Drucker Toner

Toner für Drucker

Die Toner sind Farbstoffe für elektrostatische Druckverfahren. Wofür steht der Toner und woraus besteht er? Hier erfahren Sie alles über originale und kompatible Toner.

mw-headline" id="Eigenschaften">Eigenschaften[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

In diesem Beitrag geht es um das Färbemittel in Drucker. Toners sind Farbstoffe für den elektrostatischen Druckprozess. 1 ] Sie werden hauptsächlich in Kopiergeräten und Lasern eingesetzt, um ein gedrucktes Bild auf einem Substrat, meist in Papierform, zu produzieren. Der Toner ist ein sehr dünnes Puder mit 5 bis 30 µm Partikeln. Dabei sind die Ansprüche an den Toner sehr hoch: Zum einen muss er die Voraussetzungen für das Druckergebnis erfüllen - auch tiefschwarz, feinste Skalenteilung ohne Schmutzeffekt und minimaler Kunststoffauftrag.

Auf der anderen Seite sollte der Toner auf so vielen Stoffen wie möglich kleben, aber nicht im System selbst (Fixierrollen). Darüber hinaus muss es den produktionstechnischen Voraussetzungen des Geräts entsprechen, darf keine Flüssigkeit aufnehmen und muss bis zur Anwendung in seiner Beschaffenheit unverändert sein. Ein wichtiger Indikator für einen Toner ist die Tonerabdeckung. Dies gibt an, wie viele Blätter mit den im Toner befindlichen Partikeln gedruckt werden können, bevor die Patrone gewechselt werden muss.

Der Abdeckungsgrad wird oft durch die 5-prozentige Abdeckung angezeigt (d.h. die Vermutung, dass eine Druckseite mit etwa 5 Prozent Toner gedruckt wird). Nach diesem Rechenmodell wird der Tonerkonsum auf der Grundlage einer Abdeckung von rund 2,8 Prozent bestimmt, was die Anzahl der gegebenen Seiten erheblich erhöhen kann. Die meisten Herstellerinformationen sind nach der ISO-Norm 19752 erstellt, auch hier wird von einer Abdeckung von 5 Prozent ausgegangen, obwohl die Produzenten den Tonerkonsum an drei verschiedenen Testzentren bestimmen ließen.

Einkomponententoner enthält die für den Bau einer so genannten Tonerpinsel notwendigen magnetischen Additive. Mit dieser " Pinsel " wird die Fotoleitertrommel angefasst, so dass die Tonerpartikel während des Kopiervorgangs auf die Fotoleitertrommel aufsteigen. Die Vorteile der Wartungsfreundlichkeit (Austausch einer einzelnen Kartusche) werden durch den höheren Tonerpreis ausgeglichen. Beim Farbtoner müssen die beiden Bestandteile Entwickler und Farbstoff voneinander unabhängig sein, um Verfärbungen zu verhindern.

Während in der Vergangenheit beim Austausch der Entwicklungseinheit der Bauträger separat ausgefüllt werden musste, ist er bei neuen Anlagen in den Entwicklungseinheiten vorhanden, so dass nur die Farbtoner über Kartuschen zugegeben werden müssen. Da ein zu hoher Entwicklergehalt die OberflÃ?che der Fotoleitertrommel wÃ?hrend des Druckprozesses beschÃ?digen kann, muss das MischungsverhÃ?ltnis der Einzelkomponenten gemessen werden.

Die Übertragungsflüssigkeit, auch falsch als "Flüssigtoner" bezeichnet, beinhaltet das tatsächliche Färbemittel als Dispersionspartikel (Pigmente), von denen einige unter 1 ?m verfügbar sind. Das freiliegende Fass rotiert in der Übertragungsflüssigkeit und absorbiert die Tonerteilchen. Übertragungsflüssigkeiten müssen nicht fixiert werden, und die geringe Korngröße ermöglicht eine bessere Papierqualität (siehe auch HP Indigo).

Die Tonerpartikel werden nach dem Aufbringen auf die mit ca. 5 kW beladene Fotoleitertrommel durch die elektrischen Einflüsse auf das am Fotoleitertrommel vorbei laufende, stärker belastete Blatt übertragen und anschließend durch eine Heizrolle (Elektrofotografie) verschmolzen/fixiert. Weil der Toner durch Hitze am Blatt befestigt wird, kann er auch durch Hitze gelöst werden.

