E Mail Werbung B2b

E-Mail-Werbung B2b

Ähnliche Beiträge Katharina Weis / 13. August 2018 9:30 Uhr / E-Mail Marketing / Laden....

Kaum ein branchenweit so heftig diskutiertes Topic wie die EU-Datenschutzverordnung (DSGVO) gibt es derzeit. Das ist kein Zufall, denn die neue Direktive definiert, wie Firmen in Zukunft mit persönlichen Angaben umgehen müssen. Es gibt einige Änderungen im E-Mail-Marketing.

Was B2B-Unternehmen erwarten können, haben wir den E-Mail-Marketing-Experten Inxmail gefragt. creativ360: Welche Effekte hat die DSGVO auf das E-Mail-Marketing im B2B-Bereich? Die DSGVO ist eine verabschiedete Richtlinie mit dem Zweck, die Datenschutzbestimmungen der EU-Bürger zu verstärken und zu standardisieren. B2B-Unternehmen bilden da keine Ausnahme. Jedes Unternehmen verwendet persönliche Informationen, nicht zuletzt die seiner eigenen Mittarbeiter.

Ausgenommen hiervon sind solche Angaben, die im Zusammenhang mit einer laufenden Geschäfts- oder Vertragsbeziehung erhoben werden: Für B2B-Unternehmen gibt es bei der Übermittlung personenbezogener Informationen Handlungsbedarf: Häufig wird E-Mail-Marketing an eine Behörde vergeben oder das Untenehmen kooperiert mit einem E-Mail-Marketing-Anbieter. Hierin ist die Übermittlung personenbezogener Informationen geregelt.

Zudem wird die DSGVO zu Veränderungen in der Aufbewahrung und Verwahrung von persönlichen Angaben führen. Die B2B-Firmen müssen in der Lage sein, Informationen zur Verfügung zu stellen, wenn ein Adressat wissen will, welche Informationen über ihn aufbewahrt werden. Die Verarbeitung personenbezogener Nutzerdaten von Personen unter 16 Jahren darf nur mit Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter erfolgen. Bei Nichteinhaltung der neuen Regelung durch die Betriebe besteht die Gefahr von Folgen.

creativ360: Auf was müssen die B2B-Firmen in den kommenden Jahren beim Versand von Werbe-E-Mails achten? Die Empfängerin oder der Gewinner bestätigen ihre oder seine E-Mail-Adresse im Eingang selbst. Das DOI-Mailing darf übrigens keine Werbung enthalten. Außerdem sollten mittelständische Betriebe darauf achten, die Zustimmung für jeden Verwendungszweck individuell einzuholen. Zu beiden Produktlinien gibt es einen eigenen thematischen Newsletter.

Möchten Sie Erkenntnisse über das Benehmen einzelner Newsletter-Empfänger gewinnen, müssen Sie deren Zustimmung zur Personenverfolgung eingeholt haben. Die Adressdatenbank ist eine wesentliche Basis im E-Marketing. Nun müssen die Firmen mitteilen, wann sie die Verarbeitung von EU-Bürgern außerhalb der EU vornehmen und welche Datenschutzbestimmungen gelten. Dies trägt zum einen dazu bei, die EU-Bürger zu schützen und zum anderen die Offenheit zu erhöhen.

creativ360: Welche Möglichkeiten bietet die DSGVO B2B-Unternehmen im E-Commerce? Zahlreiche Konsumenten legen ihre Informationen sowohl bewußt als auch unbewußt im Netz offen. So kann sich die betroffenen Personen zum Beispiel bei der Weitergabe von Informationen an Dritte nicht daran errinern, dass sie ihre Zustimmung zu diesem Zweck erteilt haben.

Die DSGVO gibt den EU-Bürgern somit mehr Kontrollmöglichkeiten bei der Nutzung ihrer personenbezogenen Nutzer. Für B2B-Unternehmen im E-Mail-Marketing bieten sich damit sowohl Möglichkeiten als auch Kosten für die Anpassung von Registrierungsformularen und E-Mail-Verteiler. Mit der DSGVO erhält die Datenschutzkonformität aus Sicht des Kunden eine neue Bedeutung. Durch die Erhöhung der Transparentheit können Sie vertrauliche Firmen einfacher aufspüren.

Damit werden letztendlich diejenigen Betriebe entlohnt, die bereits auf rechtskonforme Abläufe angewiesen sind. So erhöht sich zum Beispiel die Qualität der Informationen, weil der Einzelne der Nutzung seiner Informationen zustimmt und daher explizit an einem Anzeigenangebot mitwirkt. Auf diese Weise kann ein qualitativ hochstehender Adressstamm aufgebaut werden - eine wesentliche Grundlage und zugleich Erfolgsfaktor im E-Commerce.

Nach der DSGVO müssen Firmen eine Inventur durchführen, um zu ermitteln, wo persönliche Angaben bearbeitet und aufbewahrt werden. Bei vielen Firmen werden persönliche Angaben in unterschiedlichen System hinterlegt, von denen einige verschiedene Arten von Angaben enthalten. Hier sollten die Firmen den Handlungs- und Ordnungsbedarf aufdecken. Besonders große Chancen im E-Mail-Marketing liegen in dem vertrauenswürdigen Umgang der Empfänger: Mit der Zustimmung zur Nutzung ihrer Nutzungsdaten zeigen sie ein großes Interessen.

Dies kann entweder für ein bestimmtes Erzeugnis, eine bestimmte Leistung oder ein bestimmtes Unter-nehmen erfolgen. Auf diese Weise erzeugen B2B-Unternehmen ein einzigartiges Kundenerlebnis, das sich wiederum günstig auf die Kundentreue und den Verkauf auswirkt. Schlussfolgerung: Die DSGVO enthält einige Neuerungen für B2B-Unternehmen im Bereich des Umgangs mit persönlichen Vorgängen. Nützen Sie die Zeit und setzen Sie sich intensiv mit dem Themenbereich auseinander und initiieren Sie geeignete Gegenmaßnahmen.

Übergreifende Abläufe und Workflows, in denen persönliche Informationen bearbeitet werden, können oft identifiziert werden.

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