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Die neuesten Tweets von Thüringer Allgemeine (@TAOnline). Employer profile of Thüringer Allgemeine Mitarbeiter-Beteiligungs-GmbH in Erfurt - information, job offers, pictures, videos and more. thüringische Allgemeine: "Sie haben diese Menschen schlechter als andere Menschen behandelt."

Für eine Handlung in der Erfurter Bahnhofshalle hatte der Ansager kurz nach 6 Uhr morgens um Aufmerksamk. Die Erfurter interpretierten die Vornamen von 101 Juden, Kinder und Männer, die vor exakt 70 Jahren hier verhaftet und über Weimar nach Belzyce in Ostpolen abgeschoben wurden.

Keine dieser Erfurterinnen und Erfurter übersteht den Völkermord. Die 88-jährige Inge Breithaupt war am gestrigen Morgen unter den Teilnehmerinnen der vom Gedenkort für Kinder und Jugendliche mit freundlicher Genehmigung der Deutschen Bundesbahn ins Leben gerufenen Gedenkkampagne. Bei Inge Breithaupt ist einer der beiden Vornamen bekannt. Der damals 55-jährige Suhler Händler Leopold Levi, der zum Abschiebezeitpunkt in Erfurt war.

Mehr als 500 jüdische Menschen aus ganz Thüringen waren anfangs Juli 1942 nach Weimar bestellt worden und wurden in einer großen Rinderhalle hinter dem Hauptbahnhof (der heutigen Rinderauktionshalle) zusammengedrängt bis sie nach Osteuropa transportiert wurden. Vor dem Umzug durch die NS-Nationalisten nach Erfurt wohnten sie in Blankenhain. In Erfurt kam von dort aus am gestrigen Tag Siegfried Hörenig vom Weißhainer Arbeitsverein für die Stadt.

Die 70-Jährige fand die beiden blumengeschmückten Damen auf dem Fußboden der Bahnhöfe, sie rang mit Weinen. Drei Mal - um 6, 7 und 7:40 Uhr - hoben die Erfurter Bahnhofs-Sprecher auch die Abschiebungen hervor, mit denen die "Endlösung" für die thüringischen jüdischen Menschen begonnen hat.

Punkt 7:40 Uhr am Tag des Beginns am Tag des Beginns am Tag des Zuges am Tag der 101 Erfurters war der Wagen zum Treffpunkt in Weimar aufgestiegen. Kränzchen und Blüten wurden dort am gestrigen Tag um 19:40 Uhr gelegt. An vielen Orten im Bundesland Thüringen finden heute zahlreiche Anlässe zur Erinnerung an die abgeschobenen und getöteten thüringischen jüdischen Menschen statt. Bild: Ein Kippajunge pausiert am Erfurter Bahnhof vor den mit Blüten verzierten Deportiertennamen.

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Gleiches gilt für den Report der Chefredakteurin Ursula Mielke über das Eröffnungskonzert des " Yiddish Summer Weimar " am Samstag, den 22. Juni in der " Thüringischen Allgemeinen ". Sicherlich sind die Anforderungen in Weimar hoch. Denn was Mrs. Mielke sagt, hat sowieso nur einen marginalen Zusammenhang mit dem Auftritt.

Das berüchtigte "Man wird wahrscheinlich noch etwas dazu aussprechen dürfen " ist ihr Motto, als ob sie mit Herman Höcke zur Uni ging und mit Pegida zusammen ging. "Damit versteht sie die Welt und Tradition des Jüdischen. Und zwar durch Feste wie den Yiddish Summer Weimar, von dem sie sagt, dass er 1999, dem Jahr der Erfurter Kulturhauptstadt, "ins Leben gerufen" wurde, weil die Mittel liquide waren und die Begeisterung groß war.

Dabei sagt der Autor kein Bedauern über die Tastatur: dass die jiddische und damit die europäische Bevölkerung fast vom Erdboden verschwunden sind und dass dies einst eine vorgefundene Realität war, die in großen Städten Deutschlands wie Berlin, Leipzig und anderen zu Hause war. Das, was sie geschrieben hat, kann keinesfalls als Entwarnung angesehen werden, denn es hat ein System: Alle Menschen denken, "dass wir Deutsche noch eine humane Verpflichtung aus dem Zweiten Weltkrieg haben", und deshalb "fließt das gut begründete Projektgeld von allen Seiten noch lose", so Mielke weiter.

Schließlich ließ der Leiter des Dienstes diesen unaussprechlichen Gegenstand durchlaufen. Dabei ist ihm anscheinend noch nicht klar, dass ein Fest, bei dem die syrischen Fluechtlingskinder an Werkstaetten zu juedischen Gesaengen teilgenommen haben, ein ganz besonderer Schatz ist, dessen zukuenftige Entwicklung - die so genannte DINFKE - gesichert werden muss, auch wenn Herr Höcke und seine Genossen nur neue Ideen ans Licht holen werden.

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