Diese Verhaltensweise wird bei der so genannten Tonertransfer-Methode genutzt. Diese wird in der Regel auf Spezialfolien oder Papieren aufgebracht, auf denen der Toner nicht zu stark haften bleibt. Die Tonerabbildung kann nach dem Druck mit einem Bügeleisen oder einer Laminiermaschine von diesem Tonerträger auf T-Shirts, Metallschilder (z.B. Schilder) oder sogar kupferbeschichtete Leiterplatten aufgebracht werden.

Der Toner hat eine hohe Verschmutzungswirkung, weshalb er in der Regel in Gestalt von Einkomponententoner in verschlossenen Geräten (Tonerkartuschen) verkauft wird. Für die Säuberung von Lasern, Druckern, Kopierern usw. werden Spezial-Tonersauger eingesetzt. Sie können feine Tonerkörnchen auffangen und eine statische Entladung (und damit mögliche Schäden an den zu reinigendem Gerät) vermeiden.

Die umweltverträgliche Beseitigung ist im Abfallgesetzbuch festgelegt. Darüber hinaus sind die Produzenten zur kostenlosen Rücknahme leerer Tonerkassetten angehalten. Es ist auch möglich, Tonerkassetten mit Nachfülltoner nachzufüllen, um eine Entsorgungspflicht vollständig zu umgehen. 7 ] Mehrere auf diese Tätigkeit spezialisierte Firmen kauft Leertonerkartuschen zu einem Preis von 10 Cents bis 5 EUR pro Kartusche und verkauft sie nach dem Füllen, dem Ersatz von Verschleissteilen und der Erprobung als sogenannte umgebaute Toner.

Das gilt als umwelt- und wirtschaftspolitisch vernünftig, da die Tonerpatronen komplex und aus vielen unterschiedlichen Werkstoffen hergestellt sind. Auch in Deutschland ist es seit 2012 möglich, fehlerhafte Tonerkassetten zu recyceln. Deshalb werden Tonerpatronen zusammen mit sperrigen Abfällen in Recyclingzentren energetisch recycelt (Verbrennung).

Tonerkassetten dürfen nicht in den Restmüllbehälter entsorgt werden. Leerpatronen beinhalten auch Tonerreste und damit gesundheits- und umweltschädliche Schadstoffe. 8 ] Eine nicht ordnungsgemäße Beseitigung schliesst auch das Recycling oder gar die Wiedernutzung aus. Jahrgang 41, Nr. 17, Sept. 2007, S. 6039-6045, ISSN 0013-936X. Wirkung der langfristigen Inhalation von Toner auf die extrazelluläre Matrix in der Rattenlunge in vivo.

Ein: In: Toxikologie der Einatmung. Jahrgang 17, Nr. 3, Stand 3, MÃ??rz 2005, S. 153-159, ISSN 0895-8378. doi:10.1080/08958370590904517. 15788376 PMID. R. S. S. Slesinski, D. Turnbull: Exposition von Ratten durch chronische Einatmung bis zu 104 Wochen lang mit kohlenstofffreiem Magnetit-Fotokopiertoner. Jahrgang 27, Nr. 6, Nov. 2008, S. 427-439, ISSN 1092-874X. doi:10.1080/10915810802616560. DIE PMID 1948282822. Y.

Effekt von polymerisiertem Toner auf die Rattenlunge in einer chronischen Inhalationsstudie. Ein: In: Toxikologie der Einatmung. Jahrgang 21, Nr. 11, Sept. 2009, S. 898-905, ISSN 1091-7691. doi:10.1080/08958370802641938. DIE PMID 19681730. R. Bai, L. Zhang u. a.: Pulmonale Reaktionen auf Druckertonerpartikel in Mäusen nach intratrachealer Intillation. Jahrgang 199, Nr. 3, Dez. 2010, S. 288-300, ISSN 1879-3169. doi:10.1016/j.toxlet.2010.09.011. 0083754 PMID 20883754. Y.

Wir empfehlen, die Tonerkopie auf alveolare Makrophagen zu übertragen, die durch magnetometrische In-vitro-Auswertung bestimmt wurden. Jahrgang 40, Nr. 2, Stand 4. Mai 2002, S. 214-221, ISSN 0019-8366. PMID 12064564. Bundesinstitut für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz: ? In: Internationales Komitee für Normen e. V. (DIN 55943). In: DEUTZ ES S. (DIN 55943). Die Farbmittel-Ausgabe Nr. 2, Nr. 2, Nr. 2, Nr. 7.

DIN Taschenbuch 49. Berlin, Wien, Zürich 2012, ISBN 978-3-410-23202-5, S. 518. Tonerdeckungsgrad errechnen. Nr. 17, 2001, S. 26. Tonerpatronen im Müll- und Abfall-Lexikon Müll. de (Informationen zu Abfall und Entsorgung).

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