E Mail Werbung B2b Erlaubt

E-Mail-Werbung B2b erlaubt

Der Mai 2018 auf Ihrer Mailingliste ist weiterhin erlaubt. Eine praktische Anleitung für B2B-Vermarkter Das ist die Datenschutz-Grundverordnung - kurz DSGVO. 40% der Vermarkter gehen davon aus, dass ihre derzeitige Geschäftsstrategie mit der DSGVO ausfallen wird. So haben die englische Datenschutzaufsichtsbehörde, das Büro des Informationsbeauftragten (ICO), Honda und FlyBe vor kurzem schwere Sanktionen gegen Honda für ihren fahrlässigen Umgang mit E-Mail-Daten verhängt - und die DSGVO kündigt hier eine weitere Verschärfung an!

Wir haben in den vergangenen zwölf Monate unsere eigenen unternehmensinternen Abläufe dahingehend angepasst, dass unsere (E-Mail-)Marketingkampagnen mit der DSGVO in Übereinstimmung gebracht werden. Diese Erfahrungen wollen wir mit Ihnen gemeinsam machen, um Ihnen zu verdeutlichen, wie Sie auch nach der EinfÃ??hrung der DSGVO das E-Mail-Marketing weiter nÃ? Was hat die DSGVO für das E-Mail-Marketing zur Folge?

Das DSGVO ist der Sammelbegriff für eine ganze Serie neuer EU-Vorschriften zum Datenschutz. Das DSGVO baut auf den geltenden Datenschutzbestimmungen auf und überführt sie in das digitale Zeitalter. 53% aller E-Mails sind laut einer Untersuchung von Return Path Werbung. Deshalb ist es nicht verwunderlich, warum E-Mails in absehbarer Zeit von den DSGVO-Aufsichtsbehörden streng überwacht werden, denn Sie und Ihr Haus brauchen nun eine Zustimmung (oder eine andere Rechtsgrundlage) zum Versand solcher Emails.

Selbst wenn Sie zu den 59% der B2B-Unternehmen gehören, die kein E-Mail-Marketing durchführen, kann jede E-Mail, die Sie an eine Empfängergruppe schicken, als E-Mail-Marketing betrachtet werden - selbst wenn Sie die E-Mail von Ihrem privaten Outlook-Konto verschicken. Daher ist es so notwendig, die Veränderungen durch die DSGVO zu nachvollziehen!

Damit Ihre E-Mail-Kampagne nicht im Widerspruch zur DSGVO steht, haben wir einige der Veränderungen oder Verfahren zusammengestellt, die Sie nach den neuen Datenschutzgesetzen einhalten müssen. Im Falle der DSGVO ist vieles "eine Interpretationsfrage ", weshalb Technologieanbieter dazu neigen, sich mit eindeutigen Lösungen zurückzuhalten.

Sind Sie es satt, von Ihren Partnern nur ungenaue Informationen zu bekommen, dann sind Sie bei uns an der richtigen Adresse. Gerne stehen wir Ihnen bei allen weiteren Anfragen rund um DSGVO und E-Mail-Marketing zur Verfügung. Wie verfahren Sie mit vorhandenen Teilnehmern? Die Handhabung der vorhandenen Adressdaten und die Fragestellung, ob der Zugang zu Menschen, die bereits vor dem Stichtag des Mailings in Ihrem Verteiler waren, noch erlaubt ist, sind eine der grössten Fragestellungen im Rahmen von DSGVO- und E-Marketing.

Können Sie also weiter Mitteilungen an bestehende Teilnehmer senden? Wenn es in Ihrer Verteilerliste Leute gibt, die ausdrücklich zugestimmt haben, vor dem 27. Juni 2018 Marketing-E-Mails von Ihnen zu empfangen, können Sie ihnen weiter Mitteilungen senden - vorausgesetzt, sie haben zugestimmt. Enthält Ihre Verteilerliste jedoch auch Teilnehmer (außer Kunden), die der Verteilerliste zugeordnet wurden - z.B. weil das Kontrollkästchen standardmäßig angekreuzt wurde oder die Angaben aus einer erworbenen Verteilerliste kommen - müssen Sie Ihre Zustimmung nachholen.

Vor einigen Jahren hat Ihr Unternehmen/Organisation die Zustimmung Ihrer Kundschaft eingeholt und ein Online-System mit bereits aktiven Checkboxen genutzt. Nun ist absehbar, dass diese Form der Zustimmung ab dem 24. April 2018 unwirksam sein wird. Diese Zustimmung muss Ihr Unternehmen/Organisation nochmals eingeholt werden, wenn es die Verarbeitung der eingegebenen Informationen fortsetzen möchte.

Sind Sie sich nicht sicher, wie Sie Ihre Zustimmung verlängern können? Das Einverständnis zur Verarbeitung der Daten und die Aufbewahrung dieser Zustimmung sind die Grundpfeiler der grundlegenden Datenschutzverordnung. Damit Sie im Verhältnis zu Ihren bisherigen Teilnehmern im Zusammenhang mit der DSGVO auf der sicheren Straßenseite sind, können Sie eine Aktion durchführen und Ihre Benutzer bitten, ihre Zustimmung zu verlängern.

