Gemeinschaftsgeschäfte unter Maklern

Community-Transaktionen zwischen Brokern

Das Community-Geschäft hat viele Vorteile für Broker. Community-Transaktionen zwischen Brokern haben klare Vorteile. Die gemeinsamen Transaktionen zwischen Brokern, die auf der Gegenseite des Kunden arbeiten, zahlen sich für alle Beteiligten aus.

Joint Ventures: Mehr Erfolg zu Zweit

Es kann für Broker nützlich sein, bei der Objektvermittlung mit anderen Brokern zu arbeiten. Zum Beispiel, wenn ein potenzieller Käufer eine Liegenschaft in einer anderen Ortschaft benötigt, ist es ratsam, einen lokalen Mitarbeiter zu konsultieren. Broker sollten sich vorab mit ihren Kolleginnen und Kollegen über das genaue Vorgehen einigen - dann läuft das gemeinsame Geschäft problemlos.

Gemeinschaftliche Transaktionen zwischen Brokern haben eindeutige Vorzüge. Auf der anderen Seite können sie auch Appartements und Wohnhäuser verkaufen, die sie sonst nicht in ihrem Bestand haben würden - zum Beispiel durch die Zusammenarbeit mit einem Broker aus einer anderen Ortschaft. "â??Joint-Ventures haben fÃ?r uns den Vorzug, dass sie in der Ã-ffentlichkeit in der Praxis in der Regel zeitnah abgeschlossen werden könnenâ??, sagt Ulf Graske, EigenstÃ?nder der Graske Real Estate in Stralsund.

Die meisten Mitarbeiter ziehen es vor, ihr Geschäft lieber selbstständig zu führen", so Graske weiter. Damit ein solches gemeinsames Geschäft nicht zu einem Streitfall führt, müssen die Kooperationsbedingungen im Voraus abgeklärt werden. Nicht alle Joint Ventures sind gleich. Es gibt im Prinzip drei unterschiedliche Arten: Im so genannten Hamburg Joint Business bekommen zwei Broker einen gemeinsamen Order.

Bei Vertragsabschluss teilt er sich in der Regel die Kommission - und zwar ungeachtet des Anteils, den jeder Einzelne an der Transaktion eingebracht hat. Eine solche gemeinsame Transaktion ist besonders geeignet, wenn ein Immobilienmakler eine Liegenschaft an einem Standort sucht oder verkauft, an dem er sonst nicht tätig ist.

Anschließend beauftragte der Broker einen Sub-Broker vor ort. In der Regel wird auch hier die Kommission von beiden zu je einem Drittel geteilt. Eine solche gemeinsame Transaktion erfolgt immer dann automatisiert, wenn sowohl der Immobiliensucher als auch der Anbieter einen Vermittler eingeschaltet haben und beide Vermittler gemeinsam an einer Transaktion arbeiten. Die Broker verteilen die Kommission entweder unter sich oder sie bekommen sie von ihren Kunden.

Die Wahl der Entgeltvariante ist eine Frage der Verhandlung - zum einen zwischen den Brokern und ihren Kunden und zum anderen zwischen den Brokern selbst. Keine gemeinsame Transaktion im engeren Sinn, ist eine Kooperation zwischen Brokern, bei der ein Broker als Tipgeber für einen anderen fungiert. So benennt er z. B. einen verkaufsbereiten Inhaber und hilft so seinem Mitarbeiter, den Deal abzuschließen.

Hier wird in der Regel eine Tipster-Provision ausgehandelt, die in der Regel weniger als die Hälfe der tatsächlichen Kommission beträgt. Es gibt keine gesetzliche Vorschrift für die Kooperation zwischen Maklern. Praktisch heißt das, dass Broker, die sich für eine gemeinsame Transaktion entschieden haben, eine Übereinkunft über die Durchführung der Transaktion abschließen sollten.

Als Bezugspunkt hat der Industrieverband IVD die "Business customs for joint business among brokers" erarbeitet. Der Wortlaut beinhaltet unter anderem Regelungen, wann ein gemeinsames Geschäft abgeschlossen wird und dass jeder Broker Anspruch auf die Vermittlungsprovision seines Kunden hat. "â??Ich bin ein echter BefÃ?rworter von Joint Venturesâ??, sagt Alfred Schramm, EigentÃ?mer von Alfred Schramm Consult in Saarbrücken.

Wenn ich dem Auftraggeber mehr Immobilien bieten kann, ist das auch für mich ein langfristiger Gewinn - auch wenn ich dann die Kommission mit einem Mitarbeiter gemeinsam nutzen muss. "eSchramm hat noch keine negativen Ergebnisse mit Gemeinschaftstransaktionen gemacht. "In Kooperation mit unseren saarländischen Kolleginnen und Kollegen ist noch nie etwas schief gelaufen", sagt der Immobilienmakler.

Mit Hilfe der Exposè-Einstellungen können Provider ihre eigenen Projekte für gemeinsame Transaktionen freischalten. Broker können alle freigeschalteten Projekte in einer Übersicht anzeigen. Ist ein Broker an einer Zusammenarbeit interessiert, kann er seinem Mitarbeiter einen Antrag auf gemeinsame Verwertung der Immobilie stellen.

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