Gewinn und Verlust Rechnung

Erfolgsrechnung

In der Gewinn- und Verlustrechnung werden die Aufwendungen und Erträge eines Unternehmens während einer Berichtsperiode verglichen. mw-headline" id="Structure_of_a_private_profit_and_loss_statement">Konstruktion_of_a_private_profit_and_loss_statement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Privat-GuV (auch Privat-GuV oder Gewinn- und Verlustrechnung) vergleicht die Einnahmen und Ausgaben einer natürlichen Person oder eines Privathaushaltes für einen gewissen Zeitraum (Monat oder Jahr). Die Saldierung von Erträgen und Aufwendungen führt zum Vermögensaufbaupotenzial oder zum Rückgang des Vermögens. Für die Aufstellung eines persönlichen Finanzplans ist die persönliche Gewinn- und Verlustrechnung eine wesentliche Methodikgrundlage.

Bei der Listdarstellung werden Ausgaben und Renditen lediglich aufgelistet und gegeneinander verrechnet. Bei der Kontoaufstellung werden die Einnahmen auf der linken Seite und die Ausgaben auf der rechten Seite dargestellt, vergleichbar mit einer Bilanzierung. Anders als bei der Aufstellung einer Gewinn- und Verlustrechnung im Konzern gibt es für die vorliegende privatwirtschaftliche Gewinn- und Verlustrechnung im Wesentlichen keine Regeln für Darstellungs- und Berechnungsmethoden.

Aufwendungen und Erträge werden direkt aus Depotaufstellungen, Lohnzettel, Kassenbücher und dergleichen erfasst. Bei der Nettomethode werden Aufwendungen und Erträge nur insoweit separat erfasst, als sie durch separate Ereignisse entstehen. Daher werden Lohnauszahlungen saldiert als Einkommen erfasst, bereits abgezogene Steuer- und Sozialversicherungsbeiträge werden nicht als Aufwendungen gebucht, da sie nicht separat vereinnahmt wurden.

Das Nettoverfahren hat den Nachteil, dass es auf der Grundlage von Kontenauszügen und Kassabüchern einfacher zu erstellen ist. Nach der Bruttomethode werden die Einnahmen vor Quellensteuerabzug und Sozialversicherungsbeiträgen ausgewiesen und diese Aufwendungen separat ausgewiesen. Die Vorbereitung des Bruttoverfahrens ist komplexer, aber die Gewinn- und Verlustrechnung ermöglicht auch die Untersuchung der Steuereffekte auf die Entwicklung des Vermögens.

Im Rahmen der Privatfinanzplanung wird aufgrund der erhöhten Aussagefähigkeit immer die Brutto-Methode angewandt. Weil eine Privat-Gewinn- und Verlustrechnung regelmässig durch eine Privat-Liquiditätsrechnung ergänzt wird, ist darauf zu achten, dass für beide Kontentypen die gleiche Methode angewandt wird. Im Rahmen der individuellen Liquiditätsberechnung werden Erträge und Aufwendungen, in der individuellen Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen und Erträge gegenüberstellen.

Obwohl Einkommen und Konsum die Liquiditätslage eines Haushaltes ändern, führt das Einkommen und die Aufwendungen zu einem Eigenkapital. Beides kann simultan oder separat erfolgen. Das Privatliquiditätskonto eines Haushaltes kann daher im gleichen Zeitraum zu einem Überschuss an liquiden Mitteln in der gleichen Zeitspanne ( "der Hausstand ist zahlungskräftiger geworden") und in der gleichen Zeit in der privaten Einkommensrechnung zu einem Verbrauch von Vermögenswerten ( "der Hausstand ist schlechter geworden") ausfallen.

Die private Gewinn- und Verlustrechnung und die private Bilanz bieten eine Fülle von Informationen über einen Haushalt: Im Rahmen der individuellen Vermögensplanung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung geprüft, ob, wie und in welchem Umfang ein Privathaushalt Vermögenswerte anlegt ( "reicher" wird) oder sein Kapital verbraucht ( "ärmer" wird).

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