Selbstverständlich können Sie auch die Art und Weise wählen, wie JD Ifspoon funktioniert und Ihre komplette E-Mail-Datenbank (mehr als 650.000 Abonnenten!) ganz unkompliziert auflösen. Statt dessen empfiehlt es sich, eine Werbekampagne zu beginnen und an alle Kontaktpersonen auf Ihrer Mailing-Liste zu schreiben, die nicht ausdrücklich zugestimmt haben. Auch wenn Sie eine solche Aktion an Teilnehmer senden und diese nicht aktiviert werden (z.B. die E-Mail nicht öffnen), müssen Sie sie aus Ihrer Mailing-Liste entfernen.

Dies liegt daran, dass es nur erlaubt ist, E-Mails an Teilnehmer zu senden, die ihre Zustimmung gegeben haben, und dass sie keine E-Mails an Teilnehmer senden dürfen, die ein Abo storniert oder abgelehnt haben - dies trifft auch auf diese zu. Nun können Sie vielleicht glauben, dass Sie sich von Ihrer ganzen Mailing-Liste trennen können, wenn Sie alle Teilnehmer um eine erneuerte Zustimmung ersuchen.

Kannst du wirklich von deinen bisherigen Teilnehmern eine erneute Anmeldung aufzeigen? Mit folgendem Beispiel wollen wir diese Problematik beleuchten, was verdeutlicht, dass die DSGVO auch eine reale Chance für Wachstum ist. Das Royal National Lifeboat Institution (RNLI) hat 2017 zwei E-Mail-Kampagnen verschickt und seine rund 9.000 Teilnehmer gefragt, ob sie auch in Zukunft Werbebotschaften empfangen wollen.

Die Aktion hat entgegen allen Erwartungshaltungen erreicht, dass mehr als 450.000 Teilnehmer ihre Zustimmung (und die Durchschnittsspende verdreifacht) (re) gegeben haben! Wir als Marketingprofis sind sicher alle auf die Vermutung gestoßen, dass wir, wenn ein potenzieller Kunde ein Popup- oder Webformular ausfüllt, seine E-Mail-Adresse ganz einfach in unsere Mailing-Liste aufnehmen und ihm Werbekampagnen zusenden können.

Bei der DSGVO muss jeder Interessierte ausdrücklich der Verwendung seiner Angaben für werbliche Zwecke zugestimmt haben. Möchten Sie E-Mails an einen Interessierten senden, muss dieser ausdrücklich damit einverstanden sein, Ihren Rundschreiben zu abonnieren. Das folgende Formblatt (links) enthält z. B. die Erlaubnis zur Verwendung für werbliche Zwecke und die Genehmigung unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen, wenn sich ein Interessierter für unsere Probeversion registriert hat.

Das Einverständnis war mit der Dienstleistung verknüpft und es war nicht klar, was der Betroffene mit dem Einverständnis zu den AGB erhalten hat. Mit dem neuen Formblatt (rechts) haben Interessierte nun die Gelegenheit, über die jeweiligen Ankreuzfelder eine aktive Zustimmungserklärung für die werbliche Verwendung zu geben und unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu zustimmen. Eine Verknüpfung zu Ihrer Datenschutzerklärung in allen Netzformularen ist sehr hilfreich, da Sie die Daten den Teilnehmern und potenziellen Kunden zur Verfugung stellen müssen, bevor sie Ihre Genehmigung geben, damit sie eine sachkundige Entscheidungsfindung vornehmen, wissen, worauf sie sich einlassen, und wissen, wie sie ihre Genehmigung widerrufen können.

Nachdem alle Web-Formulare überprüft und revidiert wurden und Ihre Interessengruppen deutlich sehen können, dass sie mit ihrer Verwendung für zu Werbezwecken einverstanden sind, müssen Sie diese Zustimmung in einer DSGVO-konformen Gesamtlösung abspeichern. Es gab eine Menge Unklarheiten im Zusammenhang mit Double Opt-in und Einwilligungsfragen, und viele Firmen waren der Meinung, dass der bestmögliche Weg, die Zustimmung zu erfassen, die Umsetzung von Double Opt-in ist.

Eine gute Neuerung ist, dass Double Opt-In keine DSGVO-Anforderung ist. Der Prozess wird nach wie vor als Best Practice für E-Mail-Marketing angesehen, aber Sie sind nicht verpflichtet, auf kurze Sicht Double Opt-in vorzusehen. Doch auch wenn die DSGVO dieses eine Vorgehen nicht vorsieht, gibt es einige andere Vertriebsprozesse, die von den neuen Regelungen beeinflusst werden, wie z.B. die Marketing-Automatisierung und die Pflege der Kontakte.

