Domain und Email

Domäne und E-Mail

Sichere, personalisierte und werbefreie E-Mails auf United-Domains. Wie Domainumzug und Anbieterwechsel funktionieren? Der Wechsel des Internetzugangsanbieters oder des Webhosts ist einfach und meist nur vom Zeitpunkt der Vertragsgestaltung abhängig. Aber wie läuft ein erfolgreicher Domaintransfer ab? Für einen Wechsel Ihres Hosting-Providers gibt es immer gute Anlässe.

Wenn Sie beispielsweise eine Hosting-Lösung benötigen, die nur von einem anderen Anbieter zur Verfügung gestellt werden kann.

Auch wenn Sie mit Ihrem derzeitigen Anbieter nicht zufrieden sind. Doch was geschieht, wenn ich meinen Anbieter mit den dort eingetragenen Domains wechsle? Ist es sinnvoll, eine Domain zu verschieben? Darf ich mit einer beliebigen Domain mitziehen? Vor allem aber: Wie läuft ein Domaintransfer überhaupt ab? Insbesondere die folgenden fünf Aspekte sollten beim Verschieben einer Domain berücksichtigt werden.

In der Regel wird eine Domain in Zusammenhang mit einem Hosting-Produkt eingetragen. Domain und Hosting-Produkt stellen jedoch keine unauflösbare Gesamtheit dar. Technisch gesehen ist eine Domain ein Namens-Tag für eine IPAdresse. Der Inhalt eines Hosting-Produkts wird in Ordnern abgelegt, die dann über Wege den entsprechenden Domains zugeordnet werden können. So ist eine Domain viel beweglicher, als man glaubt.

Die Registrierung, Verwaltung und Verlagerung kann in Abhängigkeit vom entsprechenden Hosting-Produkt erfolgen. Wann ist es sinnvoll, eine Domain zu verschieben? Wenn Sie Ihren Hosting-Provider wechseln, taucht die Problematik auf: Sollten Sie alle Ihre Domains auf den neuen Anbieter übertragen? Erklärungsbedürftig ist, wie bedeutsam und werthaltig die Domain ist, mit der Sie sich bewegen wollen.

Oftmals hat man eine ganze Serie von Domains angemeldet, von denen einige z.B. für Marketing- und Werbekampagnen verwendet werden. Aus administrativer Sicht wäre es ratsam, alle Domains auf den neuen Anbieter zu übertragen. Wenn die Domains auf unabhängige Websites verwiesen werden, können diese natürlich weiter vom bisherigen Anbieter verwaltet werden. Dies trifft auch dann zu, wenn Sie nur Umleitungen auf Inhalte des neuen Anbieters für diese Domains vornehmen möchten.

Ein weiterer Bereich sind die so genannten "vergessenen" Domains. Eine Providerumschaltung ist immer ein guter Anlass, unbenutzte Domains zu bereinigen und zu stornieren. Aber bevor Sie sie zurückschicken, sollten Sie ihren Preis überprüfen und attraktive Domain-Namen z. B. bei einem Domain-Händler wie Sedo offerieren. Bestens positionierte Domain-Namen können oft für 3- und 4-stellige Beträge weiterverkauft werden.

Ist jedoch die Domain ausschlaggebend für das Geschäft, ist die Lösung klar: Sie sollte immer bei dem Anbieter angemeldet werden, bei dem die Content für den Internetauftritt untergebracht sind. Wenn Sie Ihren Webshop z. B. deshalb ändern, weil Sie Ihren Webshop auf das Shopsystem eines anderen Providers umstellen wollen, sollten Sie - sobald das neue und getestete Shopsystem aufgebaut und erprobt worden ist - auch die zugehörige Domain auf diesen Anbieter übertragen.

Eine Domainübertragung, auch KK-Anwendung (Connectivity Coordination Application) oder KK-Anwendung oder Connectivity Coordination Application oder KK-Anwendung oder KK-Anwendung oder KK-Anwendung oder Verwaltungskontakt (Admin-C) einer Domain kann nur vom Eigentümer oder Administrator angefordert werden. Wenn Sie z.B. planen, Ihren Anbieter für eine DE-Domain zu wechseln, sollten Sie Ihren neuen Anbieter bitten, die Domain rechtzeitig zu übernehmen. Damit wird der effektivste vor Domain-Grabbing, der beleidigenden Erfassung von freigegebenen Domains, geschützt.

