Email Grüße

E-Mail-Grüße

Seid gegrüßt: Ein freundlicher, bester oder herzlicher Gruß? Ob mit freundschaftlichen, besten oder herzlichsten Grüßen: Welche Begrüßungsformeln sind aktuell? "Hochachtungsvoll begrüßt aus dem Märchen Geburtsort der Brüder Grimm: Hanau", das war unter einer E-Mail, die uns vor einiger Zeit erreicht hat. Die Begrüßung bleibt in Gedächtnis und sorgt für Diskussion in der Redaktion: "Seit einigen Jahren sind die Begrüßungsformeln immer individuellerer und verbindlicher geworden", bekräftigt sie, "In der Vergangenheit wurde von Ihnen, sehr verehrter Herr und sehr geehrte Frau, sehr geehrte Frau Doktor.

Firmen wollen ihren Kundinnen und Endkunden klarmachen, dass sie massgeschneiderte Offerten haben - und das drücken sie durch individuelle Grüsse in der Business-Mail aus. "Paßt die Begrüßung zum Betrieb? Der andere Teil der neuen Freiheit: Die Begrüßungsformel muss zum Betrieb mitspielen. Deshalb sollte sich ein Untenehmen bei der Auswahl der Begrüßungsformel fragen: Welches Bild, welche Aussage soll ich ausdrücken?

Klassik: "Lieber" Das sagt der Experte: Der erste Kontakt ist immer noch eine gute Ansprache - und in konservativen Umgebungen ist er durchaus verbreitet. Der Experte sagt: Formal und freundlich, aber nicht ganz so weit weg wie "Lieber" - eine gute Entscheidung. Vertraute: "Liebe" Das sagt der Experte: Nicht inflatorisch und benutzt es von vornherein für Anreden.

Der Experte sagt: "Hallo" Das ist es, was der Experte sagt: Nur in Ordnung als Ansprache, wenn es eine schnelle und informelle Kommunikation zwischen Peers und Kolleginnen gibt. Regionale: "Servus / Grüß Gott / Moin Moin Moin" Das sagt der Experte: Eine Variante, wenn Ihr Angebot oder Ihre Leistung eine starke lokale Anbindung hat oder Sie und der Adressat Ihrer Botschaft aus der selben Región kommen.

Klassik: "Mit herzlichem Gruß" Das sagt der Experte: Nicht sehr originär, aber ok beim ersten Kontakt, wenn Sie noch nichts über den anderen wissen. Ebenso formell, aber etwas moderner: freundschaftliche Grüße. Ein wenig informeller: "Mit besten Grüßen". Der Experte sagt: "Mit besten Grüßen" ist eine gute Wahl für alle, die eine Abwechslung zwischen freundschaftlichen und aufrichtigen Grüssen anstreben.

Sogar noch informeller: "Grüße". Der Experte sagt: "Viele Grüße" ist eine geeignete Begrüßungsformel, wenn Sie formlos und mehrfach schreiben. Bekannt: "Mit freundlichen Grüßen". Der Experte sagt: "Wenn man sich überhaupt nicht erkennt, finden manche Leute warme Grüße merkwürdig. Die Begrüßung sollte daher mit Vorsicht erfolgen.

Warmherzige Grüße nach persönlichem Gespräch signalisieren Anerkennung und stellen eine persönliche Beziehung her. Liebend: "Liebesgrüße". Der Experte sagt: "Das ist sehr individuell und daher für den ersten Gespräch nicht geeignet - viel zu weit weg. Aber wenn man schon einmal kräftig und mehrmals zusammen gearbeitet hat, können freundliche Grüße sicherlich eine Möglichkeit sein.

Verliebt: "Grüße". Der Experte sagt: "Das hört sich für manche Menschen merkwürdig an - fast so, als ob man seine Grüße selbst lobt. Die Empfängerin bestimmt, wann ein Empfang wunderschön ist. Der Experte sagt: Es wird als achtsamer empfunden, nicht die eigene Ortschaft, sondern den Ursprungsort des Empfängers zu nennen:

In Bezug auf das Wetter: "Sonnige Grüße". Auch, verbunden mit einem Ortsbezug: "Warme Grüße aus dem frühjahrsähnlichen bzw. komplett regnerischen bzw. schneebedeckten, weihnachtlichen oder trübe Hamburg". Der Experte sagt: "Es kann sehr schön erscheinen, wenn man sich ein wenig kennengelernt hat - wie ein kleines schriftliches Gespräch: Es zeigt dem Adressaten der E-Mail, dass das Gespräch über den bloßen Geschäftsinformationsaustausch weit hinausgeht. Dann ist es an der Zeit, sich zu informieren.

Der Experte sagt: "Bei aller Leidenschaft für das Thema Zeiterfassung können Sie dies in einer SMS nur dann tun, wenn Sie einen Terminkalender kurz und formlos bestaetigen wollen und es so rasch wie moeglich tun muessen. In allen anderen Fällen scheint es ungezwungen und undankbar - zumal es eine Alternative gibt, die keine Zeit kostet: Viele Mail-Programme können MfG durch " Mit herzlichen Grüssen " ersetzten.

Sie können auch das Begrüßungsformular in Ihre E-Mail-Signatur aufnehmen. Grüße statt Wünsche: "Ein guter Wochenbeginn " / "Ein nettes Wochenende" Das sagt der Experte: Grüße sind eine gute Gelegenheit, die E-Mail individueller zu gestalten. Allerdings ersetzten sie nicht die Begrüßung am Ende der e-Mail. Der Experte sagt: "Gruß" scheint sehr kurz zu sein.

Fünffache aus dem Geschäftsalltag - mit Apfelschafgrüßen, Glücksgefühlen und dem kochend heissen Wunsch, den Gesprächsthemapartner abends um drei Uhr morgens auf dem Mobiltelefon zu erreichen.

Mehr zum Thema