Dies trifft insbesondere dann zu, wenn sich Ihre E-Mail-Kampagnen an potenzielle Kunden richten, die sich bereit erklärt haben, sie für Werbezwecke aufzubereiten. Durch die Automation im Bereich des Marketings hat sich das Thema E Mailmarketing fundamental gewandelt. Bei der DSGVO sollten Sie sorgfältig darüber nachdenken, ob Sie ein automatisches Marketingkonzept nutzen. Erstens dürfen Sie keine automatisierten E-Mails an Menschen versenden, die nicht ausdrücklich dem Empfang solcher E-Mails zustimmen.

Selbst wenn Ihre Teilnehmer zugestimmt haben, müssen Sie die Segmentation umdenken! Aber wenn Sie die herausgefilterten Daten über die verspäteten Zahler unter Ihren Käufern nutzen, um diesen eine E-Mail-Nachricht zu senden, sie an die Bezahlung zu errinern und sie durch den Bezahlvorgang zu führen, ist das in Ordnung.

Das DSGVO betrifft nicht nur die Abläufe in der Marketing-Automatisierung und den Handling von neuen Teilnehmern, sondern auch den Handling von vorhandenen Teilnehmern, die aus einer Mailing-Liste gestrichen werden moechten. Das " Recht, vergessen zu werden " ist besonders für das E-Mail-Marketing von Bedeutung. Zur Sicherstellung der DSGVO dürfen Sie Werbebotschaften nur an Interessierte versenden, die ausdrücklich dem Erhalt solcher Botschaften von Ihnen zustimmen.

Aber was passiert, wenn jemand keine weiteren Mitteilungen mehr empfangen möchte? Eine Stornierung in allen E-Mail-Kampagnen mag für viele bereits gängige Verfahren sein, aber eine unserer Untersuchungen hat ergeben, dass 8% aller B2B-Unternehmen noch keine Stornierungslinks senden. Zur Sicherstellung der DSGVO-Konformität sollten Sie Ihren Benutzern eine unkomplizierte und unkomplizierte Methode anbieten, um den Empfang von E-Mails aus Ihren E-Mail-Marketingkampagnen zu stoppen.

Wenn Sie keine weiteren Informationen von uns wünschen, können Sie hier nachlesen. Du möchtest keine weiteren News von uns bekommen? Du möchtest nicht mehr über Neuheiten auf dem Laufenden gehalten werden? Aber nicht nur, dass Sie Ihren Kunden eine rasche und unkomplizierte Abmeldung gestatten sollten, sondern Sie sollten ihnen auch die Fähigkeit geben, das Abo selbst zu managen und zu entscheiden, welche Arten von E-Mails sie von Ihnen empfangen wollen.

Der DSGVO ermutigt die Vermarkter nachdrücklich, den Teilnehmern nach Möglichkeit so viele Möglichkeiten wie möglich anzubieten. Am besten geht das über die Abonnentenverwaltung, bei der die Teilnehmer (die Betroffenen) selbst entscheiden können, welche Daten sie empfangen werden. Eine gute Abonnentenverwaltung erlaubt es den Teilnehmern, über verschiedene E-Mail-Nachrichten, ihre Frequenz (täglich, wöchentlich, monatlich) und auch über das Speichermedium (Video, SMS, E-Mail) zu entscheiden, so dass sie die vollständige Übersicht haben, wie oft sie kontaktiert werden wollen.

Keine Sorge, wenn Ihre Kundschaft nicht so oft von Ihren erfahren möchte, wie Sie es vielleicht wollen. Email-Marketing ist nach wie vor der beliebteste Marketing-Kanal für B2B-Unternehmen. Daher ist es besonders bedeutsam, auch nach der Umstellung auf die DSGVO im E-Mail-Marketing alles richtig zu machen, denn es ist nicht zu erwarten, dass dieser Vertriebskanal in naher Zukunft an Bedeutung verlieren wird.

Den Teilnehmern eine einfache Kündigungsoption anbieten. Lassen Sie Ihre Kunden selbst entscheiden, welche Angebote sie von Ihnen wünschen. Denke daran: Bei der DSGVO geht es um die Verständigung mit Personen, die von dir Daten empfangen wollen. Ja, Sie werden die Ihrer aktuellen Kunden verloren haben, die Ihre E-Mails ohnehin nicht auslesen.

Was bleibt, sind diejenigen, die ausdrücklich damit einverstanden sind, Botschaften von Ihnen zu empfangen, Ihre Botschaften zu studieren und auf Ihre E-Mail-Kampagnen zu antworten. Auf diese Weise können Sie im E-Mail-Marketing schnellere und effizientere Kennzahlen erreichen, einschließlich höherer Response-Raten und höherer Erlöse. Also ist es am besten, die Furcht vor der DSGVO zu überwinden und sich auf ein noch besseres E-Mail-Marketing zu konzentrieren!

Sind Sie auf der Suche nach einer neuen E-Mail-Marketingsoftware mit integrierter CRM- und DSGVO-Funktionalität? Sie müssen sich also keine Gedanken darüber machen, ob Sie Werbekampagnen an Leute senden, die nicht auf Ihrer Mailing-Liste sein sollten, denn das kommt nicht in Frage! Falls Ihre Kunden sich vom Newsletter austragen wollen, können sie dies ganz unkompliziert über unser Privacy Management Center tun.

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