E Mail Marketing Rechtliche Grundlagen

E-Mail-Marketing Rechtliche Grundlagen

Gesetzliche Grundlagen des E-Mail-Marketings. Werbe-E-Mails sind seit langem ein beliebtes und effizientes Instrument im Direktmarketing. EMail-Recht, kann und sollte aber nicht als Rechtsberatung betrachtet werden. E-Marketing Aus- & Weiterbildung auf höchstem Niveau.

Rechtlicher Rahmen für E-Mail-Marketing

Es sind die gesetzlichen Rahmenbedinungen zu berücksichtigen - die auch von Jahr zu Jahr unterschiedlich sein können. Was in Deutschland und der Schweiz zu berücksichtigen ist, wird erläutert. Jeder, der in Deutschland und der Schweiz Mails zu Werbungszwecken versenden möchte, sollte daher mit den einschlägigen Vorschriften vertraut sein. Die Zusendung von Werbe-E-Mails erfordert prinzipiell die ausdrückliche Zustimmung des Empfänger.

Die Zustimmung steht unter unterschiedlichen Bedingungen: Dem Adressaten ist eindeutig mitzuteilen, mit welchen Inhaltsstoffen er einverstanden ist. Einwilligungserklärungen gelten nur für das beauftragte Unternehmertum. Umfasst die Zustimmung die Weitergabe an Dritte, sind diese ebenfalls zu benennen. Zu den Transparenzen gehören auch die Datenträger, auf die sich die Zustimmung erstreckt.

Das Transparenzgebot gilt auch für die E-Mails selbst: Die Betreffzeile darf nicht missverständlich sein. Prinzipiell kann nur das gefordert werden, was für die Leistungserbringung wirklich notwendig ist. Das Einverständnis kann auf elektronischem Wege erfolgen. Allerdings muss das Untenehmen diese Zustimmung nachträglich belegen können. Der Benutzer muss auch den Umfang der Zustimmung sehen und zurücknehmen können.

Auf der Grundlage dieser Beweispflicht des Unternehmens hat sich das Double-Opt-In-Verfahren durchgesetzt. Eine Mail mit einem Bestätigungstest wird hier an den Adressaten gesendet. Nur wenn der Adressat auf diesen Verweis anklickt, wird seine Zustimmung als Bestätigung gewertet. Im Gegensatz zu vielen Ansprüchen ist das Double Opt-in nicht rechtsverbindlich, sondern bringt die größtmögliche rechtliche Sicherheit.

Auch auf andere Weise, z.B. bei der Kontaktaufnahme auf einer Fachmesse, können sich die Adressaten für einen Rundbrief eintragen. Abmeldeverfahren, bei denen Benutzer z.B. während eines Checkout-Prozesses ein Ankreuzfeld ausschalten, sind zu unterlassen. In der Schweiz gibt es auch Anforderungen, die Massensendungen einhalten müssen, wenn sie keine strafrechtlichen und zivilrechtlichen Folgen als unlauteren Konkurrenzkampf haben sollen.

In der Schweiz ist auch für die Schweiz Offenheit unerlässlich: Der Adressat muss über die Verwendungszwecke seiner Angaben informiert werden. Für den Empfang der Werbesendungen muss der Adressat seine ausdrückliche Zustimmung erteilen. Ein Double Opt-In ist auch hier nicht zwingend erforderlich, sollte aber trotzdem üblich sein. Auf diese Weise sorgen die Firmen dafür, dass die registrierten Adressaten auch wirklich an dem Newsletter teilhaben.

Es muss möglich sein, dass sich der Adressat ohne weitere Gebühren und ohne großen Arbeitsaufwand von der Adressatenliste abmelden kann.

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