Farbdrucker test

Farbprinter-Test

Druckersysteme, Druckertinten, Tonerleisten - Foundation Warentest DE Wenn Sie qualitativ hochwertige Fotografien ausgeben möchten, können Sie einen Tintenstrahldrucker nicht vermeiden. Laserdrucker sind besonders für Anwender geeignet, die hauptsächlich Texte ausgeben. Dabei handelt es sich um Kombinationsgeräte bestehend aus Druckern und Scannern, die optional durch ein Telefax erweitert werden können. Für Anwender, die viele Farbseiten ausgeben, ist der in der Praxis übliche hohe Anschaffungspreis eines Farblaserdruckers in der Praxis nicht sinnvoll.

Genau das hat unser Test an Tintenstrahl- und Lasertintendruckern aus Test 4/2016 gezeigt: Druckerpatronen: Durch den Einsatz externer Tinten können Anwender eines Tintenstrahldruckers ihre Tintenkosten um bis zu 90 Prozentpunkte reduzieren. Manche ausländische Kartuschen können durch ein extrem gutes Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Allerdings müssen die Anwender bei einigen Fremdfarben deutliche Qualitätsverluste hinnehmen. Für Printer von Bruder, Canon, Epson und HP werden von der Foundation Warnest regelmäßig Original-Kartuschen mit Kartuschen von Drittanbietern verglichen.

Es gibt offensichtlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit Druckerkartuschen - der Absatzmarkt für Drittpatronen ist voll von Anbietern wie AgfatPhoto, Armor, Ink Swiss, Jet Tec, KPM, Peach und Q-Ink. Das meistgenutzte Werbeargument: eine beträchtliche Einsparung gegenüber den teueren Originalpatronen, die die Produzenten für ihre Inkjet-Drucker anbietet. Tatsächlich verfügen einige Kartuschen von Drittanbietern über ein beträchtliches Einsparpotenzial und kommen der Originalqualität sehr nahe. Für die meisten Kartuschen ist die Verwendung des originalen Kartuschens nicht geeignet.

Es gibt jedoch einige Schwierigkeiten mit der Vereinbarkeit von Kartusche und Druckwerk, wie unsere Studie über Druckerkartuschen aus Test 6/2015 aufzeigt. Es können nicht alle ausländischen Patronen ihre Versprechungen einhalten. Letztendlich bietet die Original-Kartusche fast immer die bestmögliche QualitÃ?t im Markt. Für diejenigen, die nicht immer Drucke in erstklassiger Druckqualität benötigen, kann die externe Tinte jedoch eine kostengünstige Lösung sein.

Es gibt etwa zwei Arten von Fremdkassetten: Im Allgemeinen belegen die von der Südtiroler Kulturstiftung durchgeführten Untersuchungen, dass replizierte einzelne Tintenpatronen oft dem ursprünglichen Zustand nahe kommen. Entleerte Originalkartuschen müssen gesammelt, gesäubert und wieder befüllt werden. Qualitäts- und Spareffekt leidet die meiste Zeit darunter. Zusätzlich zu den Tintenpatronen prüft die Foundation Warnentest auch Tonerkassetten für Laserdrucker. Die Originalqualität ist weit von der der Drittlieferanten entfernt.

Anwender sind oft kritisch gegenüber externen Kassetten. In Anbetracht der erheblichen Einsparungen, die bei annehmbarer Druckqualität erzielt werden können, ist es auf den ersten Blick verwunderlich, dass die meisten Anwender ihre Printer mit Originalpatronen ausstatten. Im Internet in verschiedenen Foren und auch in einer test.de-Umfrage berichtet der Anwender, dass sein Printer nach Verwendung von externer Tinte nicht mehr richtig funktioniert hat oder gar nicht funktioniert hat.

Solche Erfahrungswerte kann die Stichting Warmentest nicht nachweisen. Im Dauertest, der mehrere Wochen dauerte, druckte die Foundation 876 Kartuschen in 17 verschiedenen Zeitungen. Fazit: Kein einzelner Printer ist ausgefallen. Einige Lieferanten und Einzelhändler ermutigen jedoch nach wie vor zu Vorbehalten gegenüber Kartuschen von Drittanbietern. Einige Kunden haben erfahren, dass der Fachhandel während der Garantiezeit keine defekten Geräte akzeptiert hat, wenn sie mit externen Kartuschen ausgestattet waren.

Andernfalls können Anbieter von billigen Druckerpatronen für Markendrucker haftbar gemacht werden, wenn defekte Kartuschen von ihnen den Druckern des Auftraggebers schaden (siehe Nachricht If cheap foreign ink damaged the printer). Vielen Verbrauchern scheint die Folgekosten nicht im Sinn zu haben, wenn sie einen Printer zu einem niedrigen Anschaffungspreis erstehen. Neben der Druckqualität sollten preissensible Konsumenten auch die Folgekosten im Auge behalten.

In ihren Printertests bestimmt die Südtiroler Kulturstiftung nicht nur die Druckqualität, sondern auch die Preise pro Textseite oder DIN A4 Farbfotoausdruck.

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