Gesprächstechniken

Konversationstechniken

Doch warum gibt es dann so viele Komplikationen in Gesprächen? Die Kommunikation funktioniert mit den richtigen Gesprächstechniken besser, denn für die Gesprächssituation können sie ihre konstruktive Funktion in das bloße Gegenteil verwandeln. Hören und Umschreiben Gesprächstechniken? Doch warum gibt es dann so viele Schwierigkeiten bei Unterhaltungen? Wir haben Ihnen bereits in unseren aktuellen Artikeln über Verständigung viel darüber gesagt, wie Sie Interessenkonflikte für sich selbst einsetzen können, worum es bei der Ganzkörpersprache geht und wir haben die grundlegenden Regeln der Verständigung beschrieben.

Es ist bereits klar geworden, dass der Umgang mit der Information nicht immer so simpel ist, wie wir es uns wünschen. Verständigung ist viel mehr - warum sonst sollte es dafür ein eigenes Fachgebiet geben, das sich nur mit der Untersuchung und Optimierung von Kommunikationsprozessen sowohl im persönlichen als auch im professionellen Kontext auseinandersetzt?

Diese Blog-Reihe konzentriert sich nun auf die Art und Weise, wie Sie sich verständigen können - die Gesprächs-Technik. Weil nicht jedes Konversation gleich ist, so wie Ihre Konversationspartner es nicht sind. Bei Gesprächen - vor allem im professionellen Kontext, in Gesprächen oder ähnlichem - sollten Sie unterschiedliche Verhaltensmuster und Vorgehensweisen berücksichtigen, die sehr nützlich sein können, um Ihr Gesprächsthema zu verwirklichen oder um ein konstruktives und konstruktives Gesprächsthema mit einem positiven Resultat zu haben.

Das ist eine grundlegende "Regel" für jede Form von Konversation. Dabei sollte es um die Sache, das Topic und nicht um persönliche Dinge gehen, die nichts damit zu tun haben. Also stell dich nicht in den Vordergrund des Gespräches, sondern stell die Sache in den Vordergrund. Das heißt nicht, dass es nicht auch mal emotionaler werden darf in einer Auseinandersetzung - hält nur immer das Topic, das Diskussionsziel im Auge.

Natürlich geht es bei Konversationen und ihrer aktiven Formgebung nicht nur ums Sprechen - dann wäre es ein Selbstgespräch -, sondern auch ums Hören. Wenn ich nämlich ein Anliegen habe, das ich in einem Gespräch oder einer Besprechung anstrebe, ist es von enormer Bedeutung, mein Gegenüber zu begreifen, um es zu verwirklichen.

Weil uns das ein Gespür für unseren Ansprechpartner, für seine Sichtweise gibt. Je besser wir uns mit ihm kennen, umso weniger Verteidigung werden wir für unsere Sichtweise sammeln. Deshalb ist es in einem Einzelgespräch sehr aufschlussreich, nicht nur physisch, sondern auch mental präsent zu sein. Sie können einen weiteren Weg gehen, indem Sie konkrete Fragestellungen formulieren oder das, was Sie gesagt haben, in Ihren eigenen Wörtern zusammengefasst haben - mit anderen Worten, indem Sie es umschreiben.

Jede Umschreibung kann für andere Ziele und auf andere Art und Weisen verwendet werden. In dieser Art von Umschreibung liegt der Schwerpunkt auf der Wiederholung der Hauptaussage(n) in eigenen Sätzen. Das ist ein wesentlicher Aspekt der Verständigung. Weil sie sehr empfindlich gegenüber Unruhen und Missverständnissen sind, weil jeder Mensch eine andere Auffassung von den Dingen und der Deutung von Wörtern und Umständen hat.

Also, wenn wir ganz klar davon ausgegangen sind, dass wir den anderen Menschen richtig verstehen, werden wir uns früher oder später auf die Finger klopfen. Hier ist eine Umschreibung das Mittel der Wahl: simpel und wirkungsvoll. Es könnte nun eingewandt werden, dass mit der Umschreibung auch ein weiteres Mißverständnis auftreten könnte.

Natürlich kann dies nicht völlig ausgeschlossen werden, aber es gibt andere Instrumente, mit denen wir sehen können, ob wir in die gleiche Kerbe schießen wie unser Gegenüber. Es geht um sehr emotionale und damit konfliktanfällige Kritik. Über eine Objektivierung in der Umschreibung können wir diesen "Wind aus den Segeln" des Inhalts herausnehmen.

Dabei werden wir nicht unmittelbar in die Gefühlsspirale einbezogen, sondern verbleiben gelassen und Signalgeber für das Verständnis des anderen durch die Umschreibung, insbesondere seiner Gefühle, und auf der anderen Seite können wir durch unser "Bleiben ruhig" auch auf der anderen Seite eine beruhigende Wirkung haben. Dies bedeutet, dass diese Form der Umschreibung nicht (nur) den Sachinhalt mit eigenen Wörtern reproduziert, sondern sich vor allem mit den Gefühlen auseinandersetzt, die der andere Mensch mit ihm in Verbindung bringt.

Einerseits können wir durch Umschreibung selbst Zeit zum Nachdenken und Antworten suchen, und andererseits hat unser Ansprechpartner Zeit, seine Äußerung zu überarbeiten, zu prüfen, zu ergänzen oder neu zu durchdenken. Doch Vorsicht, nicht jeder kann mit Hilfe von Umschreibungen allein das Gespräch fördern.

In den meisten FÃ?llen braucht es etwas Ã?bung, um es so zu beherrschen, dass es fÃ?r den Verlauf des GesprÃ?chs lohnt. Sie können es ganz unkompliziert im Privatbereich, mit Freundinnen und Bekannten, Familienangehörigen und Nachbarinnen probieren.... Dann werden Sie rasch ein Gespür dafür entwickeln, was wann und inwieweit eine Umschreibung angemessen ist.

Von Anja von Kanitz, Christine Scharlau: Interviewtechniken.

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