Erste Schritte in die Selbstständigkeit

Die ersten Schritte in die Selbständigkeit

Die ersten Schritte in die Selbständigkeit Weil der Weg zur Unabhängigkeit nicht so leicht ist. Unser Aufenthalt in zwei jüngeren Münchner Architekturbüros, Tochtermann Wündrich und Buero der Firma Schels, verdeutlicht, wie wir trotz all dieser Anforderungen erfolgreich sein können. Simone Jüttner geht in die Küchenzeile, in der Sebastian Koofink Kaffe einkauft. Die 31-Jährige ist Assistentin an der Technischen Universität München, studierte in Liechtenstein, arbeitete auf halbem Weg um die halbe Weltkugel, auch in Zürich.

Simon Jüttner und Sebastian Kilofink vom Buero Kilofink Schels wissen das. Du arbeitest selbständig. "Das grössere Sicherheitsrisiko wäre die Bürosicherheit", sagt Simon Jüttner. Seitdem hat Sebastian Käofink in mehreren Kanzleien mitgewirkt, aber immer als Freelancer. Der nächste Arbeitsschritt, so Simon Jüttner, ist der Transfer der Erfahrungen aus kleinen Gebäuden in einen anderen Umfang.

Die Fotos wurden von Simon Jüttner gemacht. Für einen Umbau in Zürich, den er mit seinem Architektenlehrer Martin Bühler vorgenommen hatte, war Sebastian Kofink auf der Suche nach einem Foto. Das Ergebnis war mehr: "Wir haben ein Dokumentenkonzept erarbeitet und zwei Tage im Hause verbracht", erzählt Simon Jüttner, "und danach wurde die Entscheidung getroffen, gemeinsam zu arbeiten.

"â??Wir sind nicht bildlich orientiertâ??, sagt Simon Jüttner etwas Ã?berraschend, als die mittlere Freitreppe plötzlich im Gartenhausprojekt an der TheresienstraÃ?e erscheint. Simone Jüttner verfasste seine Abschlussarbeit über Bombay. 150 Zentimeter Bronzeguss können ziemlich heftig sein. "Ahnen Sie, wie hart", sagt Philipp Wagner. "Die Antwort lautet: Hier im Büro", sagen der 34jährige und der 30jährige Alexander Tochtermann im Alleingang.

Wie viele Anfängerinnen und Anfänger sind sie seit dem letzten Jahr in München in Räumlichkeiten tätig, die sie mit anderen teilhaben. Tatsächlich wollte Alexander Tochtermann nicht nach München zurückkehren, wo er sein Studienaufenthalt begonnen hatte, bevor er nach London und in die Schweiz ging. Jetzt kooperiert er mit dem in Bremen geborenen Philipp Wündrich und erinnert sich an sein erstes Gemeinschaftsprojekt, ein kleines Wohnhaus in Wien.

"Aus diesen Erfahrungen wurde frühzeitig die Erkenntnis gewonnen, dass wir als kritisches Gegenüber sehr gut agieren und dass diese Debatte den Inhalt unserer Tätigkeit sehr bereichert", sagt Wündrich. In Mailand hat Philipp Wündrich gelehrt und gearbeitet und ist am vergangenen Jahr in die Schweiz zurückgekehrt, um an den ersten Gemeinschaftsprojekten, einem Wohngebäude in Wien und einem Bürohaus in Augsburg zu mitarbeiten.

"In der Mailänder Wochenend, am Wochende in Mendrisio, haben das viele Leute nicht ganz verstanden, sie dachten, es müsse anders herum sein", sagt Philipp Wündrich lapidar. "Wir waren sowohl an Projekten als auch an den Kunden sehr interessiert", sagte Alexander Tochtermann. "Auch nach dem Wechsel nach München im Jahr 2014 hat sich an ihrer Funktionsweise nichts verändert.

Mit der Gebäudekultur beschäftigen sich Philipp Wündrich und Alexander Tochtermann. Nun ist alles, was jetzt noch gefehlt hat, der folgende Zwischenschritt. Simone Jüttner sagte zu Vorstellungsbeginn: "Hoffentlich wird der Start nie enden. In München wohnt und wohnt er.

Mehr zum Thema