Sie sollten dann Ihrem derzeitigen Anbieter per Telefax oder Post mitteilen, dass Sie Ihre Domain stornieren und zum Transfers freischalten wollen, und ihn auffordern, Ihnen den Authentisierungscode ("Authorization Code") zu senden. Die Auth-Kennung ist quasi das Kennwort, mit dem der neue Anbieter berechtigt ist, die Domain zu Ã?bernehmen. Zahlreiche Domain-Hoster stellt für den Antrag auf Übertragungsfreigabe fertige Formblätter zum Herunterladen zur Verfügung.

Will ein Kunden seine Domain ändern, ist ein Anbieter prinzipiell dazu angehalten, den Auth-Code anzugeben. Der Auth-Code sollte sofort nach Erhalt an den neuen Anbieter weitergeleitet werden, damit dieser den Domaintransfer bei der für die betreffende Domain verantwortlichen Registrierungsstelle (NIC /Network Information Center) beantragen kann. Eine Übersicht, welche NIC-Administration für welche Domainendung verantwortlich ist, finden Sie bei der IANA (Internet Assigned Numbers Authority).

Abhängig von der Domainendung sind weitere oder andere Vorschriften zu befolgen, die von den jeweiligen NIC-Administrationen festzulegen sind. In der EU zum Beispiel bekommt der Domaininhaber eine so genannte FOA-Mail (=Formular der Autorisierung ) mit einem Verweis auf eine Webseite, auf der er den Autorisierungscode eintragen und den Transferstart genehmigen muss. Bevor Sie Domains wechseln, sollten Sie mit Ihrem neuen Hosting-Provider exakt klären, welche besonderen Konditionen beim Wechsel von Domains zu berücksichtigen sind.

Dies gilt auch für die Fragestellung, ob der neue Anbieter die dazugehörige Domainendung (TLD) überhaupt bereitstellt. Natürlich muss nach einem Domaintransfer die zugehörige Domain natürlich wieder aufgebaut und wiederhergestellt werden. Was geschieht mit den E-Mail-Konten während eines Domaintransfers? Insbesondere Firmen und Selbständige stellen sich mit einer eigenen Domain und Firmenwebsite im Netz vor.

Geschäfts-E-Mail-Konten werden der zugehörigen Domäne zugewiesen. Damit ist der Domainname ein automatischer Baustein der Business-E-Mail-Adressen. Wenn Sie Ihre Domain zu einem anderen Anbieter wechseln, was geschieht dann mit Ihren E-Mail-Konten? Das ein- und ausgehende E-Mail-Konto wird in der Regelfall auf dem betreffenden Hosting-Produkt abgelegt. Wenn das Hosting-Produkt vom Anbieter storniert und unwiderruflich entfernt wird, gehen auch alle E-Mails ohne vorherige Sicherung unter.

Die manuelle Übertragung von E-Mail-Konten während eines Domaintransfers ist jedoch zeitaufwändig. Ist ein Domainwechsel geplant, ist es ratsam, den E-Mail-Wechsel im Voraus durchzuziehen. Zahlreiche Hosting-Provider offerieren die Moeglichkeit, vor dem Wechsel einer Domain unter temporaeren Alias-Adressen namentlich gleichlautende E-Mail-Konten zu einrichten. Die E-Mail-Konten werden dann nach dem Domaintransfer wieder der jeweiligen Domain zugeordnet. Eine Domainverlagerung bedeutet nicht immer einen Anbieterwechsel.

Auch für einen Domainwechsel innerhalb eines Anbieters gibt es gute Anlässe. Weil in diesem Falle alle Domains bei demselben Hostingunternehmen angemeldet sind, können die notwendigen Domaintransfers in der Regel vom Auftraggeber über das Produktmanagementsystem des entsprechenden Hostinganbieters eigenständig durchgeführt werden. Dr. Wolf-Dieter M. B. ist Herausgeber und Verfasser des Blog & SEO Teams der Firma Hoste Europe mit Sitz in Berlin, einem der grössten Domain-Hosting-Anbieter in Europa.

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