E Mail Werbung ohne Einwilligung

E-Mail-Werbung ohne Zustimmung

An wen darf ich E-Mails ohne Zustimmung versenden? Warnung vor Werbung per E-Mail? Das ist ohne Zustimmung Spamming.

Wahrscheinlich vergeht kein Tag, an dem Sie keine unerwünschte Werbung per E-Mail erhalten. Weil die Werbung per E-Mail ohne Zustimmung des Adressaten Spam ist und zu einer Warnung mit Kosten für Sie werden kann. Dies betrifft sowohl Verbraucher als auch Unternehmer! Sie sollten für gewisse Offerten des Betriebes per E-Mail werben.

Somit hat auch der später Beklagte mehrere E-Mails mit der der Werbeaktion entsprechenden Werbung an seine Geschäfts-E-Mail-Adresse erhalten. A erklärte, dass der Beschwerdeführer bereits seine Zustimmung zur Werbung gegeben habe, indem er das Freeware-E-Mail-Programm für sein Geschäfts-E-Mail-Konto heruntergeladen habe. Die Klägerin war aber auch bereits innerbetrieblich auf die so genannte "Robinsonliste" aufgenommen worden, d.h. zu den blockierten E-Mail-Adressen hinzugekommen.

Demgegenüber hat der Antragsteller jeder Verwendung seiner persönlichen Angaben Widerspruch eingelegt, wenn und soweit diese nicht auf seinen Name und seine Adresse begrenzt ist. Die Unterlassungsklage des Beschwerdeführers wurde vom BGH (Az. VI ZR 721/15) bestätigt. Die Versendung von Werbung per E-Mail stellt einen illegalen Angriff auf das etablierte und betriebene Wirtschaftsunternehmen im Wirtschaftsbereich dar.

Hierdurch kann der Antragsteller ein Unterlassungsrecht nach 1004 Abs. 1 S. 2, 823 Abs. 1 und 831 BGB einfordern, jedenfalls soweit keine Ausnahmeregelung nach § 7 Abs. 3 UWG besteht. Der unaufgeforderte Versand von Werbung per E-Mail wurde operativ durchgeführt und behinderte den Geschäftsbetrieb der Klägerin.

Firmen müssen die E-Mails individuell betrachten und (wenn man der Ansicht von A folgt ) erst nach einem Einspruch in Zukunft keine Werbung mehr bekommen. Es ist jedoch unzumutbar, dass ein Recht auf Unterlassung vorliegt, und es ist auch ersichtlich, in welchem Ausmaß und für welche Waren und/oder Leistungen diese Zustimmung gilt.

Vorgefertigte Zustimmungen, die, wie im vorliegenden Falle, nicht spezifisch genug sind, verletzen 7 UWG und sind daher wettbewerbsschädlich. Ein versteckter oder nachrangiger allgemeiner Einverständnis ist nicht dazu angetan, den Versand von Werbung per E-Mail zu untermauern! Jeder, der Werbung per E-Mail versenden möchte, sollte zunächst die ausdrÃ??ckliche Zustimmung des EmpfÃ?ngers eingeholt werden.

Das Versenden von Werbung ohne effektive Zustimmung ist sowohl gegenüber Konsumenten als auch gegenüber Unternehmern nicht zulässig und kann zu einer Kostenwarnung aufkommen.

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