. 1 MSchG, der sich auf "alle Arten von Waren und Dienstleistungen" erstreckt. Es ist auch zu berücksichtigen, ob der Domainname nur eingetragen und nicht verwendet wird oder ob er zur Identifizierung einer Webseite verwendet wird.

Eine bloße Eintragung einer Handelsmarke als Second Level Domain (z.B. www.mark.ch) wird von der zuständigen Stelle durchgeführt, ohne dass eine Nutzungsabsicht erforderlich ist. Die bloße Eintragung eines Domainnamens kann daher noch nicht abschließend über die Nutzungsabsicht entscheiden und auch nicht gegen Domainnamen vorgehen, die nur aus Gründen des Markenrechts registriert worden sind.

Auch ist es nicht zweckmäßig, vorzugehen, da ein unbenutzter Domainname keine Verwirrungsgefahr birgt, sondern den Internetnutzer nur in die Leerheit bringt. Dieses Prinzip wird abgeschwächt, wenn der Halter den Domainnamen für den profitablen Vertrieb an den Markeneigentümer angemeldet hat. Das kann z.B. durch die Anmeldung bei einem relevanten Anbieter (z.B. www. domains4sale) oder wenn der Eigentümer ein entsprechendes Übernahmeangebot macht, nachgewiesen werden.

Im Falle der Verwendung eines Domainnamens können nicht nur gegen den Domainnamen selbst, sondern auch gegen den Content einer Webseite urheberrechtliche Klagen erhoben werden. Unabhängig davon, ob sie verwendet oder nicht verwendet werden, ist es in jedem Falle ratsam, Ihre eigenen Markenzeichen gegen registrierte Domainnamen zu überprüfen. Derzeit gibt es folgende Handlungsmöglichkeiten gegen disruptive Domainnamen: zum einen das Vorgehen nach der Icann (Uniform Domain Name Resolution Policy), z.B. über das Wipo Schieds- und Mediationszentrum in Genf.

Auf jeden Falle ist es sinnvoll, zunächst an den Domaininhaber zu schreiben, ihn um seine Zustimmung zu bitten und zugleich eine Übertragung des Domain-Namens gegen die entstandenen Gebühren zu verlangen ("out-of-pocket expenses"). Für einen Warenzeicheninhaber ist das Verfahren von Icann sehr günstig, aber nur für die Top Level Domains ".

Mit dem Icann-Verfahren erhält der Inhaber einer Handelsmarke eine recht gute Stellung, und der Domaininhaber wird durch die eher knappen Termine unter Zugzwang gebracht. Zum einen ist der Domainname mit einer existierenden Handelsmarke gleich oder verwirrend. Zum anderen hat der Inhaber des Domainnamens keine Vorrechte, und zum Dritten hat der Inhaber des Domainnamens den Namen in böswilliger Absicht registriert oder verwendet ihn in böser Absicht.

In China ist es unter diesen Bedingungen auch möglich, Domainnamen mit alten Markenzeichen (z.B. Ikea, Dupont) zu kämpfen. Darüber hinaus ist der Beweis einer unverwechselbaren oder bekannten Handelsmarke erforderlich. Das bedeutet eine größere Barriere für den Inhaber der Warenzeichen. Die Berufung auf den Ruf einer Handelsmarke reicht nicht aus, aber echter Ruhm ist erforderlich (z.B. Kodak, McDonalds etc.).

Ein Zeichen gilt als Unterscheidungskraft, wenn es nicht deskriptiv ist. Dies verbietet es dem Anbieter, den Domainnamen während eines laufenden Prozesses zu transferieren oder auf andere Weise zu ändern. Die Vorsichtsmaßnahme ist insoweit sinnvoll, als von Angriffen betroffene Domaininhaber oft den Domain-Namen schnell transferieren, ihren Platz tauschen oder andere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, die das Prozedere komplizierter machen.

Die Unbegrenztheit des Netzes hat unweigerlich Konflikte mit Warenzeichen oder anderen Zeichen zur Folge, die nur national oder regional gültig sind. Traditionelle Mittel wie Warenzeichen-, Namens-, Gesellschafts- und Kartellrecht schützen recht zuverlässig vor widersprüchlichen Domain-Namen. Wann die Benutzung einer Handelsmarke im Netz eine Markenrechtsverletzung darstellen kann, ist jedoch noch nicht abschließend und glaubwürdig erörtert.

Das wurde auch von Wipo anerkannt, und es werden daher Anstrengungen unternommen, die Nutzung von Handelsmarken im Netz mit den entsprechenden einzelstaatlichen Rechtsvorschriften zu verbinden. Ein zuverlässiges Monitoring auf widersprüchliche Domainnamen ist in jedem Falle unerlässlich und wird mit der Ausweitung der TLD um weitere sieben Endungen noch an Wichtigkeit gewinnen.

Eine Markeninhaberin muss die Eintragungen in die jeweiligen Verzeichnisse im Vorfeld ausfüllen oder wenigstens beaufsichtigen, eine wirklich endlose Zeit.

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