Firmendaten österreich

Unternehmensdaten Österreich

Regelmäßig werden die Daten der österreichischen Unternehmen auf Herz und Nieren geprüft. "Die " Österreichische Post " ermöglicht den freien Zugriff auf Unternehmensdaten. Die " Wienische Zeitungen " bieten freien Zugriff auf die Unternehmensregisterdaten unter firmenmonitor.at. Zum einen können alle publizierten Unternehmensdaten mit einer schnellen Suche über den Unternehmensnamen gefunden werden.

Auf der anderen Seite kann eine erweiterte Suche auch zur Suche nach Menschen oder einer Vielzahl von Firmen genutzt werden, kündigte die Tageszeitung am vergangenen Wochenende an.

Mit der Nutzung von Plätzchen für Webanalysen und digitale Werbezwecke bin ich einverstanden. Selbst wenn ich diese Webseite weiterhin benutze, ist dies als Einwilligung anzusehen. Du hast die Nutzung von Clients abgeschaltet. Du musst in deinem Webbrowser die Annahme von Chips zulassen und die Webseite nachladen. Implementiert nach der SAFE-DATA Initiative der Österreichischen Presseunternehmen für mehr Datensicherheit.

Europäische Justizportal - Handelsregister

Im Handelsregister (Hauptbuch) sind Angaben zu allen registrierten Österreichischen Gesellschaften enthalten (siehe § 2 FBG). Dokumente, auf denen die Eintragungen im Handelsregister beruhen, werden im EDV-Dokumentenarchiv der Rechtspflege (Dokumenteninkasso) abgelegt. Unternehmensdaten und Dokumentenerfassung sind im Internet der Öffentlichkeit zugängig. Über das Internetportal des Österreichischen Föderalen Rechenzentrums (BRZ) können die Österreichischen Behoerden auch auf Unternehmensdaten zugreifen.

Die EU-Mitglieder haben über das European Business Register und den EBR Zugriff auf die Angaben. Für die Akteneinsicht in das Handelsregister ist eine Gebühr zu entrichten. Jeder ist berechtigt, das Handelsregister einzusehen, um sich über die Eintragung in das Handelsregister zu informieren. Eine Kopie der laufenden Angaben kann nach Angabe der Handelsregisternummer wiederhergestellt werden. Die gelöschten Dateien können auf Wunsch auch eingesehen werden (nur bei elektronisch verfügbaren Daten).

Anträge können auch neue Einträge, Änderungen oder Streichungen von Unternehmenseinträgen beinhalten. Der Abgleich mit dem Handelsregister wird über Gesellschaften, sogenannte Clearingstellen, durchgeführt, die vom Bundesjustizministerium mit der Bearbeitung der Anfrage beauftragen wurden. Er bietet gebührenpflichtige Dienstleistungen wie z. B. Recherchen aus dem Unternehmensregister oder die Anfertigung von Firmenbuchprotokollen an, die mit offiziell erstellten Firmenbucheinträgen übereinstimmen.

Lediglich die Landgerichte (Handelsregisterabteilung) sind berechtigt, ein öffentliches Dokument über den Status des Handelsregisters zur Einreichung bei einer zuständigen Stelle auszustellen. Gemäß Artikel 3 a der Richtlinie 2009/101/EG (geändert durch die Richtlinie 2012/17/EG) sind die Mitgliedsstaaten verpflichtet, die nationalen Rechtsvorschriften zu präzisieren, nach denen sich Dritte auf die in Artikel 2 bezeichneten Informationen und Unterlagen über Unternehmen stützen können (z.B. Vertretungsmacht von Organstellen, Satzung).

Diese Informationen beschreiben die rechtliche Situation in Österreich. Die Informationen und Unterlagen über AG und Gesellschaft mit beschränkter Haftung gemäß Artikel 2 der Richtlinie 2009/101/EG sind in Österreich im Handelsregister zu hinterlegen, dessen Rechtsgrundlage das UGB und das FBG bilden. Die Handelsregister werden von den Justizbehörden als elektronische Registers führen.

Sie umfasst das Hauptgeschäftsbuch, in dem Einträge und Streichungen von rechtlichen Tatsachen (z.B. Vertretungsmacht von Organen) vorgenommen werden, und die Sammlung von Dokumenten, in denen relevante Unterlagen (z.B. Statuten) erfasst werden. Die Veröffentlichung der Handelsregistereinträge erfolgt nach § 10 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz zum einen in der EDIKTDATEI (kostenloser Zugriff über das Internet) und zum anderen im ABl. zurWZ.

Mit der Eintragung der korrespondierenden Angaben in die Ediktdatei ist die Ankündigung erfolgt. In § 15 Umsatzsteuergesetz sind die Auswirkungen von Handelsregistereintragungen auf Dritte festgelegt. Dementsprechend kann sich die betroffene Firma nicht auf eine im Handelsregister anzumeldende, aber nicht eingetragene Sache gegen einen Dritten berufen, es sei denn, der Dritte war über die fragliche Tatsachen bereits informiert (Abs. 1).

Nach der Registrierung muss eine Sachverhalt von einem Dritten akzeptiert werden. Bei Rechtsakten, die innerhalb von 15 Tagen nach der Veröffentlichung durchgeführt werden, ist dies jedoch nicht der Fall, sofern der Dritte nachweist, dass er die Tatsachen weder gekannt noch gekannt hat (Abs. 2). Im geschäftlichen Verkehr mit einem Dritten muss die Firma auch Fehleintragungen gegen sich selbst hinnehmen, wenn sie selbst die Fehleintragungen eingeleitet hat oder wenn sie die Registrierung nicht gelöscht hat, obwohl sie sie als falsch erkannt hat oder hätte anerkennen müssen.

Das Unternehmen muss die fehlerhafte Eingabe jedoch nicht akzeptieren, wenn es nachweist, dass der Dritte nicht im Glauben an die Eingabe handelte oder sich ihrer Falschheit bewusst war oder bei Nichtkenntnis schwerwiegend schuldig war (Abs. 3). In der zum Handelsregister angemeldeten Version sind der Vertrag einer AG oder der Vertrag einer AG immer bindend, da eine Satzungsänderung vor ihrer Eintragung in das Handelsregister keine Rechtswirkung hat ( 148 Abs. 3 Slg. AG, 49 Abs. 2 Gms. Gesetzl. = GmbHG).

Die Angaben wurden zunächst auf einem Blatt im Österreichischen Handelsregister eingetragen. Im Zuge der Umwandlung des Unternehmensregisters im Jahr 1991 wurden die gesammelten Informationen in eine digitale Datenbasis überführt. Seither sind sowohl aktuelle als auch historische Informationen auf elektronischem Wege abrufbar.

Auch interessant

Mehr zum Thema