E Mail Werbung

E-Mail-Werbung

Newsletter-Versand oder E-Mail-Werbung ist eine feste Größe im Online-Marketing. Ja, aber richtig! E-Mail ist - beruflich genutzt - ein aufregendes Marketingtool, aber der Versand von Werbe-E-Mails ist nur bei Einhaltung der strikten Regeln des Spiels gestattet. Zwar werden Unternehmen tagtäglich mit Werbeanrufen und -faxen konfrontiert, dies ist jedoch ohne vorhergehende Genehmigung strengstens untersagt! Die einmal gegebene Willenserklärung kann bei Bedarf auch wieder aufgehoben werden.

Die rechtliche Situation bei E-Mails ist zwar komplexer, aber diese Werbeform ist gestattet, wenn der Sender die rechtlichen Vorschriften befolgt.

Der Versand von Werbe-E-Mails ist grundsätzlich untersagt, es sei denn, der Adressat hat seine Einwilligung gegeben (z.B. Newsletter-Abonnement). Für den Versand von korrekten Werbe-E-Mails ohne explizite Einwilligung müssen eindeutige Anforderungen erfüllt sein. Der Versand der Mail dient der direkten Werbung für unsere eigenen ähnlichen Artikel oder Leistungen. Die Empfängerin kann den Beleg kostenlos und ohne Probleme abweisen.

In der " Robinsonliste " ist der Adressat nicht dabei. Darüber hinaus muss der Absender seine Personalien offenlegen und die Werbung als solche auszeichnen. Bei Einhaltung dieser Regeln steht einer gelungenen Verständigung nichts im Weg. Darf man per Telephon, Telefax oder E-Mail werben?

E-Mail Werbung - IHK Pfalz

Der Versand von Werbebotschaften per E-Mail ist im Telekommunikationszeitalter eine gängige Anlagestrategie. Die Werbung per E-Mail ist jedoch nicht uneingeschränkt zulässig. Der Werbeträger E-Mail ist immer dann rechtswidrig, wenn keine vorhergehende ausdrÃ??ckliche Zustimmung des EmpfÃ?ngers eingeholt wurde. Das Double -Opt-In-Verfahren, bei dem der Werbetreibende zunächst eine Bestätigungs-E-Mail schickt und den Empfänger bittet, die Zustimmung durch einen Link zu überprüfen, ist nach Ansicht einiger Gerichtshöfe ein ausreichender Nachweis der ausdrÃ?

Der Werbetreibende hat im Falle einer Streitigkeit anzugeben und nachzuweisen, dass er zum Werbezeitpunkt eine ausdrückliche Zustimmung dazu erlangt hat. Die E-Mail eines Auftraggebers im Rahmen des Verkaufs von Waren oder Leistungen nutzt er diese Anschrift für die direkte Werbung für eigene gleichartige Waren oder Leistungen, der Auftraggeber wird zum Abholzeitpunkt und bei jeder Nutzung unmissverständlich informiert, dass er der Nutzung ohne andere Kosten als die Übertragungskosten nach den Grundtarifen beanstandet werden kann.

Im Falle der kommerziellen Mitteilung per E-Mail darf weder der Sender noch der wirtschaftliche Inhalt der Mitteilung in der Kopf- und Fußzeile versteckt werden, 6 Abs. 2 Slg. 2 AMG. ¿Wie kann ich mich gegen unbefugte E-Mails (Spam) verteidigen? Der Einzelanspruch auf Ansprüche wegen eines unfairen Wettbewerbsrechts, zu dem auch der einstweilige Rechtsschutz gegen Spam gehört, steht nur Wettbewerbern offen.

Grundvoraussetzung dafür ist, dass ein konkreter Wettbewerbsbezug vorlag. In Ermangelung eines konkreten Wettbewerbsverhältnisses können die von Spam betroffenen Personen entweder einen Verbraucherschutz oder eine andere geeignete Stelle im Sinn von 8 Abs. 3 Nr. 2 UWG, z.B. die Industrie- und Handelskammer, einbeziehen. Die Versendung einer einzigen unaufgeforderten E-Mail mit Werbung kann nach Ansicht des Bundesgerichtshofs einen unrechtmäßigen Verstoß gegen die Rechte des gegründeten und betriebenen Wirtschaftsunternehmens darstellen, da der Geschäftsbetrieb des Wirtschaftsunternehmens regelmässig gestört wird.

Ist die Übertragung einer einzigen E-Mail zulässig, ist mit einer regelmäßigen Übertragung von Werbe-E-Mails ohne vorhergehende Zustimmung verschiedener Versender zu rechne. Zudem können, sofern keine feste Gebühr festgelegt ist, weitere Gebühren für den Aufbau der Online-Verbindung und die Übertragung der E-Mail durch den Anbieter entstehen.

Technisch gesehen ist es auch möglich, so genanntes Spam mit Hilfe von Spamfiltern zu sortieren.

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