Email Marketing Schweiz

E-Mail-Marketing Schweiz

Steigern Sie das Wachstum Ihres Unternehmens und nutzen Sie E-Mail-Marketing als effektives Instrument - wir zeigen Ihnen, wie. Rechtsgrundlagen D Opt-In, Double-Opt-In oder Opt-Out. Hier können Sie sich informieren, welche Möglichkeiten es gibt, die Zustimmung der Empfänger einzuholen und welche rechtlichen Grundlagen Sie im E-Mail-Marketing beachten müssen. Vor allem für KMU stellt der Newsletterversand eine kosteneffiziente Möglichkeit dar, Kunden anzusprechen und für sich zu gewinnen. Gleichwohl ist beim Versenden von Newsletter die Rechtslage in der Schweiz zu diesem Thema zu beachten.

Art. 3 Abs. o des Lauterkeitsgesetzes (UWG) reguliert seit dem Stichtag 31. Dezember 2007 den Massensendung von Werbebotschaften per E-Mail. Diese Vorschrift ist auch beim Versenden von Newslettern zu befolgen. Im Antispamartikel des UWG heißt es: Um die Erlaubnis oder Zustimmung des Empfängers zu erhalten, können unterschiedliche Vorgehensweisen verwendet werden:

Opt-Out, Opt-In und Double-Opt-In. Bei der so genannten Abmeldung wird eine unerwünschte Begrüßungs-E-Mail verschickt, in die eine Abschaltfunktion eingebunden ist, beim Abmelden vor dem Versenden einer E-Mail wird die Zustimmung des E-Mail-Empfängers eingeholt, es wird aber keine Bestätigungs-E-Mail verschickt. Das Opt-in muss online durchgeführt werden, indem ein vom Nutzer festgelegtes Kästchen aktiviert wird. Dabei ist es von Bedeutung, dass das Kontrollkästchen selbst vom E-Mail-Empfänger aktiviert wird.

Diese Zustimmung kann auch außerhalb des Unternehmens erfolgen, z.B. auf einer Fachmesse oder im Zuge des Erstkontaktes mit potenziellen Käufern. Bei dem so genannten Double Opt-In wird vorab die Zustimmung einholt und eine Bestätigungs-E-Mail mit einem Link verschickt, die vom Adressaten angeklickt werden muss, um die Zustimmung zu erteilen. Das schweizerische Recht legt die nachstehenden drei Voraussetzungen fest, unter denen der Versandt von Newsletter in der Schweiz zulässig ist.

Der Adressat hat seine Einwilligung zum Erhalt von E-Mails erteilt. Das heißt, es werden die richtigen und kompletten Absenderdaten benötigt. Für E-Mails wird die Einbindung eines Imprints empfohlen. Speziell für Newsletter wird ein Web-Link empfohlen, der es dem EmpfÃ?nger erlaubt, sich ohne Probleme abzumelden.

E-Mails, die die oben genannten drei Voraussetzungen nicht erfuellen, können als Spams und damit als unfairer Wettbewerbsverzerrungen angesehen werden, die strafrechtlich und privatrechtlich geahndet werden. Im UWG sind in Deutschland die rechtlichen Rahmenbedingungen für E-Mail-Marketing ebenso wie in der Schweiz festgelegt. Nach § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG ist von einer unangemessenen Beeinträchtigung vor allem bei der Bewerbung mit elektronischen Medien auszugehen, wenn die Empfänger ihre Zustimmung nicht erteilt haben.

Bei der Versendung von Werbe-E-Mails in Deutschland ist zu beachten, dass eine ausdrückliche Zustimmung des Empfängers vorhanden ist und die Adresse des Versenders ersichtlich ist. Nach diesen Vorschriften dürfen in Deutschland keine E-Mails an eine Person gesendet werden, um erst dann um Zustimmung oder ein Abonnement zu ersuchen.

Sie können für die Erstellung eines Angebots und die Einholung der Zustimmung verwendet werden. Im Jahr 2004 wurde in den USA der CAN-SPAM Act (Controlling the Assault of Non-Solicited Pornography and Marketing Act) in Kraft verabschiedet. Irreführung der Überschriften ist untersagt, d.h. die Überschriftenzeile darf den Adressaten nur über den tatsächlichen Gehalt der Nachricht unterrichten.

Entscheidender Unterscheid zwischen der Schweiz, Deutschland und den USA im Bereich E-Mail-Marketing ist das Opt-out-Prinzip. In der Schweiz und den USA gibt es in dieser Hinsicht weniger strenge Gesetze, da ein Opt-out für den legalen Versand von Werbematerial ausreichend ist, während die Direktiven in Deutschland restriktiver sind, da ein Opt-in obligatorisch ist.

Die folgende Liste enthält die wesentlichen Voraussetzungen, die für ein richtiges E-Mail-Marketing in der Schweiz wichtig sind.

Mehr zum Thema